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Rennspiel

Insane 2 - Querfeldein über Stock und Stein

14.06.2012 | 09:45 Uhr
Viele Wege führen in "Insane 2" zum Ziel. Aber welcher ist der schnellste? Foto: Codemasters

Seit Anfang des Jahres ist "Insane 2" über die Online-Plattform Steam erhältlich. Jetzt hat es der Offroad-Wahnsinn auch in den regulären Handel geschafft.

Nicht nur über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos: Mit ihrer PC-Raserei "Insane 2" schaffen Codemasters und der russische Entwickler Tangrem lästige Streckenbegrenzungen ab. Bremsen? Überflüssig!

Das bunte und leicht zugängliche Offroad-Chaos geht satte zwölf Jahre nach dem erfolglosen Erstling überraschend in die zweite Runde - und macht dabei sogar eine richtig gute Figur, was größtenteils der Idee geschuldet ist, vorgegebene Streckenverläufe und Begrenzungen abzuschaffen. Stattdessen befährt man auf vier Kontinenten (Eurasien, Amerika, Afrika und die Antarktis) weitläufige Areale, bei denen ein paar Felshaufen, Hügel, Bäume oder gelegentliche Furchen die einzige Form von Hindernis darstellen.

Insane 2

Anarchie abseits der Straßen

Entsprechend ungehemmt prescht man mit durchgedrücktem Gaspedal durch Wälder, Steppe, Eiswüste und Pampa, ohne sich all zu große Sorgen um feinfühlige Gas- und Bremsregulation machen zu müssen. Auch Drifts per Handbremse enden weit weniger selten mit einem brutalen Crash als bei den meisten anderen Bleifußorgien. Die einzige Vorgabe beim PS-Ritt durch die ganz große Weite: Die auf der Streckenkarte eingeblendeten Checkpoints müssen vor dem übrigen Fahrerfeld erreicht werden - und das bitteschön in der richtigen Reihenfolge.

Spiele-Bewertung
Insane 2

Hersteller: Codemasters/Targem Games
Vertrieb: F+F Distribution
Genre: Rennspiel
Preis: ca. 30 Euro
Schwierigkeit: Einsteiger und Fortgeschrittene
Alter: ab 6 Jahren

Bewertung

Grafik: gut
Steuerung: gut
Sound: gut
Spielspass: gut
Gesamt: gut

  Dass "Insane 2" trotz jeglicher Abstinenz von Ideallinien und Bremspunkten Spaß macht, ist zum einen der Anarchie in den rund 150 Rennen und zum anderen einem Furhpark zu verdanken, der 18 Monstertrucks, Buggies und andere Offroad-Bestien umfasst. Darüber hinaus verführen Sprungschanzen oder Steilhänge zum Experimentieren: Nimmt man lieber den sicheren, aber langweiligen Weg - oder geht man zugunsten der Abkürzung ein Wagnis sein? Passend dazu gibt's kernige Metal-Klänge und eine druckvoll abgemischte Soundkulisse.

Fazit: "Insane 2" ist kein technischer Blockbuster, gibt aber ein stimmiges und angenehm farbenfrohes Bild ab. Und für zahme 30 Euro sind die Geländeheizer, die in zahlreichen Multiplayer-Modi auf Hochtouren kommen, ein echtes Schnäppchen. (_teleschau - der mediendienst)

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