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So lässt sich der Urlaub in 2013 geschickt verplanen

13.12.2012 | 10:02 Uhr
So lässt sich der Urlaub in 2013 geschickt verplanen
2013 bietet einige schöne Aussichten auf Brückentage.Foto: Archiv/dapd

Essen.   Acht Tage frei nehmen, 16 Tage Urlaub erhalten - Brückentage machen es möglich. Im kommenden Jahr bietet der Kalender Berufstätigen einige Möglichkeiten, die Freizeit etwas auszudehnen - bis hin zum verdoppelten Urlaub.

Wer es noch nicht gemacht hat, sollte sich sputen: Das kommende Jahr bietet Berufstätigen in NRW einige Möglichkeiten, den Urlaub zu verlängern. Die Arithmetik des Jahreskalenders verteilt die Feiertage vielfach unter der Woche - nicht wenige auf einen Donnerstag. Da sollte man sich rechtzeitig den Urlaub sichern.

Ganz so arbeitnehmerfreundlich wie 2012 wird 2013 jedoch nicht. Ließen sich doch in diesem Jahr rund um die Weihnachtsfeiertage mit drei Urlaubstagen glatt elf freie Tage herausholen. Weihnachten und Neujahr 2013/14 muss man insgesamt 7 Tage investieren - bekommt aber 16 Tage Urlaub heraus: Heiligabend und die beiden Weihnachtstage sind von Dienstag bis Donnerstag, also mitten in der Woche. Gleiches gilt für Silvester und Neujahr an Dienstag und Mittwoch in der Woche darauf.

Acht Tage frei nehmen und 16 Tage frei machen - Ostern erstmals möglich

In Bayern dürfte man unglücklich sein, dass der 6. Januar - Heilige Drei Könige - 2013 auf einen Sonntag fällt. So zahlt sich der dortige Feiertag in Sachen Urlaubsplanung nicht aus. Insgesamt aber lassen sich von Neujahr an mit drei freien Tagen bundesweit insgesamt 6 Urlaubstage herausschlagen.

Karnevalsflüchtlinge haben sich wahrscheinlich den Februar schon rot markiert. Jecke, aus anderen Gründen, sicher auch. Die Rosenmontagsumzüge sind im kommenden Jahr am 11. Februar. Und der Hoppeditz (oder der Nubbel, je nach Ort) wird am 13. Februar (Aschermittwoch) verbrannt bzw. begraben.

Der Mai 2013 wird ein urlaubsreicher Monat

Einen Monat später bietet der Kalender ein Standardprogramm. Ostern ist 2013 vom 29. bis 31. März. Heißt für die Urlaubsplanung: für 16 freie Tage zwischen dem 23. März und dem 7. April sind acht Urlaubstage einzureichen. Wenn die Kollegen nicht schneller waren.

Stichwort Mai: Der 1. Mai fällt 2013 auf einen Mittwoch. Wird noch Christi Himmelfahrt (diesmal am Donnerstag, dem 9. Mai) 'mitgenommen', kann man wie schon im März aus acht freien Werktagen insgesamt 16 Tage Urlaub machen. Pfingsten ist diesmal am 19 und 20. Mai - macht vier Urlaubstage für insgesamt neun Tage Freizeit. Weil Fronleichnam 2013 ebenfalls in den Mai rutscht, ließe sich der Urlaub mit Pfingsten verbinden - und damit verdoppeln. Weil es für acht Urlaubstage erneut insgesamt 16 freie Tage gibt.

Auch der "Tag der Deutschen Einheit" liegt unter der Woche

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Die Sommerferien beginnen im kommenden Jahr in NRW erst Ende Juli: vom 22. Juli bis 3. September. Die Herbstferien sind vom 21. Oktober bis zum 2. November - inklusive Allerheiligen am Freitag, dem 1. November. Davor liegt der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober - diesmal ein Donnerstag. Apropos Donnerstag: Rückblickend auf den August können sich Arbeitnehmer in Schleswig-Holstein über Mariä Himmelfahrt freuen - in Deutschlands Norden ein Feiertag, der im kommenden Jahr auf einen Donnerstag fällt.

