Das aktuelle Wetter NRW 12°C
Politik

Romney und Obama erhöhen im US-Wahlkampf die Schlagzahl

01.09.2012 | 17:27 Uhr
Foto: /AP/Haraz N. Ghanbari

Nach der offiziellen Nominierung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney gewinnt der US-Wahlkampf an Fahrt. Zwei Monate vor der Wahl reisen Romney und Amtsinhaber Barack Obama kreuz und quer durch das Land, sie besuchen die von Hurrikan "Isaac" gebeutelte Golfregion und sprechen auf Kundgebungen, sie besuchen Universitäten und Militärstützpunkte.

Charlotte/USA (dapd). Nach der offiziellen Nominierung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney gewinnt der US-Wahlkampf an Fahrt. Zwei Monate vor der Wahl reisen Romney und Amtsinhaber Barack Obama kreuz und quer durch das Land, sie besuchen die von Hurrikan "Isaac" gebeutelte Golfregion und sprechen auf Kundgebungen, sie besuchen Universitäten und Militärstützpunkte. Wenige Tage vor dem Parteitag der Demokraten will Obama wieder Herr über die Nachrichtenlage werden, während Romney die Dynamik der republikanischen Convention in die kommenden Wochen herüberzuretten versucht.

Bis zum Beginn des demokratischen Parteitags in Charlotte am kommenden Dienstag hat Obama einen vollen Terminkalender. Der US-Präsident reist durch vier sogenannte Swing States, die für die Wahl am 6. November entscheidend seien dürften. Den Auftakt machte er am Samstag in Iowa, für die kommenden Tage sind Besuche in Colorado, Ohio und Virginia geplant.

"Wir müssen den Präsidenten nicht vorstellen oder neu erfinden, wie es Mitt Romney muss", sagte die Sprecherin von Obamas Wahlkampfteam, Stephanie Cutter, zu den Plänen für den Parteitag. "Stattdessen wird auf unserer Convention die Geschichte der vergangenen vier Jahre erzählt und wie der Präsident einige schwere Entscheidungen getroffen hat, um dem Land zu helfen und die Wirtschaft anzukurbeln."

Während Romney am Freitag die Hurrikangebiete in Louisiana besuchte, sprach Obama vor Soldaten in Fort Bliss in Texas. Der Präsident will am Montag an die Golfküste reisen. Am Samstag besuchte er Vororte von Des Moines und Sioux City in Iowa, für Sonntag war eine Rede vor Studenten der Universität von Colorado in Boulder geplant.

Romney besuchte am Samstag eine Wahlkampfveranstaltung in Cincinnati und kehrte dann noch Florida zurück, wo er seinen Vizepräsidentschaftskandidaten Paul Ryan treffen sollte. "Macht uns verantwortlich. Hört darauf, was wir zu sagen haben", sagte Romney am Freitag auf einer Kundgebung in Lakeland in Florida. "Ich will in Florida siegen. Wir lieben dieses Land und wir werden er zurückgewinnen."

© 2012 AP. All rights reserved

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Statt mit Aufkleber will Verkehrsminister Dobrindt die Pkw-Maut mit automatischer Nummernschild-Erkennung an den Autobahnen kontrollieren lassen. Was halten Sie davon?

Statt mit Aufkleber will Verkehrsminister Dobrindt die Pkw-Maut mit automatischer Nummernschild-Erkennung an den Autobahnen kontrollieren lassen. Was halten Sie davon?

 
Aus dem Ressort
Sauerländer soll Hooligan-Demo in Berlin angemeldet haben
HoGeSa
Die Polizei befürchtet, dass sich die Bilder von der Hooligan-Randale am letzten Sonntag wiederholen: Für den 15. November ist in Berlin eine Demonstration "Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik" angemeldet. Der Anmelder soll zum Hooligan-Umfeld gehören - und aus NRW kommen.
Präsident von Burkina Faso tritt nach Massenprotesten zurück
Demonstrationen
Nach tagelangen Massenprotesten im westafrikanischen Burkina Faso hat Präsident Blaise Compaoré sein Amt niedergelegt. Zunächst hatte er am Donnerstag lediglich angekündigt, auf eine weitere Amtszeit zu verzichten. Danach hatten sich am Freitag erneut Zehntausende aufgebrachte Menschen versammelt.
Drei Muslime aus dem Münsterland schließen sich dem IS an
Terrorgefahr
Wenigstens drei Muslime aus dem Münsterland sollen sich der Terrororganisation IS angeschlossen haben. Die jungen Männer wohnten in Ibbenbüren und waren anscheinend gut integriert. Der Kontakt zu den Männern ist abgebrochen. Muslimische Verbände und Vereine in Ibbenbüren zeigten sich schockiert.
Rüttgers als Zeuge: "Ministerpräsident baut keine Archive"
Landesarchiv
Ex-Ministerpräsident Rüttgers ist der letzte Zeuge im Untersuchungsausschuss des Landtags zum Millionenskandal „Landesarchiv“. Die Schuld an der Kostenexplosion weist er von sich: „Ein Ministerpräsident baut keine Archive“. Die Abgeordneten lässt er spüren, dass er in einer anderen Liga spielt.
"Wir sind nicht rechts!" - HoGeSa-Thesen im Faktencheck
HoGeSa
Ihr Feindbild sind Salafisten, sie selbst bezeichnen sich als bürgerlich. Die "Hooligans gegen Salafisten" fühlen sich zu Unrecht in die rechte Ecke gedrängt. Dabei würden sie doch nur versuchen, ihr Vaterland zu retten. Doch was ist dran an ihren eingängigen Thesen? Ein Faktencheck.