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Pferde, Line Dance und Lagerfeuer

02.08.2012 | 11:16 Uhr
Pferde, Line Dance und Lagerfeuer
Pferde, Line Dance und Lagerfeuer sind in Bandera an der Tagesordnung Foto: Eric Gay

Austin.  Tiefstapeleien liegen Texanern nicht im Blut. Bandera etwa hat nur 957 Einwohner. Doch das Dorf nennt sich stolz "Cowboy Capital of the World".

Tiefstapeleien liegen Texanern nicht im Blut. Bandera etwa hat nur 957 Einwohner. Doch das Dorf nennt sich stolz "Cowboy Capital of the World". Die örtlichen Promis bieten zumindest Indizien für die Richtigkeit dieser Behauptung: Hoot Gibson zum Beispiel ritt alleine mit seinem Pferd 2.500 Meilen bis ins kanadische Calgary . Kevin Fitzpatrick kann in 56 Sekunden 79 Mal über sein Lasso springen. Und der Sattler Michael Hancock hat 13 Auftragsarbeiten für den Country-Sänger Kris Kristofferson erledigt.

Cowboys gelten gemeinhin als wortkarg. Doch wenn der Besucher bei "Bunkhouse Leather" die kunstvoll verzierten Western-Sättel bewundert, taut Hancock auf. Mit acht hat er angefangen, sich das Handwerk selbst anzueignen. "Jetzt mag das Ergebnis glamourös aussehen", sagt er, "aber man steigt nicht auf höchstem Niveau ein".

Michael Hancock genießt den beschaulichen Alltag in Bandera. "Jeder kennt hier jeden", sagt er, "und wenn man Hilfe benötigt, genügt meist ein Wort". Auch Touristen wissen den Lebensstil zu schätzen - sie suchen die sanft geschwungenen Hügellandschaften südwestlich von Austin auf, um auf den Ranches Cowboy-Luft zu schnuppern. Am kühlen Vormittag reiten sie durch die überraschend grüne Landschaft, in der üppig blühende Kräuselmyrten für Farbtupfer sorgen. Und wenn sich die Sonne senkt, ist Folklore angesagt: Es geht zum Line Dance, zum Lagerfeuer oder in ein Honky Tonk, wo Männer mit sonnengegerbter Haut Southern Rock spielen.

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