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Studie: Arbeitslose verspüren häufiger Angst als Berufstätige

25.10.2012 | 15:15 Uhr
Foto: /dapd/Sascha Schuermann

Arbeitslose haben offenbar häufiger Angst als Berufstätige. Das geht aus einer repräsentativen Langzeitstudie mit mehr als 20.000 Befragten hervor, wie die Freie Universität (FU) Berlin am Donnerstag mitteilte.

Berlin (dapd). Arbeitslose haben offenbar häufiger Angst als Berufstätige. Das geht aus einer repräsentativen Langzeitstudie mit mehr als 20.000 Befragten hervor, wie die Freie Universität (FU) Berlin am Donnerstag mitteilte.

Die Daten wurden von Wissenschaftlern der FU Berlin und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung ausgewertet. Auch Bildung und Einkommen hatten eine Auswirkung auf das Angstempfinden der Teilnehmer. "Je höher ihr sozialer Status ist und je höher das Einkommen ist, desto seltener erlebten die Befragten Angst", teilten die Autoren der Studie mit.

Allerdings ärgerten sich Menschen in hohen beruflichen Positionen vergleichsweise häufig. Die Ergebnisse der Auswertung wurden den Angaben nach in der Zeitschrift für Soziologie veröffentlicht.

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