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Deutsche Eishockey Liga

DEG-Trainer Kreis freut sich über die kleine Pause

08.02.2010 | 17:59 Uhr
DEG-Trainer Kreis freut sich über die kleine Pause

Düsseldorf. Der Eishockey-Marathon kostet das Düsseldorfer Team auch mental viel Kraft. In der nächsten Saison drohen noch mehr Spiele.

Wann hatten die DEG-Cracks zuletzt einen spielfreien Dienstag oder Mittwoch? Der anstrengende Eishockey-Marathon, der sich im rot-gelben Falle seit Mitte Dezember zieht wie Kaugummi, umfasste bis heute acht Wochen in Serie, an dem wahlweise Dienstag oder Mittwoch ein Match für die Schützlinge von Trainer Harold Kreis anstand. „Wir sind froh über die kleine Pause bis zu den letzten beiden Partien vor den Olympischen Spielen. Die müssen wir nutzen, um Energie zu tanken”, erklärte Kreis nach der 4:5-Heimniederlage gegen die Mannheimer Adler.

Kleine Umstellungen

in den Blöcken

Wie schon phasenweise in Frankfurt (2:4) und größtenteils in Krefeld (0:2) wirkte Rot-Gelb auch gegen den abgestürzten Titelmitfavoriten ziemlich müde. Man vermochte nur selten, die Adler mit schnellen Vorstößen unter Druck zu setzen. An den kleinen Umstellungen in den Blöcken dürfte es sicher nicht gelegen haben.

Info
Drei Karten für 29 Euro

Ein Höhepunkt nach der Olympia-Pause soll das Heimspiel der DEG gegen Meister Eisbären Berlin werden. Zumindest, was die Zuschauerkulisse anbetrifft. Die Gastgeber machen ihren Fans für den 7. März (erstes Bully: 18.30 Uhr) ein Angebot. Drei Sitzplatzkarten für den Oberrang im Dome wären dann für 29 Euro zu haben. Unter der -Nummer 0211 566211. Die Aktion „Oberrang für den halben Preis” beim Heimspiel gegen die Hamburg Freezers am 31. Januar war bereits ein kleiner Erfolg. Fast 500 Zuschauer nutzten das Angebot. Gegen die Eisbären soll es im dritten Stock des Domes deutlich gefüllter aussehen.  miry

Reihe-eins-Mittelstürmer Rob Collins musste wegen eines Magen-Darm-Infekts passen. Evan Kaufmann übernahm zwischen Daniel Kreutzer und Patrick Reimer die Mittelstürmerrolle. „Im College habe ich alle Positionen gespielt, das war für mich kein großes Problem”, meinte der Deutsch-Amerikaner. Und fand sich zwischen den dynamischen Außenstürmern gut zurecht.

Seinen ersten echten Einsatz seit dem 30. November in Augsburg (1:3) bekam Bradley Tutschek. Im dritten Block mit Craig MacDonald und Shane Joseph fiel der Deutsch-Kanadier, der wegen einer Schulterverletzung zum Saisonstart drei Monate ausgefallen war, nicht sonderlich auf.

Gut möglich, dass die DEG am Freitag gegen Augsburg und am Dienstag in Nürnberg wieder dynamischer auftritt. „Die Pause wird uns gut tun. Es sind derzeit wahnsinnig viele Spiele, die die Cracks auch mental erschöpfen”, so Manager Lance Nethery.

Der mag noch gar nicht an die nächste Saison denken. Vermutlich wird die DEL wieder 16 Mannschaften haben, weil Schwenningen und München als Führende der zweiten Liga ihre Aufstiegsambitionen schon angemeldet haben.

Zum möglichen 60-Vorrundenspiele-Plan kommen die Play offs, die erstmals vom Viertelfinale bis zur Endspielserie jeweils im Modus „Best of seven” ausgetragen werden. Da die Saison erst am zweiten September-Wochenende beginnen soll, stehen zahlreiche Dienstagsspiele auf dem Plan. Es sei denn, die Liga würde die Vorrunde wieder auf 52 oder nur 48 Spiele beschränken, um einen neuerlichen Marathon zu entgehen. „Besser wäre es, schließlich werden auch Zuschauer müde, wenn alle zwei oder drei Tage Eishockey ist”, sagt DEG-Manager Nethery. Vom Geldbeutel einmal ganz abgesehen.

Michael Ryberg

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