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NRWler im Bundestag

01.10.2009 | 10:01 Uhr
Diese Kandidaten aus NRW haben es über die Listen in den Bundestag geschafft: Franz Müntefering, SPD. Foto: ddp
Diese Kandidaten aus NRW haben es über die Listen in den Bundestag geschafft: Franz Müntefering, SPD. Foto: ddp

Im neuen Bundestag sitzen 129 Abgeordnete aus NRW. Einige Prominente verlieren ihr Mandat.

Seinen Wahlkreis in Bonn hat er nicht direkt gewonnen, aber im Bundestag wird FDP-Chef Guido Westerwelle selbstverständlich sitzen - zusammen mit 20 Abgeordneten aus der FDP in NRW, sieben mehr, als die Liberalen nach der Wahl 2005 nach Berlin schicken konnten. 65 Bundestagsbewerber ziehen nach der Wahl am Sonntag über die Landes-Listen ins neuen Parlament, wie die Landeswahlleiterin am Montag veröffentlicht hat. Ein Platz weniger als 2005.

NRW-SPD verliert 15 Mandate

"Natürlich bedauere ich das Wahlergebnis, ich wäre gerne nach Berlin gegangen. Andererseits warten auf mich in Düseldorf wichtige Aufaben, denen ich mich ab morgen wieder voll und ganz widmen kann", sagt Guntram Schneider. Foto: Matthias Graben

Einige Prominente Vertreter der Parteien müssen indes ihre Abgeordnetenbüros in Berlin räumen. Vor allem die SPD musste bluten. Stellte sie 2005 noch 54 NRW-Abgeordnete, sind es im 17. Deutschen Bundestag noch 39 MdBs. Nicht geschafft haben es unter anderem Kerstin Griese (Ratingen), bis dato Vorsitzende des Familienausschusses im Bundestag, die profilierte Migrations-Expertin Lale Akgün (Köln) und Kartin Kortmann (Düsseldorf), zuletzt Staatssekretärin im Bundes-Entwicklungshilfeministerium. Den größten Einschnitt dürfte der Verlust des Mandates für Michael Müller bedeuten. Der SPD-Umwelt-Experte und zuletzt Staatssekretär im Bundesumweltministerium verlor sein Direktmandat in Düsseldorf gegen die CDU und ist erstmals seit 1983 nicht mehr im Bundestag.

Den Sprung nach Berlin nicht geschafft haben unter anderem Guntram Schneider, DGB-Chef in NRW, und Karsten Rudolph, bis dato für die SPD im Landtag NRW. Insgesamt ziehen 12 SPD-Abgeordnete über die Landesliste in den Bundestag.

Philipp Mißfelder kommt über Landesliste in Bundestag

Bei der CDU rücken acht Bundestagskandidaten ins neue Parlament in Berlin, weniger als 2005, weil die Union insgesamt 37 der 64 NRW-Wahlkreise direkt gewonnen hat. Knapp wurde es für Philipp Mißfelder. Der Vorsitzender der Jungen Union unterlag in seinem Wahlkreis Recklinghausen I deutlich gegen den SPD-'Bewerber Frank Schwabe, kommt aber mit Listenplatz 7 doch noch in den Bundestag. Sein Büro räumen muss dagegen Laurenz Meyer (61). Der frühere CDU-Generalsekretär sieht damit seine politische Karriere beendet: "Ich hatte ohnehin nicht damit gerechnet, nochmal direkt in den Bundestag zu ziehen." Sein Wahlkreis in Unna ging an SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz.

Michael Müller hat es nicht in den Bundestag geschafft. Foto: Kai Kitschenberg

Insgesamt haben fünf CDU-Kandidaten haben ihr Mandat nicht verteidigen können. Darunter auch Caius Cäsar, Wahlkreis Lippe I, der Mülheimer Abgeordnete Andreas Schmidt und Hubert Hüppe aus Unna.

Kleine Parteien gewinnen deutlich an Mandaten

Mehr Abgeordnete als bisher können die kleinen Parteien verzeichnen: Die Linke wird künftig 11 Abgeordnete aus NRW nach Berlin entsenden. 2005 waren es sieben. Die FDP steigert sich von 13 auf 20 Mandate in Berlin. Und die Grünen haben künftig 14 NRW-Vertreter in Berlin, statt zehn.

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Marco Virgillito, Dagobert Ernst

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Kommentare
22.05.2010
19:23
NRWler im Bundestag
von Mental | #11

Leistungsträger bei den Politikern?

07.10.2009
17:58
NRWler im Bundestag
von weg mit Mist | #10

Der Mistfelder redet Unsinn, also weg mit dem Schwätzer.

05.10.2009
01:00
NRWler im Bundestag
von 123 | #9

Seit wann leben Studenten auf Kosten der Allgemeinheit?

Dämlicher Schwachsinn! Zumal an Universitäten die zukünftigen Leistungsträger ausgebildet werden.

01.10.2009
22:36
Blockierter Kommentar.
von Thomas.Lau | #8

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

29.09.2009
14:00
NRWler im Bundestag
von Collin | #7

#4
Falsch daran ist, dass ein Mann wie Herr Mißfelder geb. 1979, der bis zu seinem 28. Lebensjahr nur auf Kosten der Allgemeinheit gelebt hat (2000 - 2003 Studium Rechtswissenschaft - ohne Abschluss - / 2003 - 2008 Studium Geschichte) sich anmaßt, daüber zu befinden, inwieweit die Leute, die für seinen Unterhalt gesorgt haben, bei Bedarf noch in den Genuss staatlicher Fürsorge kommen sollen.

29.09.2009
13:04
NRWler im Bundestag
von biobauer | #6

Philipp setzt sich für seine generation ein, was ist falsch daran?

29.09.2009
12:48
NRWler im Bundestag
von sportfreundefan | #5

Mißfelder schädigt die CDU mehr als er Nutzen bringt. Weg mit diesem Vogel!

29.09.2009
09:51
NRWler im Bundestag
von Collin | #4

Nachdem es Herr Mißfelder doch noch geschafft hat, über einen Listenplatz ins Parlament zu gelangen, fehlt nur noch, dass die CDU ihn aufgrund seiner wiederholt geäußerten Meinung zum Thema Gesundheitswesen, als Minister für Gesundheit in Erwägung zieht.

29.09.2009
08:33
NRWler im Bundestag
von karlosdallos | #3

Die Verschenkung von 70 000 LEG Wohnungen zu je 8 000 Euro war sozial und wirtschaftlich hervorragend.

Hoffe, Laumann hat jetzt keine Angst mehr, dass Armut im Mittelstand ankommt.

(Definition Mittelstand Handelskammer Hamburg:
Unternehmen 1-50 Mio Umsatz)

28.09.2009
17:43
Blockierter Kommentar.
von Beatrix.Gutmann | #2

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