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Gladbachs ter Stegen ärgert sich nach BVB-Spiel über den "Fuchs" Götze

24.02.2013 | 20:19 Uhr
Zwei Protagonisten des Spiels: Dortmunds Mario Götze und Gladbachs Marc-Andre ter Stegen.Foto: dapd

Mönchengladbach.  Borussia Mönchengladbach erreicht im eigenen Stadion ein leistungsgerechtes 1:1 gegen den amtierenden Meister Borussia Dortmund - ein Ergebnis, mit dem die Hausherren gut leben können. Dennoch gab es einige Situationen, über die sich die Gladbacher ärgerten. Wir haben die Stimmen zum Spiel.

1:1 gegen den amtierenden Meister Borussia Dortmund - es hat für Borussia Mönchengladbach schon schlechtere Ergebnisse in dieser Saison gegeben. Rundum zufrieden war aber auch niemand. Trainer Lucien Favre haderte mit einem taktischen Fehler vor dem Gegentor, Torhüter Marc-Andre ter Stegen mit sich selbst und dem Elfmeterpfiff. Wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Lukas Rupp: Chancen waren auf beiden Seiten da, bei uns vielleicht sogar ein paar mehr. Aber mit einem 1:1-Unentschieden gegen Dortmund können wir gut leben.  Wir haben etwas gebraucht, um in die Partie zu kommen. Wir haben etwas zu ungeduldig gespielt. Aber insgesamt haben wir ein recht gutes Spiel gemacht, obwohl wir erst am Donnerstag in Rom gespielt haben. Dort haben wir nicht ganz überzeugt. Gerade gegen Dortmund ist der Punktgewinn wichtig. Natürlich hätten wir auch gerne gewonnen, aber noch so einem Spiel in Rom gegen einen fast noch besseren Gegner so eine Leistung abzurufen, ist schon gut.

Max Eberl (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach): Das ist ein verdientes Ergebnis. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gegen den Ball gearbeitet, ohne selbst viele eigene Aktionen nach vorne zu haben. Der Elfmeter gegen uns war berechtigt und wir liegen zur Halbzeit zurück, haben uns dann aber nach der Pause in der Spiel reingekämpft und uns das Tor erarbeitet. Völlig verdient.

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Lucien Favre (Trainer Borussia Mönchengladbach): Die erste Halbzeit war sehr schwer für uns. Wir waren zu passiv und Dortmund war bei Ballbesitz sehr gut. Sie hatten ein leichtes Spiel und konnten Überzahlsituationen kreieren. Wir mussten sehr tief verteidigen. Dem Tor von Dortmund ging ein taktischer Fehler im Mittelfeld zuvor - Marco Reus hatte ein, zwei Meter Platz und sollte dort nicht frei sein. Aber wir sind optimistisch geblieben und haben daran geglaubt, sogar einen Sieg zu erreichen. In der zweiten Halbzeit haben wir aggressiver und aktiver gespielt und gezeigt, dass wir sehr gut Fußball spielen können. Die zweite Hälfte war für mich sehr gut. Wir können mit dem 1:1 leben, weil sowohl Dortmund als auch wir das 2:1 hätten machen können.

Marc-André ter Stegen: Das 1:1 war am Ende gerecht. Nachdem wir in der ersten Hälfte kaum stattfanden, haben wir in der zweiten Hälfte besser agiert, besser gepresst und dann gemerkt, dass Dortmund auch nicht ganz fehlerfrei ist in der Abwehr. Wir haben es geschafft, sie unter Druck zu setzen. Das 1:1 war enorm wichtig für uns. Der Elfmeter gegen uns war auf jeden Fall gerechtfertigt und die richtige Entscheidung. Natürlich versucht man als Spieler, den Schiedsrichter noch mal umzustimmen, aber der lag komplett richtig. Mario Götze nimmt mein hohes Bein natürlich gerne an, weil er ein Fuchs ist. Gegen Dortmund einen Punkt zu holen ist in Ordnung.

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Amin Younes: Es ist ein wunderbares Gefühl, mein erstes Spiel im Borussia-Park von Beginn an machen zu dürfen. Dass ich dann auch noch ein Tor geschossen habe, ist unglaublich. Ich realisiere das noch gar nicht richtig. Über mein Tor freue ich mich  unglaublich - aber vor allem für die Mannschaft. Ich bin heute einfach froh, Borussia bedeutet mir sehr viel. Der Verein ist meine Heimat und wie eine Familie.

Tony Jantschke: Borussia Dormund war in der ersten Halbzeit spielerisch besser und bei uns ist es nicht so besonders gelaufen. In der zweiten Hälfte hatte der BVB dann Probleme, so dass man insgesamt mit dem 1:1 zufrieden sein kann. Es ist schwer, gegen eine Mannschaft wie den BVB, die richtige Spielweise zu finden. Man darf gegen Mario Götze, Marco Reus und die anderen nicht ins offene Messer laufen. Auf der anderen Seite darf man aber auch nicht zu defensiv stehen. (aufgezeichnet von David Nienhaus)

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