Rechtlich betrachtet hat in Deutschland jeder Arbeitnehmer einen Anspruch auf mindestens 24 Werktage Urlaub im Jahr (bei voller Stelle) - berechnet inklusive Samstag. Sind im Arbeitsvertrag fünf Arbeitstage festgeschrieben reduziert sich der Mindestanspruch auf 20 Tage. So schreibt es das Bundesurlaubsgesetz fest. Als Werktage gelten alle Kalendertage, die nicht Sonn- und Feiertage sind. Einen Anspruch darauf, nicht genommen Urlaub ins nachfolgende Kalenderjahr zu übertragen gibt das Urlaubsgesetz nicht generell. Das muss man mit seinem Arbeitgeber aushandeln. Wird er dann übertragen, muss man ihn in der Regel bis zum Ende des ersten Quartals abgelten. (dae/WE)



Kommentare
14.12.2012
20:44
So lässt sich der Urlaub in 2013 geschickt verplanen
von mc3hammer | #4

Geschickt verplanen? Na ja. Für solch eine Vergewaltigung unserer Muttersprache hätte mir mein alter Deutschlehrer aber heftig auf die Finger geklopft.

13.12.2012
23:08
So lässt sich der Urlaub in 2013 geschickt verplanen
von chemtrail | #3

Dieser Artikel führt mir alljährlich vor Augen, das man nicht auf bessere Zeiten hoffen darf.!
Mit den schulpflichtigen Kindern musste ich immer in den Ferien planen. Jetzt sind meine Kinder groß und mein neuer Chef mit Kind 30 Jahre jünger und raten Sie mal, wann Er die Betriebsferien anberaumt? Er kann es sich ja leisten!
Urlaubsgeld? Fehlanzeige!
Als prekär Beschäftigter, kann ich keine eigene Planung machen. und nur hoffen, möglichst lange bis zur Rente angestellt zu bleiben.

13.12.2012
15:38
So lässt sich der Urlaub in 2013 geschickt verplanen
von Leuler | #2

Jedes Jahr aufs Neue muss ich hier den dü**sten Artikel des Jahres lesen...

Ich hab mal ne Neue Schlagzeile:
5 Tage Urlaub nehmen und 9 Tage Frei haben! Das ist fast so gut wie 16 für 8. Und das besondere: Es geht immer! Das nennt sich "Ganz normale Woche" und gibt es gut 40 mal im Jahr...

Also mal wirklich... Wer weiß den nicht, dass man bei Frohnleichnam für 4 Tage Urlaub (Mo-Mi + Fr) gleich 9 Tage frei hat? Das ist sogar noch besser als die 16 für 8!
Den das ganze kann man an Christihimmelfahrt wiederholen und somit hat man 18 Tage frei für 8 Urlaubstage...

Wirklich interessant sind doch nur Feiertage, die nicht Wochentags-Spezifisch sind (wie 1.Mai oder TddE). Und wer das ganze nicht sofort erkennt, der wird auch bei diesem SEHR verwirrend formulierten Artikel nicht genau wissen, welche Tage frei zu nehmen sind.
So Sachen wie Ostern/Pfingsten/... gehen ja jedes Jahr gleich!

Aber naja... was soll man von diesem Blatt auch noch erwarten? Das Niveau sinkt seit Jahren. Leider.

13.12.2012
10:57
Urlaubsplanung 2013 - Das ist ein Thema...
von TreuerLeser | #1

...welches hervorragend zwischen andere Punkte wie „Niedriglöhne“, „Altersarmut“ und „Krisen bei Opel und ThyssenKrupp“ paßt.

Und ich bin sogar überzeugt, daß es von den meisten noch berufstätigen Lesern, selbst Kommentatoren, für wichtiger angesehen und intensiver in den Blick genommen wird als die von mir genannten drei Themen.

Insofern ist DERWESTEN für diesen Leser-nahen Text zu danken.

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