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Das Ziel der NRW-Linken heißt "fünf Prozent plus x"

23.11.2009 | 06:17 Uhr

Mülheim. Die nordrhein-westfälische Partei kürt Bärbel Beuermann zur Nr.1 für die Landtagswahl: Die Lehrerin bezeichnet sich als "Linke unter den Linken" . Bildungspolitik soll ihr Schwerpunktthema im Wahlkampf gegen die "Rüttgers und seiner gelben Vasallen".

Zumindest symbolisch hat die Linkspartei in NRW einen Teil ihres umstrittenen Wahlprogramms - die Vergesellschaftung der Energiekonzerne - bereits verwirklicht. Am Wochenende besetzten 190 Delegierte die RWE-Halle in Mülheim, um ihr Spitzenpersonal für die , Landtagswahl zu bestimmen. Nicht weniger als 100 Bewerber rangelten um aussichtsreiche Plätze auf der Landesliste, die von Bärbel Beuermann, früher im PDS-Landesvorstand aktiv, angeführt wird. Die 54-Jährige verfügt über kommunalpolitische Praxis als Ratsfrau in Herne und darf nun als designierte Fraktionschefin im Landtag gelten, falls die Linke am 9. Mai den Einzug schafft. „Fünf plus x” gab Parteichefin Katharina Schwabedissen als Ziel aus. Im Vier-Augen-Gespräche peilen führende Linke mehr an: bei einem Ergebnis von 7-8 % würden 15 Kandidaten den Sprung nach Düsseldorf schaffen.

"Gute Arbeit in der Opposition"

Beuermann, die wie fast alle Bewerber für ihre Partei quasi ein sozialpolitisches Alleinvertretungsrecht reklamiert und einen Wahlkampf „gegen die Lügenpolitik von Rüttgers und seiner gelben Vasallen” ankündigte, sieht ihren Schwerpunkt in der Bildungspolitik. Die Lehrerin an einer Verbundschule forderte gemeinsames Lernen aller Kinder bis zum 10. Schuljahr, die flächendeckende Gesamtschule und kostenlose Bildungsangebote. „Ich bin eine Linke unter den Linken”, positionierte sich Beuermann, die 84 % der Stimmen erhielt, im Gespräch mit der NRZ. Fragen nach einer Regierungsbeteiligung wich sie dagegen aus: „Man kann auch in der Opposition gute Arbeit machen.”

Denn viele Delegierte wachten argwöhnisch über jeglichen Versuch von Koalitions-Planspielen. Wie groß die Vorbehalte an der Basis sind, bekam Linken-Chef Wolfgang Zimmermann zu spüren: er erhielt als männlicher Part des Spitzenkandidaten-Duos mit nur 64,5 % einen Dämpfer. „In der Opposition bleiben wollen wir nicht”, hatte er zuvor gesagt, „wir wollen regieren, aber ohne unsere Inhalte zu verraten.” Mehr Beifall erhielten Redner, die über die „neoliberale Konkurrenz” schimpften oder - wie die Duisburgerin Edith Fröse - der SPD eine Absage erteilten: „Die Linke in NRW ist nicht der Steigbügelhalter einer abgewirtschafteten Sozialdemokratie.” Auf den ersten zehn Listenplätzen tummeln sich neben zwei weiteren früheren PDS-Mitgliedern drei Ex-Sozialdemokraten. Rüdiger Sagel, der im Landtag von den Grünen zur Linkspartei übergelaufen war, wurde ebenfalls abgesichert. Dagegen fiel Opel-Betriebsrat Michael Müllerdurch. NRZ

Theo Schumacher

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Kommentare
24.11.2009
10:50
Das Ziel der NRW-Linken heißt fünf Prozent plus x
von D.W. | #16

http://voting.derwesten.de/we_voting_ergebnis.php

24.11.2009
10:49
Das Ziel der NRW-Linken heißt fünf Prozent plus x
von D.W. | #15

Warum entfernt die WAZ Moderation hier nicht Namen in Kommentaren (#13), die in keinem Zusammenhang mit dem Artikel stehen sondern nur zu Hetze und Diffamierung gegen Personen dienen sollen ?

