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Polizei geht gegen Problemfans von Fortuna Düsseldorf und Union Berlin vor

23.02.2013 | 22:20 Uhr
Polizei geht gegen Problemfans von Fortuna Düsseldorf und Union Berlin vor
Die Stimmung im Hauptbahnhof Gelsenkirchen war angespannt. Mehr als 120 Problemfans von Fortuna Düsseldorf kamen nicht ins Stadion, sondern wurden von der Bundespolizei zurück nach Düsseldorf begleitet.Foto: Bundespolizei

Gelsenkirchen/Köln.  Fußball-Anhänger haben am Samstag am Rande von Bundesliga-Spielen erneut für Negativschlagzeilen in NRW gesorgt. Die Bundespolizei musste vor der Partie auf Schalke 120 Fortuna-Problemfans zurück nach Düsseldorf begleiten. 70 Hooligans von Union Berlin wurden zuvor in Köln in Polizeigewahrsam genommen.

Für rund 120 Fortuna-Anhänger ist der Weg zum Spiel zur Bundesliga-Begegnung gegen den FC Schalke 04 am Samstag bereits in Gelsenkirchen-Buer zu Ende gewesen. Wie die Bundespolizei berichtet, waren Polizisten hellhörig geworden, als die "Problemfans" am Bahnhof Gelsenkirchen-Buer Nord anrückten - denn der "übliche Anreiseweg" in Richtung Arena führt dort nicht vorbei.

Nachdem Pyrotechnik gezündet wurde, sprach die Polizei gegen mehr als 120 auffällige Anhänger ein Betretungsverbot für das Stadtgebiet Gelsenkirchen aus. Mit Bussen wurden die "Fans" zum Hauptbahnhof gebracht. Dort war die Stimmung entsprechend "aufgeheizt", berichtet die Bundespolizei.

"Die Fans zeigten sich unkooperativ", heißt es weiter. Nur mit "starken Einsatzkräften von Landes- und Bundespolizei" habe man sie überhaupt in Richtung Bahnsteig bewegen können. Bei der Rückreise mit dem Regionalexpress in Richtung Düsseldorf sei es indes zu keinen weiteren Vorkommnissen gekommen.

Union-Hooligans attackieren Polizisten

Bereits zuvor waren Fans von Union Berlin in Köln negativ aufgefallen: Wegen gewalttätiger Krawalle vor dem Spiel beim 1. FC Köln (0:2) sind am Samstagnachmittag 70 Hooligans des Fußball-Zweitligisten Union Berlin in Polizeigewahrsam genommen worden. Das bestätigte die Kölner Polizei.

Die Krawallmacher hatten sich im Umfeld des Kölner Stadions zunächst mit FC-Rowdys handgreifliche Auseinandersetzungen geliefert und danach eingreifende Polizeikräfte attackiert. Durch Flaschenwürfe erlitt ein Beamter einen Nasenbeinbruch. Zu Verletzten bei den Hooligans machte die Polizei keine Angaben.

Die Union-Hooligans wurden zur Feststellung der Personalien vorübergehend in Gewahrsam genommen. Gegen mehrere Rowdys leiteten die Behörden Verfahren wegen Landfriedensbruches ein. (mit SID)

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Kommentare
25.02.2013
02:00
Polizei geht gegen Problemfans von Fortuna Düsseldorf und Union Berlin vor
von RuhrpottMH | #4

@3 Zustimmung.
Das war in Köln besonders zu beobachten. Dort werden 70 Union-Ultras von der Polizei abgefangen, und völlig sinnfrei, an der Heimkurve der Köln-Fans vorbeigeleitet. Wer sich in Köln auskennt, weiss das dies völlig unnötig war. Warum werden sie nicht einfach direkt in den Gästeblock geschickt???
Ja, ja, die bösen Fussballfans.... Wieso nicht EINMAL die Taktik der Polizei hinterfragen?

24.02.2013
14:56
Anstatt von meinen Steuergeldern...
von PaulPanter | #3

...den Polizeinachwuchs immer in Übungen zur Aufstandsbekämpfung
am lebenden Objekt Fussballfan zu schicken, sollten die maßgeblichen
Leute mal zur Weiterbildung nach England reisen. Da könnten sie sich
mal ansehen, wie man mit vermeintlichen Gefahrsituationen entspannt
umgeht, so dass das nicht eskaliert. Aber Beförderungen sind wohl
eher durch generalstabsmäßige "Störerbeseitigung" zu erreichen als
durch reibungsloses Management einer Großveranstaltung.

1 Antwort
Polizei geht gegen Problemfans von Fortuna Düsseldorf und Union Berlin vor
von JollyGreenGiant | #3-1

Sagt einer der offensichtlich selbst kein Ahnung davon hat. Deeskalation bedeutet doch in solchen Augen schlicht nichts tun.

24.02.2013
14:33
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #2

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

24.02.2013
08:51
Polizei geht gegen Problemfans von Fortuna Düsseldorf und Union Berlin vor
von SpongeBob59 | #1

Wie man bei diesen Leuten von Anhängern oder Fans reden kann, ist und bleibt mir ein Rätsel. Diese Krawallbrüder nutzen den Fussball für ihre Randale aus und haben mit den richtigen Fussballfan aber auch rein garnichts gemeinsam.
Allerdings finde ich diese Aktion mal richtig gut, vorher abfangen und nicht ins Stadion lassen. Glückwunsch an die Verantwortlichen. Allerdings müssten diese Hooligans auch noch den Polizeieinsatz bezahlen, vielleicht kapieren sie es ja dann, dass es so nicht geht.

4 Antworten
Polizei geht gegen Problemfans von Fortuna Düsseldorf und Union Berlin vor
von OldFirm | #1-1

Den Polizeieinsatz bezahlen weil man irgendwo aussteigt wo es nicht auf direktem weg zum Stadion geht ? Oh Herr lass es Hirn Regnen SpongeBob59 kanns gebrauchen !!!

Polizei geht gegen Problemfans von Fortuna Düsseldorf und Union Berlin vor
von runningvalentino | #1-2

So, so ...
SpongeBob59 braucht Hirn ?

Ich hingegen glaube nicht, dass er dumm oder intellektuell retardiert ist.
Was haben diese Vollpfosten denn im Sinn gehabt als sie den "falschen Weg " genommen haben? Sich nur verlaufen oder waren die Jungs vielleicht auf Krawall aus?

Die nachfolgenden Reaktionen belegen eher die zweite Vermutung.

Die Polizei hat das Gewaltmonopol in unserer Republik und sollte es gegenüber solchen Subkulturen rücksichtslos wahrnehmen. Nur dann können friedfertige Fußballinteressierte weiterhin ins und zum Stadion gehen.

Und, erzählen Sie mir nichts über die Möglichkeit, dass die falschen oder unbeteiligte Personen von der Polizei behelligt werden können. Ich kenne die Szene rund um das Stadion in Dortmund und kann gut einschätzen, warum ich in ca. 30 Jahren noch nie
Probleme oder Kontakt mit der Polizei hatte und andere Besucher fast an jedem Wochenende.

Noch fragen ?

Polizei geht gegen Problemfans von Fortuna Düsseldorf und Union Berlin vor
von Tschaemp | #1-3

oldfirm: Dieser Spruch trifft genau auf Dich zu!!!!!

Polizei geht gegen Problemfans von Fortuna Düsseldorf und Union Berlin vor
von Aehrwin | #1-4

So Leute wie bei # 1-1 halten sich für so schlau und intelligent aber outen sich schon durch ihren Nickname...

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