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"YouPorn"-Betreiber Thylmann nach Deutschland ausgeliefert

14.12.2012 | 16:47 Uhr
"YouPorn"-Betreiber Thylmann nach Deutschland ausgeliefert
"Porno-König" Fabian Thylmann ist nach seiner Festnahme in Belgien nach Deutschland ausgeliefert worden.Foto: dpa

Brüssel/Löwen.  Fabian Thylmann, deutscher Porno-Unternehmer, ist an die deutsche Justiz ausgeliefert worden. Er hatte sich in Belgien aufgehalten. Dem Betreiber von Seiten wie "YouPorn" wird Steuerhinterziehung vorgeworfen. Thylmann streitet dies ab, hat seiner Überstellung nach Deutschland aber zugestimmt.

Fabian Thylmann
Deutscher "YouPorn"-Chef in Belgien festgenommen

Wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung ist der der Chef der Online-Pornoplattform "YouPorn" festgenommen worden. Der 34-jährige Deutsche hat ein Imperium der Online-Pornografie mit bis zu 35 Firmen aufgebaut.

Der deutsche Porno-Unternehmer Fabian Thylmann (34) ist von Belgien an die deutsche Justiz ausgeliefert worden. Das berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga am Freitag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft in Löwen. Dies sei bereits am Donnerstag geschehen. Zuvor hatte Thylmann seiner Überstellung an die Staatsanwaltschaft in Köln zugestimmt.

"YouPorn"-Betreiber wurde mit europäischem Haftbefehl gesucht

Die Justiz wirft dem Unternehmer, der im Internet zahlreiche Pornoseiten betreibt, Steuerhinterziehung vor. Thylmann bestreitet das. Als Besitzer von Seiten wie "YouPorn", "Pornhub" oder "My Dirty Hobby" gilt er als einer der erfolgreichsten Anbieter von Pornografie im Internet. Seit zehn Tagen war der Mann, der in der Nähe von Brüssel lebt, in Löwen in Haft. Die Staatsanwaltschaft Köln hatte mit einem europäischen Haftbefehl nach Thylmann gesucht. (dpa)

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Kommentare
15.12.2012
09:10
Steuerhinterziehung ist auch das Schlimmste, was man hier machen kann...
von ALB1985m2 | #1

hätte er eine Frau vergewaltigt (vorher aber erst mit KO-Tropfen schachmatt setzen, damit sie sich nicht wehren kann, dann ist es nämlich "nur" Missbrauch), wäre vielleicht mit einer "Strafe" von 500€ davon gekommen - vorausgesetzt natürlich, er könnte einen Migrationshintergrund nachweisen ;-)

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