Türken halten Star-Wars-Bausatz von Lego für volksverhetzend
25.01.2013 | 08:37 Uhr 2013-01-25T08:37:06+0100
Wien. Kleine Figuren, großer Ärger: Eine türkische Kulturgemeinde in Österreich ist erzürnt. Ein Star-Wars-Bausatz des Spielzeugherstellers Lego sei volksverhetzend und setze den Islam in ein schlechtes, gewalttätiges Licht. Man prüfe deshalb eine Klage gegen Lego in Österreich, Deutschland und der Türkei.
Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich erwägt rechtliche Schritte gegen den dänischen Spielzeughersteller Lego wegen Volksverhetzung. Im Bausatz "Star Wars 9516 - Jabba's Palace" zum Preis von rund 140 Euro gebe es einige "pädagogisch verwerfliche" Elemente, erklärt die Gemeinde auf ihrer Internetseite. Geprüft werde jetzt eine Klage gegen Lego in Österreich, Deutschland und der Türkei.
Zur Begründung heißt es, dass dem "Jabba's Palace" aus den "Star Wars"-Filmen von George Lucas nachgebildete Lego-Gebäude ähnele der Hagia-Sophia-Moschee in Istanbul, der Turm einem Minarett. In Verbindung mit den Spielfiguren und ihren Waffen (Raketen, Kanonen, Laserpistolen, Gewehre und Samuraischwerter), könne bei Kindern der Eindruck entstehen, der Islam sei eine gewalttätige Religion. Zumal es sich bei dem Wasserpfeife rauchenden Jabba um den Oberbösewicht aus den Lucas-Filmen handele.
Auf seiner Homepage reagiert der Spielzeughersteller Lego auf die Vorwürfe der türkischen Kulturgemeinde aus Österreich. Diese wirft dem Konzern Volksverhetzung vor und will klagen. "Jabba's Palace" Star Wars Bausatz erinnere an eine Moschee in Istanbul. Lego weist die Anschuldigungen von sich.
Mit dem Spielzeug würden "rassistische Vorurteile und gemeine Unterstellungen gegenüber den Orientalen und Asiaten als hinterlistige und kriminelle Persönlichkeiten bedient", heißt es weiter. Lego erweise dem friedlichem Zusammenleben verschiedener Kulturen und Gemeinschaften einen schlechten Dienst. Unabhängig von einer möglichen Klage sei der weltweit führende Konzern in Sachen Kinderspielzeug aufgefordert, "sich für die Verletzung religiöser und kultureller Gefühle öffentlich zu entschuldigen". (afp)

13:19
Offenbar ist der klagende türkische Kulturverein nicht so ganz mit der Geschichte vertraut, weswegen er die Klage gegen Lego angestrengen will. Denn die Hagia Sophia ist keine Moschee, wie sie dreist behaupten.
Sie wurde nicht mal als Moschee erbaut, sondern war Jahrhunderte eine byzantinische Kirche und Kathedrale. Deshalb gilt sie auch Christen heute noch als Heiligtum - obwohl sie nach der Eroberung durch die Osmanen zur Moschee umgewidmet wurde.
Aber das ist sie heute nicht mehr. Seit fast 80 Jahren ist sie ein Museum. Ein Museum in dem sowohl die kirchliche Vergangenheit, wie auch die Islamische präsent sind.
Der Islam hat also längst nicht den alleinigen Anspruch auf die Hagia Sophia. Die türkische Kulturgemeinde kann somit nicht deswegen klagen - und auch keine Entschuldigung verlangen.
Denn ihre Begründung: "dass dem "Jabbas Palace" aus den "Star Wars"-Filmen von George Lucas nachgebildete Lego-Gebäude ähnele der Hagia-Sophia-Moschee in Istanbul", ist schlicht falsch...
13:17
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der Löschungen ist auch der mangelhaften Kommentarfunktion, und den daraus resultierenden zigfach-Postings, geschuldet. So zum Beispiel bei Kommentar Nr. 30
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12:51
Irgendwie kann das nicht stimmen. Z.B. sehe ich keine Leia mit Burka oder mindestens verschleiert.
12:49
Was die geraucht haben scheint gut zu sein, auch haben wollen, möge die Macht mit euch sein.
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12:01
Wie sagte schon Asterix. Die spinnen die Römer.