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Plagiats-Vorwürfe

Gericht soll Koch-Mehrin wieder zu "Frau Doktor" machen

14.11.2012 | 12:28 Uhr
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Gericht soll Koch-Mehrin wieder zu "Frau Doktor" machen
Die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin will ihren nach Plagiatsvorwürfen aberkannten Doktortitel vor Gericht einklagen.Foto: dapd

Karlsruhe.  Sie war die Nummer zwei nach Guttenberg - die zweite Politikerin, in deren Dissertation Plagiate entdeckt wurden. Doch Silvana Koch-Mehrin, FDP-Europaabgeordnete, klagt gegen die Aberkennung ihres Doktortitels. Direkt am ersten Prozesstag am Mittwoch wurde die Verhandlung allerdings vertagt.

Vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe hat am Mittwoch die Verhandlung über die Aberkennung des Doktortitels der FDP-Europaabgeordneten Silvana Koch-Mehrin begonnen. Die Politikerin hat dagegen geklagt, dass die Universität Heidelberg ihr im vergangenen Jahr den Doktortitel aberkannte. Mängel ihrer Arbeit seien bereits bei der ursprünglichen Bewertung erkannt und in die Note eingeflossen, argumentiert die Politikerin.

Direkt am ersten Verhandlungstag hat das Verwaltungsgericht Karlsruhe die Entscheidung darüber allerdings vertagt. Der Anwalt Koch-Mehrins machte am Mittwoch vor Gericht vor allem Verfahrensfehler geltend. So zweifelt er an der Zuständigkeit des Promotionsausschusses, der Koch-Mehrin den Doktorgrad im Juni 2011 entzogen hat. Eine Prüfung ihrer Dissertation durch die Universität hatte ergeben, dass sie "in substanziellen Teilen aus Plagiaten besteht".

Zwei Wochen Zeit

Universität und Klägerin haben nun zwei Wochen Zeit, schriftlich zu drei offenen verfahrenstechnischen Fragen Stellung zu nehmen. Die Kammer wird daraufhin ohne weitere mündliche Verhandlung entscheiden

Meldung vom 14.12.2011
Koch-Mehrin klagt gegen Aberkennung ihres Doktortitels

Die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin klagt gegen die Aberkennung ihres Doktortitels. Die Universität Heidelberg hatte den Widerspruch Koch-Mehrins...

Die Liberale war nach Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) die zweite prominente Politikerin, bei der sogenannte Plagiatsjäger im Internet Plagiate in der Dissertation entdeckt und offengelegt hatten. Die 2009 von den Liberalen noch als Spitzenkandidatin in die Europawahl geschickte Koch-Mehrin hat inzwischen angekündigt, 2014 nicht mehr für das Europäische Parlament zu kandidieren. (AFP / dapd)

Kommentare
15.11.2012
11:50
Gericht soll Koch-Mehrin wieder zu
von KomischDasAlles | #7

Diese Frau ist einfach nur naturblond.

15.11.2012
10:09
Gericht soll Koch-Mehrin wieder zu
von ristoff | #6

Mit dem Charakter kann man nur FDP Mitglied sein.

14.11.2012
21:16
Gericht soll Koch-Mehrin wieder zu
von flatulenz | #5

Die Olle ist der personifizierte Blondinenwitz, für so einen abstrusen Argumentationsversuch sollte man ihr auch gleich noch das Abitur aberkennen.

14.11.2012
18:51
Gericht soll Koch-Mehrin wieder zu
von MichaP | #4

Wenn diese Frau mal im EU Parlament so fleißg wäre wie beim Klagen.

14.11.2012
13:17
Gericht soll Koch-Mehrin bla bla
von tekriemue | #3

Auch wenn schon bei der Dissertaton Fehler aufgefallen sind und die Note wohl gerade noch über einem ausreichend lag, heißt es nicht, dass die Arbeit nicht auch nachgeprüft werden kann. Dank der modernen Medien ist nun auch noch herausgekommen, dass STRG+C STRG+V wohl eine häufug gewählte Tasteneingabe war. Also durchgefallen...
Nun weiß ich selbst, dass eine Doktorarbeit nicht mal eben aus der Hand geschüttelt werden kann und man sich diverser Quellen bedient. Umso mehr ist es auch richtig, diese Quellen ordentlich zu zitieren. Dafür sollte nicht hetzen und nicht mit falschem Ehrgeiz eine unfertige Arbeit abliefern.

14.11.2012
12:54
Koch-Gericht
von wohlzufrieden | #2

Der Charakter dieser Dame ist nur noch beklagenswert.

14.11.2012
12:48
...
von sebas | #1

Mit oder oder Doktor-Titel- diese Frau ist und bleibt inkompetent..

Ich erinnere mich an eine Plasberg-Sendung, bei der es im weiten Sinne ums Thema "Staatshaushalt und Schulden" ging.

Am Ende der Sendung sollte jeder Diskutant schätzen, um welchen Betrag sich der Schuldenstand Deutschlands in Laufe der ca. 90 minütigen Sendung erhöht hat.

Und die Schätzung von Frau K-M. lautete 6.000 Euro.

Richtig wäre gewesen: ca. 20.000.000 Euro.

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