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Arbeitsmarkt

Facharbeitermangel – bloß eine Erfindung der Wirtschaftslobby?

23.01.2013 | 17:21 Uhr
Facharbeitermangel – bloß eine Erfindung der Wirtschaftslobby?
Angeblich sind in Deutschland tausende Facharbeiterstellen unbesetzt. Wissenschaftler bezweifeln die Angaben der Wirtschaft.Foto: Felix Heyder / WAZ FotoPool

Berlin.   Wirtschaftsverbände klagen seit Jahren über einen angeblichen Fachkräftemangel. Das ist maßlos übertrieben, kritisieren Arbeitsmarktforscher. Nicht zuletzt diene die Klage über die vermeintliche Fachkräfte-Knappheit auch dazu, den Lohndruck auf die Arbeitnehmer aufrecht zu erhalten.

Deutschland gehen die Ingenieure aus. Und zunehmend auch Fachkräfte in anderen Berufen. Das zumindest behaupten Wirtschaftsverbände und Unternehmen. Die Bundesregierung hat sich dieser Sichtweise weitgehend angeschlossen, wie der am Mittwoch vorgelegte Fachkräftebericht von Bundesarbeitsministerin von der Leyen (CDU) erneut zeigt.

Der Verband der Ingenieure (VDI) etwa rechnet jeden Monat vor, wie viele Fachleute angeblich gerade fehlen. Im vergangenen Dezember sollen es fast 72 000 Stellen gewesen sein, die Unternehmen trotz händeringenden Suchens nicht besetzen konnten. Wegen der Konjunkturflaute seien das zwar 5000 weniger offene Stellen als im November.

Meldung vom 21.11.2012
Ingenieure werden in Deutschland dringend gesucht

In Deutschland fehlen immer noch jede Menge Fachkräfte. Vor allem Ingenieure in den Bereichen Maschinen - und Fahrzeugtechnik sind gefragt. Im Oktober standen 75.000 Arbeitslosen über 190.000 offene Stellen gegenüber. Auch der Zuzug von ausländischen Fachkräften läuft bislang enttäuschend.

Dennoch: Der VDI macht unverändert „spürbare Engpässe“ aus und sieht „weiterhin Probleme bei der Rekrutierung von Ingenieuren“. Allerdings: Die Hochrechnung des VDI ist umstritten – denn sie rechnet einfach die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) registrierten offenen Stellen mit dem Faktor fünf hoch.

Kaum jemand hinterfragt die Zahlen

Tausende arbeitslose Ingenieure nehmen die Meldungen vom Fachkräftemangel nur noch mit Befremden zur Kenntnis. Trotz hervorragender Ausbildung will es vielen einfach nicht gelingen, eine Stelle zu finden. Selbst wenn man berücksichtigt, dass nicht jeder Deckel auf jeden Topf passt: Die Realität am Arbeitsmarkt hat bei näherer Betrachtung nicht mehr viel zu tun mit dem Bild vom allgegenwärtigen Fachkräftemangel, das die Wirtschaft seit Jahren zeichnet. Mit Erfolg: Kaum je wird hinterfragt, wie belastbar die Zahlen der Wirtschaftsverbände sind – Politik und Medien haben den vermeintlichen „Fachkräftemangel“ längst als quasi-objektive Realität akzeptiert. 

Meldung vom 12.11.2012
IT-Fachkräfte sollen in Vietnam angeworben werden

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will gezielt IT-Fachkräfte aus Indien, Indonesien und Vietnam anwerben. Das sieht das Aktionsprogramm „Digitale Wirtschaft“ vor, das Rösler am Dienstag auf dem siebten Nationalen IT-Gipfel in Essen vorstellen wird.

Den gewerkschaftsnahen Forscher Gustav Horn ärgert das: „Von einem Fachkräftemangel in Deutschland kann man sicher nicht sprechen“, sagt der wissenschaftliche Direktor des Düsseldorfer Forschungsinstituts IMK. „Es ist für Unternehmen aber nicht mehr ganz so bequem wie früher, in Zeiten sehr großer Arbeitslosigkeit, neue Leute zu finden“, sagt Horn im Gespräch mit der NRZ. Vor ein paar Jahren noch hätten sich die Unternehmen ihre neuen Leute wie maßgeschneidert aussuchen können, im gewünschten Alter mit passgenauen Qualifikationen. „Heute ist der Arbeitssuchende eventuell älter, oder er kommt aus der Arbeitslosigkeit“, sagt Horn. „Vielleicht ist er auch anders qualifiziert, verlangt mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen.“ Mit anderen Worten: Es ist aufwendiger und bisweilen teurer für die Betriebe, passende Mitarbeiter zu finden. Aber ein echter Fachkräftemangel?

