Rhythmus ganz ohne Konfetti
10.02.2010 | 16:40 Uhr 2010-02-10T16:40:00+0100
Am Niederrhein. Theater, Konzerte und Kabarett hält das Alternativ-Programm zum närrischen Treiben in der Region parat. Ordentlich bunt wird es aber trotzdem.
DONNERSTAG, 11. Februar
KONZERT
Wenn die „Loopy Brothers” auf der Bühne stehen, heißt es: Violine trifft Sax, berlin trifft Duisburg und David Engler spielt mit Andre´ Meisner. Um 21 Uhr wartet im Djäzz Jazzkeller, Börsenstraße 11, in Duisburg mit Saga's Suitcase & Tonspur Musikern eine moderne, musikalische Spielwiese aus Vocals, Keys, Computer Effekten und Loopstations. Weitere Infos im Netz unter www.djaezz.de.
FREITAG, 12. Februar
RHYTHM'N BLUES
Seit den 70er Jahren ist der Liverpooler Saxophonist, Sänger und Komponist, Albie Donnelly, mit der von ihm gegründeten Rhythm'n Blues Band „Supercharge”auf Tour. Mit „Queen” standen sie auf der Bühne, Donnelly selbst mit Bob Geldorf und Graham Parker. In der Tradition von King Curtis und Junior Walker spielen sie Rhythm'n Blues. dazu gibt's britischen Humor vom Feinsten beim Konzert um 20 Uhr im Schwarzen Adler, Baerler Straße 96, in Rheinberg. Karten: ab 18 Euro unter 02844/24 58.
PREMIERE
Sie ist Harald Schmidts liebste, die Operette „Die lustige Witwe” von Franz Leha´r. Gemeinsam mit Christian Brey von der Rheinoper hat er sie deshalb für die Bühne inszeniert. Nach der sehr erfolgreichen Spielzeit in Düsseldorf feiert die Aufführung nun um 19.30 Uhr Premiere am Theater Duisburg, Neckarstraße 1. Karten sind zum Preis von 18,10 Euro bis 62,80 Euro noch erhältlich unter 0203/3 00 91 00.
SAMSTAG, 13. Februar
NATUR
Noch einmal ist „Gänsezeit” bei der Biologischen Station im Kreis Wesel. Zu den am Niederrhein überwinternden Wildgänsen geht es ab dem Naturschutzzentrum Wesel, Freybergweg 9, um 10 Uhr. Die Busexkursion zu den Wintergästen dauert etwa drei bis vier Stunden. Kosten: sechs Euro für Kinder (bis 14 Jahre) und zwölf Euro für Erwachsene. Infos und Anmeldung unter 0281/9 62 52.
HAUPTSTADT-BLUES
Bei der Abschiedsveranstaltung zur Local-Hero-Woche, die im Rahmen des Kulturhauptstadtprogramms Ruhr 2010 in dieser Woche noch in Hamminkeln gastierte, wird um 20 Uhr der „Hauptstadt- Blues mit Franz de Byl in der Evangelischen Kirche in Hamminkeln-Ringenberg, Hauptstraße, erklingen. Der Eintritt beträgt fünf, ermäßigt zwei Euro. Weitere Informationen im netz unter www.ruhr2010.de/local-heroes.
THEATER
Eine Auszeit vom närrischen Treiben gönnt auch das Theater Krefeld, Theaterplatz 2, den Niederrheinern. Als Alternative zum Karnevalstrubel, zu Prunk-, Damen- und Herrensitzungen, zu Schunkeln und Schabernack, wird hier Spannung geboten. Peter Shaffners Bühnenkrimi „Amadeus” geboten. Darin geht's natürlich um die brisante Frage: Wer tötete Mozart? Karten sind ab 15,90 Euro unter 02151/80 51 25 erhältlich. Weitere Infos auch im Netz unter www.theater-kr-mg.de.
SONNTAG, 14. Februar
IMPROVISATION
„Freispiel” ist beim Kresch Improvisationstheater für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene in der Fabrik Heeder, Virchow Straße 130, in Krefeld angesagt. Los geht's um 20 Uhr auf der Studiobühne I. Eintritt: Jugendliche 4,50 Euro, Erwachsene zahlen neun Euro. Infos unter 02151/86 26 26.
KABARETT
„Uppsala! - Trau keinem Lied über 30 Schlagerparodien” lautet das Motto des Programms von Kabarettist und Pianist Frank Golischewski. Damit ist er im Rahmen der Marienthaler Winterabende auf dem platz vor der Klosterkirche in Hamminkeln-Marienthal um 17 Uhr zu Gast. Karten kosten 15 Euro. Infos und Tickets unter 02856/90 94 40.
FÜHRUNG
„Der kleine Schluck und andere Arzeney” heißt die Führung durch Emmerich, bei der sich alles rund um die Kuriositäten zum Bier dreht. Gestartet wird um 14 Uhr am InfoCenter an der Rheinpromenade. Kosten: fünf Euro pro Person. Infos: 02822/93 10 40.
THEATER
Im „Ristorante Immortale” ist Familie Flöz im Theater Duisburg, Neckarstraße 1, um 19.30 Uhr zu Gast und erzählt vom provisorischen Leben. Tickets: ab 8,70 Euro. Infos unter 0203/3 00 91 00
16:21
Das ist jetzt aber nicht so wirklich Niederrhein
18:03
Wer wissen will, wie das Mittelalter im Orient aussah, sollte Essen-Altendorf besuchen.