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Fußball-EM

NRW-Städte sollen Public Viewing großzügig erlauben

27.05.2012 | 20:12 Uhr

Düsseldorf.  Die NRW-Landesregierung fördert das Public Viewing während der Fußball-Europameisterschaft. In einem Erlass fordert Landesumweltminister Remmel die Städte auf, auch nach 22 Uhr solche Veranstaltungen zu erlauben. Und auch in Sachen Vuvuzelas hat der Minister einen Tipp.

Fußballfans in Nordrhein-Westfalen können die Europameisterschaft wieder unter freiem Himmel auf Großbildleinwänden verfolgen. Die Kommunen sollten beim Public Viewing von den bestehenden Ausnahmeregeln Gebrauch machen und für das Public-Viewing das Gesetz zur Nachtruhe lockern, teilte Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) am Sonntag in Düsseldorf mit.

Die Ausnahme gilt für die Fußball-EM vom 8. Juni bis zum 1. Juli und für die Olympischen Spiele vom 27. Juli bis 12. August. "Da einige Spiele länger dauern werden als 22 Uhr, kann die dann normalerweise geltende Nachtruhe nicht immer eingehalten werden", heißt es aus dem Ministerium. So können die Städte entscheiden, ob sie längeres Public Viewing erlauben und wie sie dennoch die Nachruhe der Nicht-Fußballfans schützen.

Der Erlass der Ausnahmegenehmigungen liegt bei den Kommunen. Druckluftfanfaren oder Vuvuzelas sollten beim Public Viewing aber untersagt werden, sagte Remmel. (dapd)

Das ist die Miss Fußball-EM



Kommentare
28.05.2012
13:41
Public Viewing wird weniger
von meigustu | #5

weil die Gebühren zu hoch sind. Da ist Remmels Vorstoß für die Fifa nett gemeint, geht aber am Kern des Problems vorbei.

28.05.2012
09:50
NRW-Städte sollen Public Viewing großzügig erlauben
von Schroedinator | #4

Ja bitte sehr. Herr Remmel wird sicher nicht direkt neben eine "Fan-Meile" residieren wo bis spät in die Nacht Radau regiert.
Aber ... solange diese Vuvukrachdinger verboten werden ist ja alles in Ordnung. Ich frag mich immer wofür dieser Mist überhaupt gut ist? Anderen dermaßen auf den Nerv zu gehen das es scheppert oder einfach nur um aufzufallen? Mit Fankultur, haben diese Plastiktröten nichts mehr zu tun.
Wie schön waren die Zeiten als gesungen und getrommelt wurde! Als mal Fanfaren geblasen wurden.
Nein heute muss man ja alles adaptieren wo zur WM damals furchtbar drauf geschimpft wurde, nur um seine Mitmenschen in den Wahnsinn zu treiben. So ist es doch kein Wunder, dass die Kommunen dazu geneigt sind, die Nachtruhe aufrecht zu halten. Reine Gewaltprävention.

28.05.2012
09:42
NRW-Städte sollen Public Viewing großzügig erlauben
von drAlfahrt | #3

Lärmschutz ist Menschenschutz und Umweltschutz und geltende Gesetze und Verordnungen sind einzuhalten. Wo kämen wir denn da hin, wenn Beliebigkeit Einzug in das Verwaltungshandeln Einzug nehmen würde? Gibt es während der EM dann auch eine Ausnahme vom allgemeinen Rauchverbot in "Fussball-Kneipen"?

Nee nee - schön an die nach der Duisburger Loveparade-Katastrophe verschärften Sicherheitsregeln halten, kein Lärm und nicht rauchen. So geht das nun - den Grünen sei dafür gedankt!

28.05.2012
07:18
NRW-Städte sollen Public Viewing großzügig erlauben
von BlueIndigo | #2

Dann hat Herr Remmel auch sicher für die Menschen einen Tipp, die am nächsten Morgen um 3 Uhr ohne Schlaf zur Arbeit müssen?!

Nur weil mal wieder irgendwelche Vollpfosten meinen, die Gelegenheit nutzen zu können um sich mal wieder abzuschießen, durch die Straßen zu ziehen, und mit ihren Vuvuzelas und Fanfaren die Nerven der Leute bis aufs äußerste zu strapazieren?

Ich bin auch ein Fußball-Fan. Aber alles muß seine Grenzen haben.

27.05.2012
22:17
NRW-Städte sollen Public Viewing großzügig erlauben
von EinOerer | #1

Die grüne Verbotspartei will mal was erlauben???

Wie kann das denn sein???

Da steckt doch garantiert nichts Gutes dahinter...........

1 Antwort
NRW-Städte sollen Public Viewing großzügig erlauben
von Karl-Napp | #1-1

Denen stehen wahrscheinich die Euro-Zeichen in den Augen, weil sie es im letzten Moment kostenpflichtig machen werden (wollen)....

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