"Eher Überangebot als Knappheit"

Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) glaubt den Warnrufen aus der Wirtschaft nicht. „Unsere Analysen besagen, dass es bis weit in das nächste Jahrzehnt hinein gar keinen Fachkräftemangel geben wird“, sagt der Arbeitsmarktforscher. Im Gegenteil: Durch einen „Run auf ingenieurwissenschaftliche Studienplätze“ erwartet Brenke „eher ein Überangebot als eine Knappheit“ auf dem Arbeitsmarkt. Also eine Art Schweinezyklus, der für Ingenieure gerade erst begonnen hat. Das Überangebot von den Unis dürfte noch verstärkt werden durch die Lockerung der Zuwanderungsregeln für Fachkräfte aus dem Nicht-EU-Ausland (Blue Card).

Wenn immer mehr Ingenieure auf den Arbeitsmarkt drängen, könnte dies einen spürbaren Lohndruck und womöglich einen Verdrängungswettbewerb entfachen, der vor allem zulasten älterer Fachkräfte ginge, befürchtet Brenke. Ähnlich wie in den achtziger Jahren bei den IT-Fachleuten könnte das Land so bald eine Ingenieurschwemme erleben – zu Lasten der Arbeitnehmer, aber zur Freude der Unternehmen. Denn: Je höher das Angebot an Arbeitskräften, desto besser können sie bei der Besetzung von Stellen ihre Interessen bei der Lohnhöhe, der gewünschten Flexibilität der Mitarbeiter und ihre Ansprüche an deren Qualifikationen durchsetzen.

Meldung vom 23.10.2012
Unternehmen im Ruhrgebiet fehlt qualifizierter Nachwuchs

Die Eurokrise geht an den Unternehmen im Ruhrgebiet weitgehend vorbei. Das ergab die Herbstumfrage der Kammern. Die Ruhrwirtschaft drücken dennoch Probleme: Es gibt zu wenige Gewerbeflächen. Zudem klagen die Firmen, dass sie offene Stellen nicht besetzen können.

Brenkes stärkstes Argument gegen den vermeintlichen Fachkräftemangel ist der Preis: Bei hoher Nachfrage der Unternehmen nach Ingenieuren müsste es bereits eine erkennbare Anpassungsreaktion am Markt gegeben haben. Die Preise, also die Löhne, hätten bei echter Knappheit längst steigen müssen. Sind sie aber nicht – jedenfalls nicht unüblich und schon gar nicht auf breiter Front.

Meisterstück der Lobbyisten?

„Eine Tendenz zu höheren Löhnen sehen wir nur punktuell“, bestätigt Alexander Kubis vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Auch das IAB sieht keinen flächendeckenden Fachkräftemangel, wohl aber das Ende des einstigen „Schlaraffenlandes“ für die Unternehmen. Grund zur Klage gibt es also – aber eben aus anderen Gründen. Offenbar werden die Fakten gebeugt und zu Halbwahrheiten verpackt. 

Der Fachkräftemangel – nichts als ein Mythos, eine Fata Morgana (Brenke)? Ein Meisterstück der Wirtschaftslobbyisten, um die Öffentlichkeit an der Nase herumzuführen und den Druck auf die Arbeitnehmer zu erhöhen? Für diese Sichtweise sprechen einige handfeste Indizien. Vor allem die Pauschalität, mit der der Fachkräftemangel beschworen wird, ist eine Chimäre. Aber eben auch nicht nur ein Trugbild: In einzelnen Ingenieurberufen, in machen Betrieben und in gewissem Regionen werden Ingenieure bisweilen tatsächlich knapp. Ebenso Fachkräfte im Gesundheitswesen oder in Pflegeberufen. Das hat aber auch damit zu tun, dass hier die Preise staatlich reguliert werden. Und ja, auch die kommende demografische Entwicklung lässt sich nicht leugnen.

Ob daraus in zehn oder 20 Jahren aber tatsächlich ein echter Fachkräftemangel erwächst, kann heute niemand sicher voraussagen. Denn das hängt zum Beispiel auch davon ab, wie viele Fachkräfte zuwandern und sich die Unternehmen auf die neue Entwicklung einstellen. 

