Das aktuelle Wetter NRW 5°C
Politik

Deutsche Fahnen auf Bundeswehr-Camp im Zypern vom Mast gerissen

22.03.2013 | 22:14 Uhr
Foto: /dapd

In der zyprischen Stadt Limassol ist es am Freitag offenbar zu einem deutschlandfeindlichen Vorfall gekommen. Unbekannte rissen zwischen 6.00 und 8.00 Uhr im dortigen Bundeswehr-Camp zwei deutsche Fahnen und eine UN-Flagge vom Mast. Dabei wurde eine Flagge teilweise verbrannt, teilte die Bundeswehr auf ihrer Internetseite mit. Auf der UN-Flagge wurde herumgetrampelt.

Berlin/Limassol (dapd). In der zyprischen Stadt Limassol ist es am Freitag offenbar zu einem deutschlandfeindlichen Vorfall gekommen. Unbekannte rissen zwischen 6.00 und 8.00 Uhr im dortigen Bundeswehr-Camp zwei deutsche Fahnen und eine UN-Flagge vom Mast. Dabei wurde eine Flagge teilweise verbrannt, teilte die Bundeswehr auf ihrer Internetseite mit. Auf der UN-Flagge wurde herumgetrampelt.

Der zuständige zyprische Brigadekommandeur habe beim Kommandeur des deutschen Einsatzkontingentes sein Bedauern über diesen Vorfall ausgedrückt und Aufklärung zugesagt.

Wie "Spiegel Online" berichtet, unterrichtete die Bundeswehr ausgewählte Abgeordnete über den Vorfall. Die Aktion sei womöglich eine Reaktion auf die harte Haltung der Bundesregierung in der Zypern-Krise.

In den Jahren seit dem Beginn der UN-Mission auf Zypern, die von einem deutschen Kontingent unterstützt wird, hat es dem Onlineportal zufolge noch nie ähnliche Zwischenfälle gegeben. Die deutschen Soldaten kontrollieren im Rahmen der UN-Mission verdächtige Schiffe im Seegebiet vor dem Libanon und sind auf Zypern stationiert.

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
23.03.2013
08:37
Deutsche Fahnen auf Bundeswehr-Camp im Zypern vom Mast gerissen
von Herby52 | #1

Wie blöd sind wir eigentlich?
Sobald wir nicht "freiwillig" Hilfsgelder verteilen, sind wir die bösen.

Die neuste Bericht über die Verteilung von Vermögen zeigt doch wo der Deutsche gegen über anderen EU.Ländern steht.

Umfrage
Die Große Koalition hat sich auf die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote geeinigt. Was halten Sie von der Maßnahme?

Die Große Koalition hat sich auf die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote geeinigt. Was halten Sie von der Maßnahme?

 
Fotos und Videos
Sakurai und Co.
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
Land NRW springt bei Schulsozialarbeit ein
Finanzen
Im Ringen um die Finanzierung von 1500 Schulsozialarbeitern in NRW hat die rot-grüne Landesregierung am Mittwoch eine Lösung verkündet. Damit sind die Stellen der Sozialarbeiter an den Schulen für die kommenden drei Jahre gesichert. Aber auch Kommunen müssen zahlen.
Opposition wirft Merkel "Neuauflage des Kalten Krieges" vor
Generaldebatte
Grüne und Linke nutzen die Debatte über den Kanzleramtsetat für Grundsatzkritik an der Regierung Merkel - und erkennen "grauen Nebel", "Nullkompetenz". Die Kanzlerin verteidigte vor allem ihren ihren Sparkurs. Man habe "über die Verhältnisse gelebt". Damit sei nun Schluss.
Grüner Hofreiter greift Merkel für nebulöse Politik an
Bundestagsdebatte
Die Linke wirft der Kanzlerin soziale Spaltung vor. Die Grünen halten Merkels Politik für diffusen Nebel. Ihr Lieblingsgegner beim Schlagabtausch im Bundestag ist aber Volker Kauder wegen seiner Haltung zur Frauenquote. "Heul doch", rufen die Grünen.
CDU und Milli Görus - Politiker reagiert mit Partei-Austritt
Politik
Martin Reinhardt, Mitglied im Vorstand der Ortsunion Altenhagen, ist aus der CDU ausgetreten. Der Politiker begründet den Entschluss mit den Ereignissen um Cemile Giousouf. Die Bundestagsabgeordnete hatte eine Delegation der verfassungsfeindlichen Gruppe Gruppe Milli Görüs in Hagen empfangen.
In der Personalplanung hat die Politik nichts zu suchen
Frauenquote
Die Frauenquote kommt, ab 2016 müssen große Unternehmen 30 Prozent des Aufsichtsrats mit Mitarbeiterinnen besetzen. Doch dieser Eingriff der Politik geht zu weit, in der Personalplanung eines Unternehmens hat sie nichts zu suchen. Stattdessen braucht die Politik selbst eine Quote. Ein Kommentar.