Das aktuelle Wetter NRW 15°C
Politik

Alt begrüßt EU-Konzept zur Frauenquote als längst überfällig

14.11.2012 | 15:31 Uhr

Die rheinland-pfälzische Frauenministerin Irene Alt (Grüne) ist hochzufrieden mit dem Beschluss der EU-Kommission zur Frauenquote. "Das ist eine große Chance für die Gleichstellung von Frauen und Männern", sagte Alt am Mittwoch in Mainz.

Mainz (dapd-rps). Die rheinland-pfälzische Frauenministerin Irene Alt (Grüne) ist hochzufrieden mit dem Beschluss der EU-Kommission zur Frauenquote. "Das ist eine große Chance für die Gleichstellung von Frauen und Männern", sagte Alt am Mittwoch in Mainz.

Sie hoffe, dass nun auch das EU-Parlament und der Ministerrat dem Vorschlag zustimmen. "Dann gilt über den Umweg der EU endlich auch für Deutschland eine längst überfällige Frauenquote", unterstrich die Ministerin.

Der EU-Gesetzesvorschlag sieht vor, dass Firmen Frauen bei gleicher Qualifikation den Vorrang geben, wenn ihre Aufsichtsräte nicht zu 40 Prozent weiblich besetzt sind. Halten sich die rund 5.000 börsennotierten Unternehmen in der EU bis 2020 nicht daran, sollen in den Mitgliedsstaaten "wirksame, verhältnismäßige und abschreckende" Sanktionen verhängt werden - etwa indem Geldbußen ausgesprochen oder die Besetzungen für ungültig erklärt werden.

dapd

dapd

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7292383/create

Umfrage
Blitzer-Marathons sollen auf ganz Deutschland ausgedehnt werden . Was halten Sie davon?
 
Fotos und Videos
Prinz Harry in den USA
Bildgalerie
Prinz-Besuch
Trauer um Margaret Thatcher
Bildgalerie
Begräbnis
Japan bringt Raketen in Stellung
Bildgalerie
Korea-Konflikt
Nackt-Protest bei Putin-Besuch
Bildgalerie
Femen
Aus dem Ressort
Spur des Nazi-Terrors führt nach Dortmund
NSU
Die Verbindungen der Dortmunder Neonazi-Szene mit Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) war enger, als bisher bekannt. Der Mordanschlag auf Kioskbesitzer Mehmet Kubasik 2006 sollte offenbar als Fanal für weitere Attentate dienen, vermuten Ermittler.
Vorbild Schröder - Doppelspitze könnte SPD Wahlsieg bringen
Bundestagswahl 2013
Wie weiland Gerhard Schröder bräuchte SPD-Kanzlerkandidat eine Art Oskar Lafontaine, um bei der kommenden Bundestagswahl einen Wahlsieg einzufahren. So jedenfalls sieht es der Duisburger Politik-Forscher Karl-Rudolf Korte. Steinbrück fehle ein "Mobilisierungs-Partner" aus der linken Partei-Ecke.