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Initiativen gegen Betuwe wollen sich vernetzen

14.11.2010 | 22:29 Uhr
Initiativen gegen Betuwe wollen sich vernetzen
Ein Güterzug auf Durchfahrt in Wesel. Foto: Kurt Michelis / WAZ FotoPool

Am Niederrhein.Die Bürgerinitiativen gegen die Betuwe-Linie am Niederrhein wollen sich unter dem Schirm der „Bundesvereinigung Schienenlärm“ vernetzen und so den Druck auf Politik und Deutsche Bahn gemeinsam erhöhen.

Alleine kommen wir nicht mehr weiter! Da waren sich die rund 400 Teilnehmer des internationalen Bahnlärm-Kongresses am Wochenende in Boppard einig. Sie kamen aus ganz Deutschland – von Fehmarn bis Freiburg – sowie aus der Schweiz, Österreich und den Niederlanden ins romantische Rheintal, um dort über die Auswirkungen von Bahnlärm zu sprechen.

Dabei natürlich auch viele Vertreter vom Niederrhein, unter anderem Emmerichs Bürgermeister Johannes Diks, sein ehemaliger Reeser Kollege Bruno Ketteler, jetzt in einer Kanzlei-Gemeinschaft mit dem ehemaligen Emmericher Stadtdirektor Franz Kulka aktiv als Rechtsbeistand der Städte gegen die Deutsche Bahn. Auch die Bürgerinitiativen „IG Biss“ und „Betuwe - So nicht“ waren mit mehreren Vertretern vor Ort (zum Betuwe-Spezial auf DerWesten).

„Das war eine Veranstaltung auf ganz hohem Niveau“, lobte Franz Kulka insbesondere die Ausführungen von Professor Eberhard Greiser und Professor Manfred Spreng, die eindrücklich nachwiesen, wie krank Bahnlärm machen kann.

Auch die rechtlichen Fragen beschäftigten ihn sehr: „Das Gesetz schützt die Bürger nicht vor der Bahn, sondern die Bahn vor den Bürgern“, brachte es der Jurist auf den Punkt.

Technische Details

Für Karl-Heinz Denstorf von der IG Biss waren technische Details neu: „Die Bahn könnte heute schon erheblich leiser unterwegs sein, wenn alle technisch möglichen Verfahren endlich Anerkennung finden würden.“ Professor Markus Hecht, Leiter des Fachgebietes Schienenfahrzeuge an der Technischen Universität Berlin, hält sogar eine Lärmminderung von 25 Dezibel für ohne weiteres machbar“.

Günter Bork von der Initiative „Betuwe - So nicht“ war der Blick über den Tellerrand wichtig: „Hier in Boppard am Rhein wurde besonders deutlich, wie eine ganze Region bei vier Bahngleisen mit bis zu 600 Güterzügen am Tag nicht nur gesundheitlich, sondern auch wirtschaftlich unter dem Bahnlärm leidet.“

Auch deshalb wollen sich die teilnehmenden Initiativen jetzt vernetzen und bundesweit unter dem Schirm der „Bundesvereinigung Schienenlärm“ auftreten und als Gesprächspartner von Bahn und Politik die Probleme gemeinsam angehen. „Es muss kein zweites Stuttgart 21 geben“, betont Bork.

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Kommentare
16.11.2010
12:13
Initiativen gegen Betuwe wollen sich vernetzen
von Pit01 | #17

Die Vernetzung ist überfällig. Ich frage mich sowieso, warum es bspw. in Wesel zwei unterschiedliche Initiativen gegen die Betuwe, in dieser Form gibt?

15.11.2010
17:13
Initiativen gegen Betuwe wollen sich vernetzen
von stromer1953 | #16

Gruß an Dein Zug ist weg! :-))

15.11.2010
17:12
Initiativen gegen Betuwe wollen sich vernetzen
von stromer1953 | #15

Es ist Passiert!

Ich muß BerndBruns zustimmen!

Mehr ist nicht hinzuzufügen!

Glück Auf!

15.11.2010
16:41
Initiativen gegen Betuwe wollen sich vernetzen
von Dein Zug ist weg | #14

Ich bin für strassenbahn verlängerung in richtung
norden bis zur dinslaken

die stadt wollte das machen schon lange
ich frage mich nur wann das geplant wird

15.11.2010
13:51
Initiativen gegen Betuwe wollen sich vernetzen
von Markus Peters | #13

@Bummel. Der Name hat sich auch für den deutschen Teil der Strecke von Emmerich nach Oberhausen eingebürgert.

15.11.2010
13:41
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von Moribundis | #12

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15.11.2010
13:41
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von Moribundis | #11

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15.11.2010
13:39
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von Moribundis | #10

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15.11.2010
13:38
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von Moribundis | #9

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15.11.2010
13:25
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von Moribundis | #8

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