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Neue Führungen zeigen Schweizer Städte auf ungewöhnliche Weise

30.06.2011 | 08:45 Uhr
Neue Führungen zeigen Schweizer Städte auf ungewöhnliche Weise
Bei Luzern rattert die steilste Zahnradbahn der Welt. Foto: imago

Bern.   Die Schweiz gilt als beschaulich. Doch es geht auch anders: So erfahren Urlauber bei einer Reihe neuer Führungen Spannendes über verschiedene Schweizer Städte. In Genf etwa geht es auch um Bordelle, Bars und Banditen im 16. Jahrhundert.

Spannende Geschichten über verschiedene Schweizer Städte erfahren Urlauber bei einer Reihe neuer Stadtführungen. In Genf beispielsweise können sie sich auf eine "Reformations-Tour" begeben, auf der ihnen gezeigt wird, wie sich die einstige Stadt der Bordelle, Bars und Banditen im 16. Jahrhundert in eine Stadt der Demokratie und Humanität verwandelte. Heute ist Genf neben New York zweiter Hauptsitz der UNO.

In Luzern am Vierwaldstätter See führt die Tour "Galgenfrist" zurück in die dunklen Jahrhunderte des Strafvollzugs. Teilnehmer sehen dabei zum Beispiel ein historisches Gefängnis von innen und erleben, wie es ist, in Ketten zu liegen. Gruselig ist auch die im Mai 1836 bei Johann Büchler bestellte Guillotine, auf der bei einer öffentlichen Demonstration ein Widder sein Leben lassen musste.

Filmschauplatz Bern

Auf die Spuren von Filmhelden begeben sich Besucher der Stadt Bern bei der Führung "Von Bollywood bis Hollywood". Immer wieder war die Bundesstadt Kulisse für Schweizer Filme und internationale Produktionen. Gezeigt werden unter anderem Schauplätze aus dem Film "James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät", zum Beispiel die Fahrt am Bärengraben vorbei zum Hotel Schweizerhof. Beispiele aus jüngerer Zeit kommen etwa aus der Hollywood-Verfilmung des Bestseller s "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier.

Kinder-Tour durch die Alpenstadt Chur

Eine neue Stadtführung für Kinder von fünf bis elf Jahren gibt es in Chur. Noch bis zum 12. August können sich Kinder in Begleitung einer Stadtführerin auf eine Tour vom Arcasplatz durch die Altstadt bis zum Naturmuseum begeben. Dabei treffen sie sogar auf Affen. In Form einer Schnitzeljagd geht es durch das historische Lausanne. Sie führt die Teilnehmer an 13 historisch, architektonisch oder künstlerisch bedeutende Stationen des viertgrößten Ortes der Schweiz. Dabei müssen Fragen zur Stadtgeschichte beantwortet werden.

Weitere Informationen gibt es bei Schweiz Tourismus unter der gebührenfreien Telefonnummer 00800/10020030 oder im Internet unter myswitzerland.com. (dapd)

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