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DEG: Robert Dietrich bleibt bei den Milwaukee Admirals

19.05.2009 | 22:00 Uhr

NRZ-Interview: "Es gibt keinen Grund, es nicht weiter zu versuchen", erklärte der ehemalige Düsseldorfer Verteidiger im Gespräch mit der Redaktion.

Kommt er oder nicht? Gestern beendete Eishockey-Verteidiger Robert Dietrich im NRZ-Interview das Rätselraten um seine vielfach spekulierte DEG-Rückkehr. Der 22-jährige Allgäuer, der in der American Hockey League im Debütjahr 74 Spiele (5 Tore, 22 Vorlagen) bestritt, bleibt bei den Milwaukee Admirals.

Viele DEG-Fans haben auf Ihr Comeback gehofft. Was spricht dafür, in der AHL zu bleiben?

Es gibt keinen Grund, es dort nicht weiter zu probieren. Ich habe zuletzt sehr stark gespielt, mich weiterentwickelt und das Vertrauen des Cheftrainers und des Managers für die nächste Saison in einem Gespräch bekommen. Das schenke ich sicher nicht her. Außerdem habe ich ja noch Vertrag.

Zwischenzeitlich hieß es, Sie und ihre Frau Eva würden sich vor Ort nicht so wohl fühlen...

Eva geht es gut, unseren beiden Hunden auch. Wir haben Freunde gefunden. Dazu hat meine Leistung hat am Ende voll gestimmt. So muss es weitergehen, damit die NHL für mich ein Thema sein kann. Im Moment ist sie keines.

Trotzdem: Kein Heimweh zwischendurch verspürt?

Die Zeit um Weihnachten war nicht schön. Da musste ich einige Spiele auf die Tribüne.

Woran lag das?

Ich habe ein paar Monate gebraucht, meine schwere Verletzungen aus der DEG-Vorsaison (Fußknöchel- und Beinbruch, d. Red.) mental zu verarbeiten, obwohl ich keine Schmerzen mehr gespürt habe. Ich gehe aber aufgrund der guten letzten Wochen trotz des Viertelfinalaus’ gegen Houston im siebten Spiel mit positiven Gefühlen in die Sommerpause.

Wann werden Sie wieder in Düsseldorf sein?

Am Samstag. Ich habe dort noch eine möblierte Wohnung, weil ich vor einem Jahr gedacht habe, ich bleibe noch ein wenig. Samstag bin ich in der Arena. Fortuna-Spieler Claus Costa hat mir für das Spiel gegen Bremen zwei Karten besorgt. Wir haben uns vor einem Jahr in der Reha angefreundet.

Michael Ryberg



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