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Todesstrafe

USA richten einen offenbar geistig behinderten Mann hin

08.08.2012 | 07:36 Uhr
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USA richten einen offenbar geistig behinderten Mann hin
Eine Todeszelle in den USA.

Washington.   Ein offenbar geistig behinderter Mann ist am Dienstag (Ortszeit) in den USA hingerichtet worden. Die Todesstrafe gegen den 54-jährigen Afro-Amerikaner wurde trotz heftiger Proteste mit der Giftspritze vollstreckt. Ein Gericht hatte ihn schuldig gesprochen, 1992 einen Polizei-Informanten getötet zu haben.

Trotz Protesten von Menschenrechtsaktivisten ist im US-Bundesstaat Texas ein offenbar geistig behinderter Mann hingerichtet worden. Die Todesstrafe gegen den 54-jährigen Afro-Amerikaner sei am Abend mit einer Giftspritze vollstreckt worden, hieß es am Dienstag aus Justizkreisen. Er war schuldig gesprochen worden, 1992 einen Polizei-Informanten getötet zu haben.

Der 54-Jährige hatte 18 Monate im Todestrakt gesessen, einen letzten Vorstoß seiner Anwälte zur Verhinderung der Hinrichtung wies der Oberste Gerichtshof am Dienstagnachmittag zurück. Gegen die geplante Hinrichtung hatten Menschenrechtsorganisationen scharf protestiert. Ihren Angaben zufolge war bei dem Mann von Ärzten eine geistige Behinderung diagnostiziert worden. Der Mann soll einen geringen Intelligenzquotienten gehabt haben. Bei einem Test 2004 erhielt er nur 61 Punkte, während allgemein 70 Punkte als Schwelle zu geistiger Kompetenz betrachtet werden.

Gericht sah keine geistige Behinderung

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In den USA ist ein verurteilter Mörder hingerichtet worden, der geistig behindert gewesen sein soll. Sollte das Ihrer Meinung nach bei der Verhängung der Todesstrafe berücksichtigt werden?

In den USA ist ein verurteilter Mörder hingerichtet worden, der geistig behindert gewesen sein soll. Sollte das Ihrer Meinung nach bei der Verhängung der Todesstrafe berücksichtigt werden?

 

Der Oberste Gerichtshof der USA hatte 2002 entschieden, dass geistig Behinderte nicht zum Tode verurteilt werden dürfen. Allerdings überließ das Gericht die Definition von geistiger Behinderung den Bundesstaaten. Nach der geltenden Definition von Texas war der nun Hingerichtete laut Behördenangaben nicht geistig behindert.

Es war bereits das 25. Mal in diesem Jahr, dass in den USA die Todesstrafe vollstreckt wurde. Sieben der Hinrichtungen fanden in Texas statt. Für mindestens neun weitere Todeskandidaten sind in den kommenden Monaten Hinrichtungen angesetzt. (mit afp/dapd)

Kommentare
08.08.2012
19:38
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Name von Moderation entfernt | #10

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2 Antworten
USA richten einen offenbar geistig behinderten Mann hin
von Glckchen | #10-1

Dürfen klügere Menschen entscheiden, wer das Menschenrecht auf Leben verwirkt hat? Dürfen schlaue Menschen also machen, was sie wollen?

USA richten einen offenbar geistig behinderten Mann hin
von 3Stefan3 | #10-2

Du hast natürlich vollkommen Recht, Glckchen. Damit wären wir aber bei der Grundsatz-Diskussion, ob es überhaupt ein Todesurteil geben sollte.

08.08.2012
12:56
USA richten einen offenbar geistig behinderten Mann hin....
von wohlzufrieden | #9

...etwa Georg Bush Junior?

08.08.2012
10:56
USA richten einen offenbar geistig behinderten Mann hin
von grummelglatz | #8

"yes we can"

08.08.2012
10:15
USA richten einen offenbar geistig behinderten Mann hin
von chinamann | #7

Ja Ja
ihr sprecht hier von einen MÖRDER
ob IQ über oder unter 70 egal
DAS OPFER IST TOT
Typisch BRD alle reden über den armen Täter, das Opfer wird vergessen

3 Antworten
USA richten einen offenbar geistig behinderten Mann hin
von Glckchen | #7-1

Und ist das Opfer jetzt wieder auferstanden? Hat die Hinrichtung ihm was gebracht?

Warum eigentlich keine Todesstrafe für
von bigkahuna | #7-2

sinnloses Verwenden von Großbuchstaben?

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Name von Moderation entfernt | #7-3

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08.08.2012
09:52
Die texanischen Richter haben wohl auch einen IQ 61,
von vantast | #6

und halten sich dennoch für voll zurechnungsfähig. Wir alle wissen, daß das nicht so ist.
Auch Homer Simpson entkam bei seiner Reise durch Texas nur knapp dem elektrischen Stuhl. Deshalb sollte man dieses abartige Land besser meiden.

08.08.2012
09:17
USA richten einen offenbar geistig behinderten Mann hin
von Pit01 | #5

Wen wundert das im Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Der IQ der Verantwortlichen sollte mal überprüft werden, er ist sicher nicht viel höher als der des Hingerichteten.

08.08.2012
09:03
USA richten einen offenbar geistig behinderten Mann hin
von Unverkennbar | #4

Was für ein kontroverses Land. Welche Genugtuung kann der Tod eines Menschen bringen? Warum nicht einfach auf Lebenszeit hinter Gittern versauern lassen?

08.08.2012
08:44
USA richten einen offenbar geistig behinderten Mann hin
von Funakoshi | #3

Auf diese sog. "Intelligenzteste" kann man sich sowohl so, als auch so gezielt vorbereiten. Bedauerlich, dass zwischen Urteil und Vollstreckung derart viel Zeit vergehen muss!!!

2 Antworten
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Name von Moderation entfernt | #3-1

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USA richten einen offenbar geistig behinderten Mann hin
von Funakoshi | #3-2

Hi Cary:-). Vielleicht ein wenig mehr kommod? Oder sollte ich lieber sagen: "Archie, ich glaube, dies ist nicht der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!", but, "Play it again, Sam.";-)

08.08.2012
08:35
USA richten einen offenbar geistig behinderten Mann hin
von holmark | #2

Es kann ja auch nicht jeder Ami Präsident werden... (Ironie aus)

08.08.2012
08:14
USA richten einen offenbar geistig behinderten Mann hin
von neindankeichsehmichnurum | #1

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USA richten einen offenbar geistig behinderten Mann hin
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2012-08-08 07:36
Hinrichtung, Behinderter, Gerichtshof, Menschenrechtsaktivisten, Todesstrafe
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