Fortuna-Manager Wolf Werner ärgert sich - Keine Neuigkeiten von Du-Ri Cha
22.01.2013 | 21:54 Uhr 2013-01-22T21:54:41+0100
Düsseldorf. Fortuna wartet weiter auf Entwicklungen im Fall Du-Ri Cha. Wolf Werner ärgert sich immer noch über das nicht gegebene Tor gegen Augsburg. Die Nachrichten vom Düsseldorfer Bundesligaklub kurz in "Fortuna Inside" zusammengefasst.
Von dem seit Wochen in seiner südkoreanischen Heimat weilenden Du-Ri Cha liegen derzeit keine neuen Nachrichten vor. „Wir haben ihm bis zum 31. Januar Zeit gegeben, und dabei bleibt es“, sagte gestern Sportvorstand Wolf Werner. Cha war schon zu Saisonbeginn nach Südkorea gereist, um dort „familiäre Angelegenheiten“ zu regeln.
Über das nicht gegebene Ausgleichstor zum 3:3 gegen Augsburg kann sich Werner auch Tage danach noch heftig aufregen. „Jeder hat gesehen, dass es ein regulärer Treffer war“, schimpfte der 70-Jährige gestern, „nur einer nicht. Und das war der Schiedsrichter.“ Er gestand aber ein: „Solche Fehler können passieren.“ Über die Fehler der Fortuna-Profis in den ersten 60 Minuten meinte Werner: „Hoffentlich ist damit unser Kontingent an Dummheiten für die Rückrunde aufgebraucht.“
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Der gute Wolf Werner sollte sich mal lieber über sich selber ärgern. 24 neue Spieler hat er in dieser Saison verpflichtet. Um es gelinde auszudrücken, war nicht jeder Transfer ein Volltreffer. Wer billig kauft, muss meistens zweimal kaufen, Herr Werner. Dieser kaufmännische Grundsatz gilt auch im Fussballgeschäft.
Da auf dem Düsseldorfer Flughafen bald auch die A 380 landen kann, sind dem Spielerkontingent der Fortuna nach oben hin kaum Grenzen gesetzt.