Wolfgang Clement wirbt für die - freiwillige - Rente mit 80
16.08.2012 | 18:45 Uhr 2012-08-16T18:45:00+0200
Berlin. Der frühere Wirtschafts- und Arbeitsminister findet, dass viele ältere Beschäftigte auch mit 75 oder 80 noch arbeiten könnten - wenn sie noch wollen. Doch aus Gewerkschaftssicht geht auch das schon an der Wirklichkeit vorbei, da bereits die Rente mit 67 kaum funktioniere.
Arbeiten bis zum 75. oder 80. Lebensjahr? „Ja, klar – wer will und kann! Warum denn nicht?“ Das sagt Wolfgang Clement, Ex-Ministerpräsident in NRW, Ex-Superminister unter Kanzler Schröder und Ex-Mitglied der SPD.
Er selbst, auch schon 72 Jahre alt, tue dies ebenfalls, „hoffe ich jedenfalls, ist ja nicht mehr allzu lange hin“. Im Interview mit der „Welt“ fordert Clement: „Wir sollten die gesetzliche Lebensarbeitszeitbegrenzung abschaffen.“
Altersgerechte Arbeit ist selten
Wolfgang Clement hat eine Debatte angestoßen: Sollen Menschen auch mit 80 noch arbeiten gehen? Ja, sofern es kein Zwang ist. Fitte Alte, denen ihre Arbeit Freude macht, sollten auch so lange arbeiten dürfen, wie sie möchten.
Clement hält die Rente mit 67 angesichts der immer älter werdenden Gesellschaft für nicht ausreichend. Er sagt deshalb: „Wir sollten ein Signal für längeres Arbeiten setzen. Wir können nicht bei der Rente mit 65 oder der Rente mit 67 verharren, das greift zu knapp.“ Ein Drittel der Menschen zwischen 65 und 80 wolle länger im Beruf bleiben. Und weiter: „Das sollten wir nutzen, denn das zeigt: Viele Bürger, vor allem die älteren, sind mit ihrer Lebenseinstellung viel weiter als Politik.“
Allerdings: Altersgerechte Arbeitsplätze sind in vielen Branchen selten, etwa in der Metall- und Elektroindustrie. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der IG Metall, an der sich rund 3700 Betriebsratschefs beteiligten. Demnach sind 3,8 Prozent der Beschäftigten über 60 Jahre alt, nur ein Prozent über 63. Über die Rente mit 67 gebe es eine „eklatante Diskrepanz zwischen öffentlicher Debatte und betrieblicher Praxis“, beklagte die IG Metall. Das wolle man zum Thema im Wahlkampf machen, sagte ihr Vizechef Detlef Wetzel gestern in Berlin. Damit setzt er die Politik unter Druck, nicht zuletzt die SPD, die ein Rentenpapier angekündigt hat. Dem Vernehmen nach hält die Partei an der Rente mit 67 fest.
Doppelstrategie der Gewerkschaft
Politisch fährt die IG Metall zweigleisig. Sie lehnt die Rente mit 67 ab, fordert aber zugleich Politik und Arbeitgeber auf, mehr altersgerechte Jobs und flexible Ausstiegsmöglichkeiten für die Beschäftigten zu schaffen. Wetzel: „Wir stellen uns den Problemen.“ Auch Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) könne nicht leugnen, dass Armutsrenten massenhaft drohten. Für ihn ist die geplante Zuschussrente bloß „ein Tropfen auf den heißen Stein“.
Die IG Metall fordert für Ältere mehr Weiterbildungsangebote, kürzere Arbeitszeiten bei Schichtarbeit, weniger Nachtschichten, ein reduziertes Tempo in der Produktion. Kaum ein Betrieb nehme Rücksicht auf alternde Belegschaften.

11:21
Glückauf Herr Clement folgen Sie mir,
als ehemaliger Steiger der von der Jugend an unter Tage gearbeitet hat kann ich nur sagen,
geht es Ihnen Herr Clement eigentlich noch gut ?
Wenn Sie ausgeschlafen von ihren "Sitzungen" nach Hause kommen sind Sie ja auch fit wie
ein Turnschuh !
Ich nehme Sie gerne mal mit nach unter Tage oder auf den Bau über Tage, ich zeige Ihnen
dann jeden Tag immer wo die Schüppe steht, dann können Sie 8 Std. Vollgas geben bis
die Schüppe glüht ! Nach 3 Monaten führen wir mal ein Gespräch und klären mal ab wann
Sie in Rente gehen möchten !!
Wenn man seinen Mund aufmacht sollte man auch beurteilen können worüber man spricht,
nach "nur 3 Monaten" durchgehend an der Schüppe sind Sie vielleicht schlauer !! Glückauf !
12:39
Ja, Clement "arbeitet" noch mit 72, meint er jedenfalls. Leider kommt nicht viel Gutes dabei raus, denn schon heute können viele Rentner, dies tun, wenn sie wollen. Da braucht es keinen Clement, um das festzustellen. Nachweislich hat Clement sich schon lange komfortabel in der politischen Hängematte eingerichtet, ohne nachhaltig für die Bürger etwas erreicht zu haben. Erinnere nur an seine Zeit als Ministerpräsident von NRW. Was er nachhaltig erreichte, ist seine eigene fürstliche Selbstversorgung. Möge uns dieser Mensch künftig erspart bleiben, der zu verantworten hat, dass viele Renter bis zum Tod arbeiten müssen, weil sie mit ihrer Mini-Rente allein nicht überleben können.
11:36
Was soll der Quatsch?
Es kann doch auch heute jeder so lange arbeiten wie er will!
Er bezieht dieses Einkommen zusätzlich zur Rente und zahlt natürlich dementsprechend Steuern und Abgaben!
Er kann sogar auf seine Rente verzichten und keinen Antrag stellen!
Aber wer macht das schon?
Verzichtet Herr Clement etwa auf die Ihm zustehende Altersversorgung? (die wohl sehr üppig ausfällt!)
11:29
So was kann nur Sesselpf...er von sich geben.Ich lade Herrn Clement gerne mal ein,meinen Job eine Woche zu machen.Mal sehen,wie seine Meinung dann ausfällt.Der Typ labert einfach nur Schwachsinn.
18:04
Alte Männer braucht das Land! Clement, Schmidt und Ötzi, die Troika für Deutschland!
16:19
Herr W.C wie die Abkürzung schon sagt, das ist eine Schei..hausidee. Sie haben außer im Parlamentarischen Bereich wohl nie richtig arbeiten müssen. Sie hatten bestimmt immer so ein Lakai der für wenig Geld die Schei..e wegmachen mußte die sie gemacht haben. Sie sollten sich schämen. Leute wie sie, sollte man wegen Volksverachtung wegsperren, oder ist mit 72 Jahren bei ihnen schon die Altersdemenz durchgehauen.
Aber wenn man die Initialien "WC" hat geht es wohl auch nicht anders. Sie tun mir leid.
14:26
der lustige waldorf-papa.. und warum nimmt der seine renteN schon jetzt an?
die gesellschaft ("das soziale") verreckt an den asozialen. und diese asozialen sind "die da oben"!
11:28
Clement? Ist das der, der meint sozial ist das, was ihm die Tasche füllt?
10:57
was will der Schmarotzer noch von uns? Schleich dich!
09:31
warum kommt dieser verräter noch zu interviews, manchmal zweifel ich an den medien!