Mario Monti zieht mit neuer Koalition in den Wahlkampf
28.12.2012 | 20:44 Uhr 2012-12-28T20:44:45+0100
Rom. Mario Monti zieht in Italien in den Wahlkampf. Erst vor wenigen Tagen war Monti als Regierungschef zurückgetreten. Nun kündigte er an, eine "Gruppierung" gleich gesinnter Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft anführen zu wollen.
Der zurückgetretene italienische Ministerpräsident Mario Monti zieht an der Spitze einer neuen Koalition in den Wahlkampf. Er werde mit Blick auf die bevorstehende Parlamentswahl eine "Gruppierung" gleich gesinnter Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft anführen, kündigte Monti am Freitagabend auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz in Rom an. Die Koalition soll demnach aus Vertretern der politischen Mitte, Unternehmern und Anhängern des Vatikans bestehen.
An der Spitze dieser Koalition wolle er dafür sorgen, dass moralische Werte Zugang zur italienischen Politik finden und sich für wirtschaftliche Reformen einsetzen. Als Anführer der Koalition werde er dabei helfen, Kandidaten für die Parlamentswahl auszuwählen, sagte Monti.
Monti hatte am vergangenen Sonntag angekündigt, nicht als Spitzenkandidat in die Parlamentswahl im Februar zu ziehen. Sollten ihn aber Parteien, die seine Maßnahmen im Kampf gegen die Schuldenkrise unterstützen, nach der Wahl zur Führung der neuen Regierung auffordern, würde er das Angebot in Erwägung ziehen, sagte er. (dapd)

22:10
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Können Sie vielleicht einfach mal einen zentralen Vorwurf formulieren, für diejenigen, die sich keine Stunde Doku anschauen wollen?
Oder vielleicht eine Stelle in Doku (Minute : Sekunde) nennen, an der nachgewiesen (nicht vermutet) wird, dass Monti im Regierungsamt Weisungen seines ehem. Arbeitgeber empfängt und umsetzt!?
Können Sie über die Bilderberg-Konferenz mehr als wilde Verschwörungs- und Weltbeherrschungstheorien beitragen?
16:44
@matrix
Wieso sollte ihn irgendeine dieser vorherigen Tätigkeiten disqualifizieren? Sie tun ja fast so, als sei er mit dieser Biographie als Schwerverbrecher abgestempelt.
16:44
@kuba
Also es ist schon eine Frechheit, wenn jemand, der Kuba im Namen trägt, Deutschland als Bananenrepublik bezeichnet. Da reicht schon ein Vergleich des Wahlrechts und jeder gescheite Mensch weiß, welches Land eine Demokratie ist.
In einer repräsentativen Demokratie entscheiden als Legislative diejenigen, die vom Volk dafür gewählt wurden. Und eine Regierung benötigt das Vertrauen des Parlaments.
@TVTotal
Ohne dieses Vertrauen wäre Monti übrigens auch nicht Ministerpräsident geworden. Er wurde ja bewusst als Parteiloser ausgewählt, auf den sich alle Parteien einigen können.
Natürlich kann man auch einen Bunga-Bunga-Onkel an die Spitze der Regierung stellen: man sollte dann nur nicht darauf angewiesen sein, sich irgendwo Geld zu leihen, dann ist man auch vom Vertrauen potentieller Kreditgeber unabhängig.
@Rita
Und natürlich ist es durchaus ehrenwert, dieses Vertrauen des Parlaments jetzt auch durch eine Wahl untermauern zu lassen - oder eben daran zu scheitern.
10:52
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08:32
LOL...erst von irgendwelchen Leutchen auf wenig demokratische weise eingesetzt, war ja nicht gewählt der Typ, dann zurückgetreten und jetzt große Sprüche machen wie: An der Spitze dieser Koalition wolle er dafür sorgen, dass moralische Werte Zugang zur italienischen Politik finden und sich für wirtschaftliche Reformen einsetzen.....Moralisch hätte er sein Amt gar nicht ausüben dürfen und wie wirtschaftliche Reformen aussehen wissen wir ja...Löhne auf breiter Front senken, Renten runter,Renteneintrittsalter rauf und alle Sozialleistungen kürzen...allerdings wage ich zu bezweifeln das der deutsche Niedriglohnsektor noch unterboten werden kann, wenn er nicht Schröder und Hartz als Berater kommen!
23:39
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23:14
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22:00
Warum überraschen mich Ihre Unwissenheit und Ihre provokativen Äußerungen zu Regierenden nicht?
Zu Monti empfehle ich Ihnen als Erstlektüre (man will ja niemanden überfordern) wikipedia:
italienischer Wirtschaftswissenschaftler und parteiloser Politiker
Bekannt wurde er vor allem durch seine wettbewerbsrechtliche Politik gegenüber Microsoft und diversen Autokonzernen wie Volkswagen. Im Jahr 2000 verklagte die Europäische Kommission, auf Anraten Montis, das Land Nordrhein-Westfalen wegen dessen Unterstützung der WestLB
Mario Monti verzichtet auf einen Teil seines Salärs und nutzt für seine Dienstreisen bevorzugt öffentliche Verkehrsmittel.
usw.
Ein schönen Leseabend noch.
@ weihnachtsmann .
Schlechter Versuch! die Mit - Kommentatoren für politisch dämlich zu halten!
Sie sollten mehr üben!
Guten Rutsch und bessere Erkenntnisse im neuen Jahr wünsche ich Ihnenvon Herzen ,und das ist links! : -)))))
Ich würde es mir nie anmaßen es Ihnen gleichzutun (mit der Einschätzung der Mit-Kommentatoren) - wo kämen wir denn da hin. Die Übungsversuche überlasse ich Ihnen.
Mein Herz liegt im Übrigen ganz normal:
zu 2/3 auf der linken und zu 1/3 auf der rechten Seite des Brustkorbes.
Ganz links - das sind dann wohl Ausnahmefälle - wie bei Ihnen.
Viel Spass noch.
21:44
@2
Ich bedanke mich zunächst mal für die geographische Aufklärung.in Sachen Italien und bezüglich des nominell föderalen Aufbaues unserer banana republika!
Dies ist aber im Zusammenhang mit Herrn Monti und Madame Kanzler Merkel nicht das Problem .
Es ist auch unproblematisch wer der jeweilige ,offizielle Arbeitgeber von Herrn Monti und Madame Kanzler Merkel während ihrer aktiven Regierungszeit ist.
Das Problem liegt darin in wessen Interesse sowohl Herr Monti und Madame Kanzler Merkel ihre Regierungstätigkeit jeweils verrichten.
Gerüchten zufolge soll sowohl Italien -wie auch Deutschland - eine Demokratie sein.
Eine Demokratie liegt dann in einem Land vor ,wenn die Politik verwirklicht wird ,welche den Interessen der Mehrheit des jeweiligen Volkes entspricht.
Sowohl in der Regierungszeit Monti ,wie auch unter Madame Kanzler Merkel - ist das Lebensniveau der breiten Masse der Menschen gesunken.
Auch Herr Monti versucht ähnliche Strukturen wie Hartz und Agenda - Politik.
21:27
@1
Montis Arbeitgeber ist der italienische Staat - und der teilt sich zwar in Regionen auf, aber keine davon heißt Italien (schließlich heißt auch kein deutsches Bundesland Deutschland) ...