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Deutsche Eishockey-Liga

Die Iserlohn Roosters trennen sich von fünf Spielern

22.03.2012 | 20:22 Uhr
Die Iserlohn Roosters trennen sich von fünf Spielern

Iserlohn. Mit einer Abschlussfeier verabschieden sich die Iserlohn Roosters nach ihrem Saisonende in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) von den Fans. Gemütlich soll es bei freiem Eintritt heute ab 19 Uhr auf dem Areal hinter der Halle am Seilersee zugehen.

„Die Mannschaft möchte sich für die Unterstützung in den zurückliegenden Monaten bedanken“, erklärte Kapitän Robert Hock etwas banal, um dann mit Blick auf den zwanglosen Abend konkreter zu werden: „Die Jungs werden Autogramme schreiben, Bier zapfen und grillen. Darauf freuen wir uns.“

Hock erhält neuen Vertrag

Das dürfte auf den Routinier in besonderem Maße zutreffen, denn es ist davon auszugehen, dass er auch auf der Eröffnungsparty zu Beginn der neuen Eiszeit in nächsten August anzutreffen sein wird. Der 39-Jährige erhält von den Roosters ebenso ein neues Vertragsangebot wie Stürmerkollege Christian Hommel und Verteidiger Collin Danielsmeier, die beiden Iserlohner Eigengewächse im Team.

Außerdem möchten die Sauerländer gerne mit den Angreifern Colton Fretter, Mike York, Dave Spina und Michael Hackert, mit Abwehrakteur Sean Blanchard und Ersatztorwart Tim Siekmann weiter zusammenarbeiten. In den kommenden Tagen sollen mit diesen Akteuren weitere Einzelgespräche geführt werden. Eine Unterredung mit Blanchard steht noch aus, da der Kanadier zurzeit mit einer Leistenverletzung im Krankenhaus liegt.

Cowan und Cullimore bleiben hinter Erwartungen zurück

Ohnehin schon an die Roosters gebunden sind in der Offensive Michael Wolf, Tobias Wörle, Jeff Giuliano und Thomas Holzmann, in der Defensive Derek Peltier und Mark Ardelan sowie Schlussmann Sebastien Caron.

Der Abschlussfeier - wenn überhaupt - mit weniger Freude beiwohnen werden die Verteidiger Lasse Kopitz, Stefan Langwieder und Jassen Cullimore sowie die Stürmer Jeff Cowan und Toni Ritter, die in der Waldstadt keine neuen Kontrakte bekommen. Besonders Cowan und Cullimore, erfahrene Cracks aus der nordamerikanischen Profiliga NHL, waren deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Da konnte das Interesse, das sie bei Fans, Sponsoren und Medien weckten, kein Trost sein.

Mende will Abwehr umbauen

„Wir danken allen fünf Spielern für ihr zum Teil jahrelanges Engagement“, sagte Trainer Doug Mason. Ein Hinweis auf Langwieder, seit 2008 ein Rooster, und Kopitz, bereits zum zweiten Mal in Iserlohn unter Vertrag. Manager Karsten Mende gab zu: „Nicht jeder Moment ist uns vor allem menschlich leicht gefallen, dennoch mussten wir manchmal harte Entscheidungen treffen, um die Mannschaft für die kommende Saison weiterzuentwickeln.“ Dagegen hatte Angreifer Steven Rupprich schon vor einiger Zeit seinen Wechsel zu den mächtig aufrüstenden Nürnberg Ice Tigers verkündet.

Die Maßnahmen zeigen, dass in der abermals anfälligen Abwehr wieder ein größeres Revirement bevorsteht. Schließlich wollen sich die Iserlohner in zwölf Monaten von ihren Fans mindestens wieder als Hauptrunden-Zehnter und Teilnehmer an den Vor-Play-offs verabschieden. Es darf aber auch ein bisschen mehr sein.

Jürgen Bühl


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