Zu fetter Pekinese - Hundehalter wegen Tierquälerei angeklagt
04.01.2013 | 13:31 Uhr 2013-01-04T13:31:07+0100
Augsburg. Zwei Hundehalter müssen sich in Kürze in Augsburg vor Gericht verantworten, weil sie ihren Hund überfüttert haben. Die Pekinesen-Dame soll fast 20 Kilo gewogen haben - das Dreifache dessen, was bei diesen Tieren normal ist. Die bisherigen Strafbefehle hatte das Paar ignoriert.
Ein Ehepaar soll seinen Pekinesenmischling auf das Dreifache des Normalgewichts gefüttert haben und muss sich deswegen jetzt vor Gericht verantworten. Hündin "Daisy" wurde trotz Warnungen des Tierarztes immer dicker und wog schließlich fast 19 Kilogramm. Etwa 6 Kilo wären normal gewesen.
Wie das Augsburger Amtsgericht am Freitag berichtete, hatten der 71-jährige Mann und seine 69 Jahre alte Frau Strafbefehle wegen Tierquälerei und - im Fall der Frau - auch wegen Beleidigung und Bedrohung erhalten. Sie soll den warnenden Veterinär als "Mensch ohne Herz" verunglimpft und mit dem "Abfackeln" seiner Praxis gedroht haben. Da die Halter der Hundedame die Strafbefehle nicht akzeptierten, wird der Fall am kommenden Donnerstag (10. Januar) verhandelt.
Für "Daisy" soll die Überfütterung dramatische Folgen gehabt haben: Nach Angaben des Gerichtssprechers ging es der Hündin zusehends schlechter und sie hatte Schmerzen. Schließlich habe sie sich kaum noch auf den Beinen halten können. (dpa)

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Meine erste Frage, wenn mir jemand etwas vom dicken Hund erzählt, ist nach dem Alter der Besitzer, zu 80% Rentenalter...
20:08
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Hund in Obhut kommt. Auch 120 kg fette Kinder dürfen bei Ihren Eltern bleiben.
Vielleicht wird es Zeit der Dame eine Puppe in die Hand zu drücken.
17:52
Ich vermisse in dem Artikel die Information was aus dem Hund geworden ist. Er ist doch hoffentlich beschlagnahmt worden, oder?
Ich gehe davon aus ,daß das arme Tier inzwischen seiner Fettleibigkeit erlegen ist . Was sehr traurig ist !!! :,-(((
15:49
Das finde ich gut - hoffentlich bekommen die Besitzer eine ordentliche Strafe.
Schade, dass man Eltern, die ihre Kinder verfetten lassen nicht ebenfalls wegen "Kinderquälerei" anzeigen kann - vermutlich würde das wohl auch die Kapazitätsleistungen der Gerichte sprengen.
Bis, ist egal wer, tot umfällt.
Aber abgesehen davon, glaube ich, dass die Hundehalter aufgrund ihres Alters sich ihrer Schuld nicht bewusst sind und das Mästen als Zuneigung sehen. Das hilft leider nicht den Hund. Vielleicht werden sie beim ersten Kreislaufversagen wach, oder wenn es zu spät ist.