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Fraunhofer-Institut stellt Torlinientechnik vor

07.06.2012 | 16:33 Uhr

Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen hat am Donnerstag in Nürnberg erneut seine Torlinientechik "GoalRef" vorgestellt.

Nürnberg (SID) - Tor oder nicht? Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen aus dem mittelfränkischen Erlangen hat am Donnerstag in Nürnberg erneut seine Torlinientechik vorgestellt. "GoalRef" ist neben dem "Hawkeye" eine von zwei Varianten, die vom Weltfußball-Verband FIFA derzeit auf ihre Tauglichkeit getestet werden. Das für Regelfragen zuständige International Football Association Board (IFAB) könnte bei seiner nächsten Sitzung am 5. Juli grünes Licht für eines der beiden Systeme geben.

Während beim Hawkeye eine Torkamera zum Einsatz kommt, basiert die Technik des Fraunhofer-Instituts auf einem Magnetfeld am Tor - über seine Uhr erhält der Schiedsrichter ein Funksignal, sobald der Ball die Torlinie mit vollem Durchmesser überschritten hat. Es handele sich um eine ähnliche Technik wie beim Diebstahlschutz in Kaufhäusern, sagte Fraunhofer-Ingenieur Thomas von der Grün. "Das ist keine Bastelei, da ist Wissenschaft gefragt", betonte Institutsleiter Albert Heudorfer.

Geht es nach der FIFA, soll im Falle einer positiven Grundsatzentscheidung eines der beiden Systeme bereits bei der WM 2014 zum Einsatz kommen. Es solle aber lediglich ein Hilfsmittel für den Schiedsrichter sein, das dessen Arbeit auf keinen Fall komplizierter machen dürfe, sagte FIFA-Sprecher Alex Stone.

sid

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