Viele Touristen empfinden US-Einreisebestimmungen als lästig
23.03.2013 | 08:31 Uhr 2013-03-23T08:31:00+0100
Essen. Eine Studie zeigt: Viele empfinden die US-Einreisebestimmungen als dermaßen lästig, dass sie nicht mehr in die USA reisen wollen. Einer Hochrechnung zufolge entgehen den USA dadurch 95 Milliarden Dollar. Wären das nicht gute Argumente für die USA, ihr Einreiseprocedere zu überdenken?
Jetzt ist es amtlich, was wir alle schon irgendwie wussten: Laut einer Untersuchung des amerikanischen Reiseverbands „U.S. Travel Association“ bewertet jeder dritte Flugpassagier die Methoden bei der Einreise in die USA als das Schlimmste, was er diesbezüglich je erlebt habe. Befragt wurden 1200 Personen aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Japan, China und Brasilien.
Mürrische Beamte, endlos lange Wartezeiten , die Abgabe von Fingerabdrücken und mitunter regelrechte Kreuzverhöre, all das müssen Urlauber und Geschäftsreisende bei Eintritt in die USA immer wieder über sich ergehen lassen.
Der Schaden, der dadurch entsteht, ist enorm. So gaben 40 Prozent der Befragten an, dass sie auf Grund der negativen Erfahrungen in den nächsten fünf Jahren nicht wieder in die USA reisen werden. Und 43 Prozent der Befragten berichteten, dass sie ihren Freunden und Verwandten aktiv von einem Besuch der Vereinigten Staaten abraten würden. Hochgerechnet, so der Reiseverband, entsteht dadurch eine Ausfallsumme von bis zu 95 Milliarden Dollar, die den USA an Einnahmen entgehen, weil die Gäste ausbleiben.
Ganz schön starke Argumente eigentlich, um das bisherige Einreise-Procedere an der Grenze einmal kritisch zu überdenken , oder?
23:43
Das blöde dabei ist doch auch, dass man diese ganze Prozedur auch durchlaufen muss, wenn man nur Transitreisender ist. Was hat die Gringos zu interessieren, was ich in einem anderen Land mache und was ich dorthin mitnehme.
15:26
Das amblöde bei der ganzen Prozedur ist doch auch, wenn ich über die USA in ein Anderes Land weiterreisen will (Transit) und ich mich nur ein paar Stunden am Flughafen aufhalte und was geht eigentlich die Gringos an, was ich anderswo einführe. Die spinnen, die Gringos
12:48
Ein Großteil meiner Verwandtschaft lebt an der US-Ostküste. Regelmäßig habe ich sie besucht und meinen Haupturlaub in den Staaten verbracht. Seitdem die Einreisebedingungen so unglaublich verschärft wurden, habe ich davon schweren Herzens Abstand genommen. Ich war im Juni 2002 nach dem schrecklichen 11. September noch einmal dort - zu "alten" Einreisebedingungen. Es war allerdings schon ein merklich rauerer Umgangston am Zoll zu erkennen und trotz Privatanschrift in den USA bei meinen Verwandten und meinen mehr als 12 vorherigen Besuchen dort, wurde ich behandelt wie der letzte Terrorist. Die Zollformalitäten dauerten am Newark-Airport (es war 1 Flieger mit ca. 400 Passagieren gelandet...) sage und schreibe 50 Minuten. Ich möchte nicht wissen, wie lange das ganze nun mit Augenscan und Fingerabdruck-Gedöns dauern soll - ganz zu Schweigen davon, dass ich mich in KEINEM LAND DER WELT freiwillig einem solchen unverschämten Prozedere unterwerfe!
07:41
Ich war vor einigen Jahren in China. Die Einreiseprozedur dauerte etwa 2 (!!!) Minuten.
Und am Ende schaltete die Flughafenmitarbeiterin eine Knopfleiste ein, wo ich auf die Frage "Haben Sie sich gut behandelt gefühlt?" ja oder nein drücken konnte.
DAS nenne ich mal Service.
07:37
Ich war im viel entspannteren Toronto. Das ist nicht viel kleiner als New York und hat eine ähnliche Skyline. Die meisten "US"-Serien werden sowieso dort gedreht. Da hat man die USA quasi auch gesehen
Und der Niagarafall ist von der kanadischen Seite aus viel besser zu betrachten.
Nicht umsonst gibt es in Kanada den Spruch: Ein Kanadier ist ein unbewaffneter Amerikaner mit Krankenversicherung.
18:43
Wer sind denn die "vielen" Touristen?
Ich würde mir dieses souveräne Verhalten auch in Deutschland wünschen.
14:51
Ich war zuletzt 2000 drüben und gebe zu, das ich diese furchtbaren Einreiseauflagen echt zum brechen finde und deshalb auch nicht wieder hin geflogen bin. Davor reicht es aus, den kleinen Zettel im Flugzeug auszufüllen und an der Passkontrolle ein paar läppische Fragen zu beantworten. Auch einen knapp bemessenen Anschlussflug bekam ich problemlos mit, mein Gepäck war auch immer da. Einzig genervt war ich mal in NYC bei Check-In. Die Bodenstewardess von Iberia hatte einen derart mangelhaften Akzent, man konnte sie schlichtweg nicht verstehen. Im Kundenkontakt sollte man darauf achten, das das Personal halbwegs verständlich sprechen kann in der dortigen Landessprache.
13:35
Wäre das so in Deutschland, würde sofort die Nazikeule heraushängen.
Fremdenfeindlich usw :
13:20
Die USA haben doch längst reagiert, man muss jetzt 14 Euro Eintritt zahlen, damit davon Werbung für Urlaub in den USA finanziert werden kann.
09:52
Für mich ist klar, daß ich nicht mehr in die USA resien werde. Auf einem Provinzflughafen wie Philadelphia dauerte es bereits vor 9/11 drei Stunden, bis die Einreise erledigt ewar und der Anschlußflug weg.