Das aktuelle Wetter NRW 4°C
Umfrage

FDP bleibt im Bund unter der Fünf-Prozent-Hürde

23.01.2013 | 09:42 Uhr
Funktionen
FDP bleibt im Bund unter der Fünf-Prozent-Hürde
Der Wahltrend sieht nicht gut aus für die FDP - aber war das nicht auch vor der Niedersachsenwahl vorausgesagt worden?Foto: dapd

Berlin.   Neun Monate vor der Bundestagswahl im September muss die FDP laut Umfragen um den Wiedereinzug ins Parlament bangen. CDU und CSU verschlechterten sich leicht. Der SPD steckt trotz des knappen Wahlsiegs in Niedersachsen im Bundestrend weiterhin in einem kräftigen Tief.

Trotz ihres unerwarteten Höhenflugs bei der Wahl in Niedersachsen muss die FDP bei der Bundestagswahl im Herbst weiter um ihren Einzug ins Parlament bangen. Im am Mittwoch veröffentlichten Stern-RTL-Wahltrend erreichten die Liberalen im Bund vier Prozent. Das ist zwar ein Prozentpunkt mehr als in der letzten Umfrage, die Partei liegt damit jedoch weiter unter der Fünf-Prozent-Hürde. Die Union verschlechterte sich um einen Punkt auf 42 Prozent. Das ist aber immer noch einer ihrer besten Werte, seit Angela Merkel (CDU) Bundeskanzlerin wurde.

Auch die SPD verharrt der Erhebung des Forsa-Instituts zufolge auf Bundesebene weiter im Tief und erreichte zum zweiten Mal in Folge nur 23 Prozent. Auch die Werte der anderen Parteien änderten sich nicht: Den Grünen würden weiter 14 Prozent und den Linken acht Prozent der Wähler ihre Stimme geben. Die Piraten würden mit vier Prozent ebenfalls nicht in den Bundestag einziehen. Für die Erhebung befragte Forsa in der vergangenen Woche 2506 repräsentativ ausgewählte Bürger.

Eine schwarz-gelbe Koalition hätte der Umfrage zufolge im Bund derzeit zwar mit zusammen 46 Prozent einen rechnerischen Vorsprung von neun Prozentpunkten vor Rot-Grün, die gemeinsam auf 37 Prozent kämen. Ohne die FDP wäre die Union jedoch auf SPD oder Grüne als Partner angewiesen. Bei der Landtagswahl in Niedersachsen hatten SPD und Grüne mit knapper Mehrheit gewonnen. Die FDP erreichte trotz der Querelen um ihr Spitzenpersonal auch dank vieler Leihstimmen aus dem CDU-Lager überraschende 9,9 Prozent. (afp)

Kommentare
23.01.2013
22:01
FDP bleibt im Bund unter der Fünf-Prozent-Hürde
von TVtotal | #23

Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.

23.01.2013
18:49
FDP bleibt im Bund unter der Fünf-Prozent-Hürde
von wkah | #22

Optio

wie sie festgestllt haben, ist die FDP doch Schuld an Kanzlern der SPD.

Also überflüssig

1 Antwort
FDP bleibt im Bund unter der Fünf-Prozent-Hürde
von wkah | #22-1

kaufe ein "e"

23.01.2013
18:25
FDP bleibt im Bund unter der Fünf-Prozent-Hürde
von Optio | #21

11-2
Stimmt und ohne Kohl hätte es keine deutsche Wiedervereinigung gegeben.
Die blühenden Landschaften die erhalten worden wären hätte man noch heute im Chemiegebiet Wolfen, im Braunkohlegebiet Schwarze Pumpe und im Atomkraftwerk typ Tschernobyl in Lubmin besichtigen können. Wandlitz hätte auch noch in voller Blüte gestanden.

1 Antwort
FDP bleibt im Bund unter der Fünf-Prozent-Hürde
von wkah | #21-1

Kohl - da war doch was?

Keinem wird es schlechter gehen - aber vielen besser.

Und "blühende Landschaften" ist schon wieder ein fast guter Witz.

23.01.2013
16:24
FDP bleibt im Bund unter der Fünf-Prozent-Hürde
von paranoidus | #20

Es gibt noch genügend D-köpfe die diese Abwrackpartei wählen wird.Der Deutsche lernt es NIE....

23.01.2013
15:58
Heißluftballon FDP
von wohlzufrieden | #19

Lässt man die heiße Leihstimmenluft, die von der CDU in die FDP in Niedersachsen gepumpt wurde ab, so wäre sie über ihr normales Zwergstern-Format nie hinaus gekommen. Aber diese Blase ist ja geplatzt, wie seinerzeit die Immobilienblase. Diese brachte seinerzeit, natürlich unter CDU-Regierung was sonst, die schlimmste Finanzkrise aller Zeiten. Von dem Hoch verdienten platzen der FDP- Blase, bleibt nur etwas Seifenlauge übrig, die sich jetzt über die sehr, sehr harten Oppositionsbänke ergießt. Außer Spesen und heißer Luft, nix, aber auch gar nix gewesen. Gut so, weiter so, FDP!

