Effenberg - vom Tiger zur tragischen Figur
29.05.2011 | 20:35 Uhr 2011-05-29T20:35:00+0200
Mönchengladbach. Der selbsternannte Revolutionär Stefan Effenberg verließ am Sonntag den Borussia-Park gedemütigt von einer gewaltigen Wahlschlappe. Zu durchschaubar war Effenbergs Motiv. Ein Kommentar.
Es gibt Tage, die möchte man gar nicht erleben. Für Stefan Effenberg war der gestrige Sonntag so ein Tag. Als der selbsternannte Revolutionär den Borussia-Park verließ, gedemütigt von einer gewaltigen Wahlschlappe , war er kein Tiger mehr, er war nur noch eine tragische Figur.
Es waren ja nicht nur die Buhrufe, es war mehr als das: Endgültig zum Gespött geworden war der Mann, als ein Fan über ein Mikrofon die Bitte vortrug, neben dem Fohlen „Jünter“, das so allein auf weiter Flur stehe, ein zweites Maskottchen für den Klub zu erfinden. „Wäre das nicht eine Möglichkeit, verdiente Gladbacher Nationalspieler zu beschäftigen“, fragte er scheinheilig.
Nein, soweit, dass neben dem Fohlen künftig noch ein Tiger über des Rasen hüpft, wird es niemals kommen. Alle Sympathien sind dahin. Zu durchschaubar war Stefan Effenbergs rein persönliches Motiv, sich in ein gemachtes Nest setzen zu wollen. Und es spricht für die Fans von Borussia, dass sie sich nicht haben blenden lassen.
Mehr noch: Der Verlauf des Tages legt sogar die Vermutung nahe, dass Effenberg nicht einmal dann eine Chance gehabt hätte, wenn die Borussia abgestiegen wäre.

19:01
Gott sei Dank haben die Mitglieder mit der Abstimmung die von Effenberg geplante Kooperation mit dem FC Bayernunmöglich gemacht. Mit dieser Aussage hat Herr Effenberg sehr deutlich gemacht, das er in Wahrheit völlig überfordert und komplett ahnungslos ist.
Denn wenn er sich ein wenig für die Geschichte der Borussia interessiert hätte, wüsste er, dass die sportliche Rivalität zum FCB seit den “ Siebzigern “ historisch gewachsen ist und somit für jeden Gladbacher undenkbar ist !!
Es kann doch nicht sein, dass die Borussia ihre Eigenständigkeit aufgibt und Angestellte des FCB die Mannschaft aufstellen, nur weil ein eitler Selbstdarsteller; bar jeder Betriebswirtschaftlichen Kompetenz , seinen Geltungsdrang ausleben will !!
Laut seiner Aussage sieht er sich als “ Türöffner “ !! Dem kann man doch helfen, denn in irgendeinem Seniorenstift hat man bestimmt Verwendung für ihn !!
14:59
Yep, uns hätte keiner mehr ernst genommen
Bleibt die Frage, warum macht man sowas? Egal, wer sich so ins Licht stellt darf sich nicht wundern wenn er verbrennt. Vielleicht echt falsche Freunde...
Danke nochmal ans Fanprojekt, gut gemacht.
14:30
Wenn der Versuch geklappt hätte, wäre das
eine Katastrophe geworden.
12:39
Die Stelle als Tischvorleger bei Dinner for one ist auch bereits seit Generationen vergeben. Lieber Effe bleib doch einfach wo du bist, im Nirwana verschwunden.
10:34
hoffentlich heulen die jetzigen versager wenn es nächste saison in die zweite liga geht, eberl ist für mich eine witzfigur
08:59
Es war klar, dass über 90 % diese DSDS-Niveaulosigkeit ablehnen. Nur die Medien, von Effe instrumentalisiert, erweckten lange den Eindruck, Effe könnte es wirklich schaffen. Traurig
08:45
#1 Kodiak
Das mit Lothar M. waere doch mal ´ne Idee!!
Satire aus !!!!
08:27
Gladbach will kein zweites FC Hollywood werden. Es wird dort kein publicitygeiler Typ gebraucht, der kaum etwas kann, außer den Kopf in jede sich bietende Kamera zu halten.
Effenbergs Verdienste als Spieler sind unbestritten. Das aber reicht nicht aus. Sonst könnte man auch einen Lothar M. zum DFB-Chef machen!