Rosa Überraschungs-Ei für Mädchen entsetzt Feministinnen
28.08.2012 | 13:08 Uhr 2012-08-28T13:08:16+0200
Essen. Es ist rosa, es glitzert und Ferrero will, dass Mädchen es wollen: Mit einer Überraschungs-Ei-Edition speziell für Mädchen hofft das Unternehmen auf neue Kundinnen. Feministinnen sind entsetzt über das veraltete Rollenklischee. Pädagogen nehmen es gelassener und raten Eltern zum Test.
Mädchen lassen sich heutzutage nicht mehr nur in eine Schublade stecken. Das ist eine "Erkenntnis der Marktforschung", des Unternehmens Ferrero. Der Hersteller der bekannten Überraschungs-Eier hat anhand dieser Forschungsergebnisse eine Marktlücke ausgemacht: Überraschungs-Eier für Mädchen. Und weil Mädchen, wie wir dank Ferreros Marktforschung wissen, sich nicht in eine Schublade stecken lassen, ist das "brandneue Mädchen-Ei" rosa, mit Blümchen verziert und enthält Blumen-Ringe oder bunte Armbänder mit Tiermotiven.
Für kritische Geister, die denken, dass dass doch irgendwie nach Schublade klingt, sei hinzugefügt, dass Ferrero nicht nur Ringe und Armbänder in die Mädchen-Eier steckt, sondern nach eigenen Angaben auch "aktivierende Spielzeuge zum Werfen, Spielen und Malen, Puzzeln und Basteln ". Dinge halt, die "Mädchen mädchengerecht ansprechen und deren Individualität fördern", wie Ferrero glaubt.
Pädagogin rät Eltern, das Mädchen-Ei zu testen
Pädagogen sind sich nicht so sicher. Melitta Walter, Erzieherin und Autorin mehrerer Bücher über geschlechtergerechte Erziehung, musste lachen, als sie erstmals von dem "Mädchen-Ei" hörte. "Die Unternehmen müssen ständig nach Marktlücken suchen. Deshalb bleiben sie regelmäßig an diesem langweiligen, rosa Mädchen-Bild hängen bleiben", sagt sie. Das damit propagierte Mädchen-Bild hänge weit hinter der Realität zurück.
Wenn Mädchen sich tatsächlich für das "Mädchen-Ei" begeistern könnten, dann hänge das vor allem mit ihrem Umfeld zusammen. "Auf der Suche nach ihrer weiblichen Identität schauen Mädchen auf das Verhalten älterer Mädchen. Wenn diese ein rosa Überraschungs-Ei haben, wollen die Jüngeren das auch."
Walter rät Eltern deshalb dazu, den Ball flach zu halten. Wenn ihre Kinder, egal ob Jungs oder Mädchen, das rosa Ei haben wollten, dann sollten Mütter oder Väter einfach mal eines kaufen und mit den Kindern zusammen schauen, was drin ist. Dann würden Kinder schnell selbst erkennen, ob das etwas für sie ist oder nicht. "Am besten macht man gar nicht groß zum Thema, ob das ein Mädchen-Ei ist oder nicht. Es ist halt rosa - und das ist doch eine schöne Farbe."
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Also mich stört NUR die Tatsache, dass die Leute wohl extreme Langeweile haben und den Mist wohl tatsächlich nur kaufen, weil es ROSA ist ;)
Ich persönlich kann dieses ganze Marketinggetue einfach nicht ab.... heißt: Ich hab kaufe zwischendurch zwar Ü-Ei, aber garantiert kaufe ich davon nicht MEHR nur weil es jetzt ROSA ist und da ELFEN drin sind omg :D hahahah
13:44
Bei uns im Büro ist ein regelrechtes Mädchen Ü-Ei Fieber ausgebrochen. Alle sind ganz heiß drauf, die Elfen zu bekommen. Man muss dazu sagen, wir sind alle jenseits der 30 und Männlein und Weiblein.
Mein Gott, was ist so schlimm an rosa Ü-Eiern. Es ist ja keiner gezwungen die zu kaufen.
22:46
Und wenn Ferrero jetzt ein blaues "Jungen" Ei raus gebracht hätte, dann hätte man auch gemotzt ... Ewig das gleiche Theater.
Wie soll eine "Rosa Ei" oder die Farbe Rosa Frauen dümmer machen, liebe Emma ? Sind es nicht die Mütter die ihre Mädchen in Rosa hüllen, ihnen Kinderwagen für ihre Barbie kaufen oder Plastik-Pferde und Spiel-Küchen ?
Dabei ist es doch nur der nette Versuch "Mädchen gerechtes" Spielzeug zu verkaufen. Was sollen Mädchen mit Bausätzen ;-) Oder kauft man Mädchen Fischer-Technik, Modellbausätze, Modelleisenbahnen ? Warum nicht ? Wie soll Mami da auch helfen können ;-)
Also wir Männer brauchen da keine Belehrung, wir fügen uns dem weiblichen Diktat, Mädchen bekommen Rosa, Jungen blau ! Wir würden gerne mit den Mädchen Fischer Technik Bausätze zusammen bauen, aber Mami will lieber mit dem Barbie Kinderwagen mit der kleinen shoppen gehen ;-)
außerdem jibbet Fischertechnik nicht in Rosa ;-)
15:31
Und gerade weil wir "in einem (noch) freien, demokratischen Land" leben, haben auch die Feministinnen das recht, ihre Meinung zu sagen.
Auch wenn sie wie in diesem Fall ziemlich lächerlich ist.
11:18
Liebe Feministinnen: wir leben in einem (noch) freien, demokratischen Land mit (meist) mündigen Bürgern. Diese wollen gerne selbst entscheiden und brauchen keinerlei künstliche Aufregung wegen "ungelegter" Eier.
Wenn es im Sommerloch nichts zum aufregen gibt, wird auch ein Ei mit rosa Stich zum Zielobjekt...bedauerlich dafür überhaupt Zeit und Gedanken zu verschwenden...
11:14
"Howgh", die deutschen Fundamentalisten haben gesprochen :-D
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09:53
hier mal ein Link zur "Emma" und deren Jobangebote:
http://www.emma.de/home/stellenmarkt/
Warum klagt eingentlich niemand dagegen, dass hier Stellenanzeigen explizit nur für Frauen ausgeschrieben werden??? In jeder Tageszeitung werden Kraftfahrer/innen, Gerüstbauer/innen etc. gesucht. Alles reine "Männerberufe" die für beide Geschlechter ausgeschrieben werden müssen um nicht in die Diskriminierungs-Falle zu tappen. Mit welchem Recht setzen sich die Feministinnen über diese Regeln hinweg?
weil kein Mann Bock hat für so ein dämliches Blatt zu schreiben.
ist schon klar!! Hätte ich auch nicht...
Ebensowenig haben Frauen Bock, als Stahlkocher zu arbeiten, trotzdem muß eine Stellenanzeige detailliert Mann + Frau ansprechen!
machs wie die Emanzen: bewerben und bei Ablehnung auf Diskriminierung klagen. Die haun mit dem Trick meist so um die 3 Monatsgehälter Schadenersatz raus. Manche leben davon.
09:35
Wie viele Männer braucht man um ein Bier zu öffnen? Gar keinen - es sollte schon offen sein wenn sie es bringt.
08:51
Ich brüll mich weg. Selten so gelacht - speziell über die Witze hier. Danke, Ihr habt den Tag gerettet!
08:50
Das Rosa dient doch nur als Warnhinweiß für Jungen: "Achtung, könnte Ringe und Blümchenarmbänder enthalten".