Peter Hahne



Kommentare
28.01.2013
11:58
Facharbeitermangel – bloß eine Erfindung der Wirtschaftslobby?
von Ergonomy | #28

Zitat "Nicht zuletzt diene die Klage über die vermeintliche Fachkräfte-Knappheit auch dazu, den Lohndruck auf die Arbeitnehmer aufrecht zu erhalten."

Verstehe ich jetzt wirklich nicht , denn knapp = Teuer.

Ist hier nur mal eine Frage, oder werden hier nur "Wirtschaftskritische" Kommentare abgegeben?

2 Antworten
Facharbeitermangel – bloß eine Erfindung der Wirtschaftslobby?
von wkah | #28-1

Sie haben Recht - geht es nach der üblichen Wirtschaftslehre

Ein Gut ist knapp - also wird es teurer. Allderdings scheint diese Weisheit bei vielen deutschen Unternehmen noch nicht angekommen zu sein . Die Gründe dafür dürften vielfältig sein - Kosten senken sei da genannt.
Dieses Entwicklung sollte man tatsächlich "wirtschaftskritisch" sehen.

Facharbeitermangel – bloß eine Erfindung der Wirtschaftslobby?
von sichau1 | #28-2

Ich gehe mal von lobbykritischen Fragen aus ....
Sofern - wie bereits mehrfach geschehen - auswärtige Fachkräfte wegen angeblichen Fachkräftemangels kommen, ist anschließend ein Überangebot da ....
Und schließlich: Dadurch, dass sich die Vergütungen nicht entsprechend nach oben bewegen, ist kein Indikator für einen Mangel vorhanden ....

28.01.2013
11:54
Sachfremde Lobbyarbeit stets hinterfragen und beim Namen nennen!
von sichau1 | #27

So erhält sich die WAZ die kritische Leserschaft; ich hätte das dieser Zeitung schon fast nicht mehr zugetraut.
Ausgesprochen bedauerlich, dass die konservativ-neoliberale Bundesregierung solche problematische Lobbyarbeit fälschlicherweise auch noch übernimmt; mehr Schein als Sein war jedoch offensichtlich schon immer das verdeckte Arbeitsmotto von Frau von der Leyen.
Beim Verband Deutscher Ingenieure (VDI) wundert einen schon gar nichts mehr: Sachlichkeit und Realitätsbezug ist offensichtlich fehl am Platze.
Es gibt aber noch viele weitere Baustellen wie beispielsweise die Gesellschaft für Konsumforschung mit ihren "Kauflaune"-Messungen, die bei nicht gestiegenen Einzelhandelsumsätzen schon jahrelang Meldungen verbreiten lässt, die der Realität widersprechen.
Und schließlich: Wie wäre es mal über einige Jahre mit dem Vergleich des Arbeitsvolumens sowie der Brutto-Arbeitslosigkeit (statt nur dem Netto) bei der BA? Das Erstauenen würde groß sein ....

28.01.2013
11:49
Facharbeitermangel – bloß eine Erfindung der Wirtschaftslobby?
von B.Schmitz | #26

In Deutschland gibt es genug Fachkräfte. Aber da die Firmen lieber junge unerfahrene und damit billige Arbeitskräfte haben wollen, braucht sich niemand zu wundern. Fachkräfte 50+ entlassen, weil die ja zu teuer sind. Aber das sie schon ein lebenlang gearbeitet haben das zählt nicht. Die Jungen sollen die Erfahrung der Alten haben aber eben für wenig Geld. Dank der Regierung, die noch Zeitarbeiterfirmen unterstützt, braucht niemand zu jammern. Minijobs und Zeitarbeiterfirmen weg. Das wäre der richtige Weg. Leistungsgerechte Bezahlung und schon klappt es auch. Aber der Mittelstand muss ja verschwinden. Demnächst gibt es nur noch Arm und Reich dank dieser ach so fähigen Regierung mit DDR Merkel an der Spitze.

28.01.2013
10:54
Facharbeitermangel – bloß eine Erfindung der Wirtschaftslobby?
von Ergonomy | #25

Zitat "Nicht zuletzt diene die Klage über die vermeintliche Fachkräfte-Knappheit auch dazu, den Lohndruck auf die Arbeitnehmer aufrecht zu erhalten."

Verstehe ich jetzt wirklich nicht , denn knapp = Teuer.