1 Antwort
FDP bleibt im Bund unter der Fünf-Prozent-Hürde
von doddl2 | #19-1

Exakt solche mathematischen Glanzleistungen sind es, die ich an den Linken (und ihren bedingslosen Verehrern) immer bewundere:

dass sich im Gesamtergebnis nichts geändert hätte, wenn die Zweitstimmen für die CDU gesetzt worden wären, mag verwundern - ist aber so. In völliger Abwesenheit demokratischen Verständnisses lassen wir dann mal außen vor, dass es selbstbestimmte Wähler sind, die da eine Entscheidung getroffen haben... Dass Eure Kader den Hintern für eine Landtagswahl nicht von der Couch bekommen (nicht meine Aussage!), ist kein Problem, was Demokraten zu lösen hätten.

23.01.2013
15:44
FDP bleibt im Bund unter der Fünf-Prozent-Hürde
von unweit | #18

Das freut mich denn die FDP hat keine wirkliche Antworte auf die Not in diesen Zeiten.
Das einzige worin sie die FDP selbs eingeschlossen hat ist eine Form der Interessenwahrung von Reicheren ohne jegliches Verständnis für das Funktionieren einer
menschliche Gesellschaft in solchen Zeiten.
Derartige Politik kann ich nun wirklich sehr gut vermissen!!!!

23.01.2013
15:00
FDP bleibt im Bund unter der Fünf-Prozent-Hürde
von michalek | #17

Rösler tut zum Glück alles damit die FDP im Bund auf 3% bleibt und der CDU nichts mehr nutzt.
Obwohl er nicht mehr weiter weiß will er sich jetzt auf dem Rücken der CDU profilieren. Das er dabei seine eigenen Aussagen und seine bisher mitgetragenen Entscheidungen wieder sprich scheint ihn wenig zu kümmern. Bei genügender Selbstkritik muss sich die FDP Fraktion eingestehen das Rösler als Vorsitzender, Gesundheitsminister und Wirtschaftsminister wirkungslos und somit ein Fehlgriff ist, der die Partei gefährdet.
Auch Brüderle hatte, trotz anderer Aussagen von ihm, erkannt das Rösler und Döring nicht mehr weiter wissen und sich auf Kosten der CDU profilieren wollen. Bei genügender Selbstkritik muss sich die FDP Fraktion eingestehen das Rösler als Vorsitzender, Gesundheitsminister und Wirtschaftsminister wirkungslos und somit ein Fehlgriff ist,der die Partei gefährdet. Man kann für die FDP nur hoffen, dass die Mitglieder auf dem anstehenden Parteitag das berücksichtigen.

23.01.2013
13:40
FDP bleibt im Bund unter der Fünf-Prozent-Hürde
von Schluppi | #16

Wenn es nach den Meinungsforschern geht, dürfte die FDP gar nicht mehr im niedersächsischen Parlament sein. Nun haben die aber doch glatt fast 10 % erhalten, warum auch immer. Zuviel zu den Vorhersagen. Und den Begriff "Leihstimmen" gibt es gar nicht. Der ist frei erfunden worden. Ich glaube den Meinungs- und Wahlforschern gar nichts mehr. Vorher wissen die nix und hinterher wissen sie warum sie vorher nichts gewusst haben. Alles Kaffeesatzleserei.

23.01.2013
13:20
FDP bleibt im Bund unter der Fünf-Prozent-Hürde
von TVtotal | #15

Wie weltfremd muss man eigentlich sein immer einen solchen Blödsinn zu verbreiten....leider gibt es immer genug CDU-Wähler die ihre Stimme der FDP schenken, wie erst Sonntag gesehen1
Umfragen solcher Art sollten verboten werden da sie ein Ausbund an Dummheit sind, die einzige Umfrage findet am Wahltag statt und deren Ergebnis ist bindend, auch wenn nur 60% oder weniger wählen, und keine hohle Propaganda!

23.01.2013
13:02
FDP bleibt im Bund unter der Fünf-Prozent-Hürde
von doddl2 | #14

Fängt das schon wieder an mit diesem Umfrageblödsinn?

Solange die FDP genauso unter 5% bleibt wie zuletzt in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen oder jetzt in Niedersachsen, ist doch alles gut - oder? ;-)

Aus dem Ressort
SPD-Bundesvize: "Pegida"-Anhänger keine "arglosen Bürger"
"Pegida"
Juden und Christen stellen sich an die Seite der von Islamfeinden der umstrittenen "Pegida"-Bewegung angegriffenen Muslime in Deutschland.
Ethikrat lehnt organisierte Selbsttötung grundsätzlich ab
Sterbehilfe
Der Deutsche Ethikrat hat sich im Grundsatz gegen eine ärztlich assistierte Selbsttötung ausgesprochen. Röspel: Hospize und Palliativvorsorge stärken
Grüne kritisieren Umgang der SPD mit Edathy-Affäre
Affäre
Die Grünen kritisieren: Sozialdemokraten fehlt der Wille zur Aufklärung. Fraktionschef Oppermann soll schon bald im Zeugenstand.
Migrantenkinder können doppelte Staatsangehörigkeit behalten
Doppelpass
Jahrelang wurde gestritten: Sollen in Deutschland geborene Zuwandererkinder zwei Pässe haben können? Seit Samstag gilt: Ja - mit Einschränkungen.
Steinmeier will Russland nicht in die Knie zwingen
Sanktionspolitik
Die EU bleibt bei Russland-Sanktionen hart. Außenminister Steinmeier hingegen spricht sich vorsichtig für eine Lockerung der Sanktionen aus.
Fotos und Videos
Sakurai und Co.
Bildgalerie
Fotostrecke
Familie Al Sari floh in den Libanon
Bildgalerie
Spendenaktion