24.11.2009
00:15
Das Ziel der NRW-Linken heißt fünf Prozent plus x
von hulibu | #14

Hallo Frau Zett1

Warum haben Sie nicht in Mülheim nicht kandidiert?

War vielleicht auch besser so. Wie das Beispiel Edith Fröse zeigt.

Der Genosse aus Hagen hat völig recht gehabt. Wenn man kandidiert, sollte man auch Ahnung von Politik haben und nicht nur Delegierte und Kreisverbände unter Druck setzen und manipulieren. Ich bin überglücklich, dass es so ausgegangen ist. Ein zufriedenes Parteimitglied.

23.11.2009
21:31
Das Ziel der NRW-Linken heißt fünf Prozent plus x
von Wolfgang_E | #13

Wie dumm sind Kommentare, die völlig an der Wahrheit vorbeigehen.

Erst mal lesen und dann denken und dann schreiben: http://www.dielinke-nrw.de/fileadmin/kundendaten/www.dielinke-nrw.de/LTW/DIE_LINKENRW_Langwahl_Endfassung_red.pdf

Hier in NRW sind kaum Menschen aus der ehemaligen DDR. Man sollte auch erst mal den Lebenslauf der jeweiligen Kandidaten lesen, bevor man sich ein Urteil erlaubt. Anhänger der heutigen Linken gibt es aus dem gesamten deutschen bunten Parteienspektrum, außer Nazis.

Alle die weniger als 250.000 n€/Jahr verdienen und bei Verstand sind, müssten eigentlich die Linke wählen...

23.11.2009
02:00
Das Ziel der NRW-Linken heißt fünf Prozent plus x
von 911inside@wtc | #12

die NRW SPD
mit der fürchterlichen Hannelore Kraft
kann man eh nicht wählen,

deshalb geht die Stimme halt nach LINKS ;-)

und so denken Viele die ich so kenne

22.11.2009
23:59
Das Ziel der NRW-Linken heißt fünf Prozent plus x
von Oggersheimer_Bimbes_Helmut | #11

Da werden die Listenplätze ausgekungelt so eine
Luftpumpe wie Beuermann wird zur Spitzenkandidatin für NRW gewählt. Da möchten sich einige der Dumpfbacken der alten SED ins gemachte Nest setzen und der Rest der Parte, und die Sozialschmarotzer dürfen die Plakate kleben. Eine Verienigung die nur wenige nutzt. Ich kann mir nicht vorstellen das in NRW 5 % erreicht werden !! Radikalinskis ohne Arbeit und ohne Schulbildung, Prost Mahlzeit !!

22.11.2009
23:01
Das Ziel der NRW-Linken heißt fünf Prozent plus x
von ruhrpottfan | #10

die roten werden sich die schädel einschlagen und nutznießer werden die schwarz-gelben sein. wenn´s so nicht reicht vielleicht sogar jamaika!

22.11.2009
22:53
Das Ziel der NRW-Linken heißt fünf Prozent plus x
von gay | #9

@5 von nichtstudierterlinker

Bein den Linken ist es doch üblich, dass die studierten Spitzenkandidaten die Plakate hängen und die Arbeiter arbeiten. Nur die Hartz vierer haben etwas besseres zu tun. Oder gibt es Kreisverbände in denen es anders abläuft?

22.11.2009
22:52
Das Ziel der NRW-Linken heißt fünf Prozent plus x
von wersichselbstfragtistdebil | #8

@ sich fragender

Warum sollte man ihnen in die Tasche greifen? Sie haben doch nichts!

22.11.2009
22:44
Das Ziel der NRW-Linken heißt fünf Prozent plus x
von kuba4711 | #7

@6 sich-Fragender .
Die Hoffnung stirbt zuletzt! : - )))

Gruß

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