1 Antwort
Facharbeitermangel – bloß eine Erfindung der Wirtschaftslobby?
von sichau1 | #25-1

Wenn aber - wie bereits mehrfach geschehen - aufgrund solcher "Erhebungen" Fachkräfte von ausserhalb kommen ...?

28.01.2013
03:22
Facharbeitermangel – bloß eine Erfindung der Wirtschaftslobby?
von IIDottore | #24

Wie schön wäre es nur , würden auf derwesten mehr dieser kritischen Artikel stünden ...

27.01.2013
20:59
Facharbeitermangel – bloß eine Erfindung der Wirtschaftslobby?
von M4wer | #23

firefighter | #20

Bitte erst informieren bevor solche Aussagen getroffen werden!
Ganz so einfach ist es nicht jemanden aus einer Firma zu entlassen und über die Zeitarbeit sofort wieder einzusetzen.
Einfach mal den Begriff "Drehtürklausel" bei gidf.de eingeben...

Sollte dagegen verstoßen werden, wird Equal Pay angewandt. D.h. gleiche Arbeit gleicher Lohn.

27.01.2013
15:07
Facharbeitermangel – bloß eine Erfindung der Wirtschaftslobby?
von trickflyer | #22

was sonst?denn ansonsten hätten die ganzen hartz4er mit einer ordentlichen ausbildung auch arbeit.

27.01.2013
12:04
Made in Germany, Deutsche Mark, Deutsche Ingenieurskunst...
von chemtrail | #21

geht, ging unter. Es ist so gewollt!
Warum schickt ein Unternehmer beispielsweise einen jungen unerfahrenen Ingenieur nicht im Team mit einem älteren Erfahrenen, der den Jungen fördert, ins Rennen-bzw. ins Ausland?
Dann wäre vielleicht ein niedrigeres Gehalt in einer Einarbeitungsphase gerechtfertigt. Nein man läßt die Jungen alleine kämpfen, geht was schief, kann man ja wieder Ihren Preis, bzw. Ihren Selbstwert drücken.
Nur kurzfristige Gewinnmaximierung ist das Ziel. Das das Niveau dabei sinkt und die Zukunft unserer Kinder, die sich dem globalen Wettbewerb stellen müssen,gerade verspielt wird, interessiert nicht.
Der Flughafen Berlin produziert einen enormen Imageschaden, auch das Pilotprojekt Elektroauto in Essen macht leider Negativschlagzeilen, weil man scheinbar die Tragweite mancher Entscheidungen nicht sehen will?

27.01.2013
11:28
Facharbeitermangel – bloß eine Erfindung der Wirtschaftslobby?
von firefighter | #20

In Deutschland gibt es genug Facharbeiter.
Nur die möchten auch facharbeitergerecht bezahlt werden, welches dank Minijobs und Zeitarbeitsfirmen nicht mehr möglich ist.

Dieses Problem hat sich die Politik selbst geschaffen.
Und nun werden billige Ausländer gesucht, weil unsere Facharbeiter zu viel Geld für ihre Leistung haben möchten.
Wer eine abgeschlossene Ausbildung hat und auch fünf Jahre studiert hat möchte auch mit mehr als 1000€ Brutto nach Hause gehen!

Es werden auch Facharbeiter entlassen, die dann in der selben Firma über die sogenannten Personaldienstleister wieder eingestellt werden. Verdienen nun aber nur einen Bruchteil, die Sahne kassiert der Dienstleister und der Mitarbeiter kann jederzeit gekündigt werden, wenn es dem Arbeitgeber passt.

27.01.2013
10:46
Facharbeitermangel – bloß eine Erfindung der Wirtschaftslobby?
von fairred | #19

Kaum jemand hinterfragt die Zahlen? Ich schon und es ist ganz klar, dass Ingenieure und andere Fachkräfte aus dem Ausland geködert werden sollen, damit hier die Löhne gedrückt werden können. Dafür wurde eigens die Gehaltsgrenze gesenkt. Zu lesen ist es beim Bundesministerium des Inneren:

"Für Hochqualifizierte in Mangelberufen gilt eine Gehaltsgrenze von 33.000 Euro. Dazu zählen insbesondere alle Ingenieure, Akademische und vergleichbare Fachkräfte in der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Ärzte.
Auch bei Ihnen wird auf die Vorrangprüfung verzichtet, eine Prüfung der Vergleichbarkeit der Arbeitsbedingungen findet jedoch statt."

http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2011/12/fachkraefte.html

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