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Iran

Ahmadinedschad will sich aus der Politik zurückziehen

16.06.2012 | 15:27 Uhr
Ahmadinedschad will sich aus der Politik zurückziehen
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad

Berlin/Teheran.   Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad denkt über sein Karriereende nach. Einem Medienbericht zufolge will sich der umstrittene Politiker Anfang 2013 aus der Politik zurückziehen. Ein Hintertürchen lässt er sich dabei allerdings offen.

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad will sich nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit im kommenden Frühjahr vollständig aus der Politik zurückziehen. "Acht Jahre sind genug", sagte Ahmadinedschad in einem am Samstag vorab veröffentlichten Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Ich plane, in die Wissenschaft zurückzukehren", sagte Ahmadinedschad, der vor seiner Wahl zum Teheraner Bürgermeister im Februar 2003 an der Universität in Teheran unterrichtet hatte.

Der iranische Präsident ist Wasserbauingenieur und wurde 1997 mit einer Arbeit über das Transportwesen promoviert. "Vielleicht werde ich mich an der Universität politisch engagieren, aber ich werde keine politische Partei oder Gruppierung gründen", sagte der 55-Jährige.

Nach der iranischen Verfassung darf er nach zwei Amtszeiten nicht noch einmal für das Präsidentenamt kandidieren. Eine spätere Rückkehr ins Präsidentenamt nach dem Vorbild des russischen Präsidenten Wladimir Putin schloss Ahmadinedschad aus.

Der ultrakonservative Politiker war 2005 erstmals iranischer Präsident geworden. Seine Wiederwahl im Juni 2009 war höchst umstritten und von heftigen Protesten begleitet. Außenpolitisch war seine Amtszeit von seiner Polemik gegen Israel und dem Streit mit dem Westen um das iranische Atomprogramm geprägt. In den vergangenen Jahren hat Ahmadinedschad auch bei den Konservativen zunehmend an Rückhalt verloren. Sein Verhältnis zum Parlament, aber auch zum geistlichen Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei ist gespannt. (afp)


Kommentare
17.06.2012
09:46
Ahmadinedschad will sich aus der Politik zurückziehen
von Ani-Metaber | #5

Tja, da werden sich die einschlägigen Kreise bald einen neuen Teufel ausdenken müssen, dem sie falsche Zitate, entstellte Aussagen unterschieben oder allgemein groben Unfug nachsagen können.
Das alles geschah natürlich nicht, weil man in großer Sorge um Menschenrechte im Iran gehabt hätte,
sondern, weil es immer hilfreich schien, unter dem Hinweis auf die angebliche Bedrohung aus dem Iran, die sowohl gegenüber Europa als auch über „Israel“ bestünde,
von der unsäglichen Interessenspolitik des Westens im Nahen-Osten abzulenken.

Unvergessen wird aber für die Sachkundigen sein, wie er beispielsweise souverän einem Claus Kleber vom ZDF begegnete, der sich die angeblich von Ahmadinedschad geleistete „Holocaustleugnung“ am Schneidetisch zusammenbasteln musste.

Zumeist bleibt etwas hängen, wenn einem Mann soviel Dreck nachgeworfen wird, wie Irans Ministerpräsidenten,
aber eben in entsprechend geistlosen Kommentaren, wie sie in dabei mitspielenden Medien dann auch leicht zu finden sind.

2 Antworten
Ahmadinedschad will sich aus der Politik zurückziehen
von damon_chrome | #5-1

..... und Adolf Hitler war in Wirklichkeit ein grandioser Visionär dem wir heute unsere tolle Infrastruktur zu verdanken haben...

leider
von Ani-Metaber | #5-2

lassen die Kenntnisse über deutsche Gechichte bein manchen zu wünschen übrig

17.06.2012
08:34
Ahmadinedschad will sich aus der Politik zurückziehen
von Papageiengeplapper | #4

Oh, ich hatte gar nicht mitbekommen, dass der auch Politker ist. Ups

16.06.2012
23:11
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Name von Moderation entfernt | #3

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

16.06.2012
18:05
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Name von Moderation entfernt | #2

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16.06.2012
15:51
Ahmadinedschad will sich aus der Politik zurückziehen
von ihrmichnie | #1

Der will sich jetzt ganz auf DIE Bombe konzentrieren....

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