Wieder mehr Tiger in Indien
14.07.2011 | 16:56 Uhr 2011-07-14T16:56:00+0200
Das sind erfreuliche Nachrichten: In Indien in Asien leben wieder mehr Tiger. Trotzdem sind die Tiere noch vom Aussterben bedroht. Tierschützer zählen die Tiger regelmäßig, damit sie wissen, wie es um sie steht. Sie sagen: Vor rund 100 Jahren lebten geschätzt etwa 100 000 Tiger in den indischen Wäldern. Heute sind es nur noch rund 1700. Die Zahl aber freut Experten trotzdem. Denn die Tiger sind wieder mehr geworden. Bei der Zählung vor vier Jahren waren es 300 Tiger weniger.
Die Tiger sind vom Aussterben bedroht, weil wir Menschen ihren Lebensraum zerstören. Wir holzen Wälder ab und sorgen so dafür, dass die Tiere zurückgedrängt werden. Außerdem werden Tiger immer wieder gewildert. Männer machen Jagd auf die Tiger, obwohl das weltweit verboten ist. Die Tiger sind für die chinesische Medizin wichtig, deswegen müssen sie zum Beispiel sterben.
Die Naturschutzorganisation WWF will die Zahl der Tiger in Asien bis zum Jahr 2022 verdoppeln. Drei Unterarten sind im letzten Jahrhundert bereits ausgestorben: der Kaspische Tiger, der Java- und der Bali-Tiger. Der WWF setzt sich dafür ein, dass Tiger-Schutzgebiete eingerichtet werden. Der Amur-Tiger, von dem es rund 500 Tiere gibt, konnte so gerettet werden.
Die Tierschützer stellen in den Wäldern Fotofallen auf, um zu ermitteln, wo noch Tiger leben. So können sie besser geschützt werden.
In Indonesien wird versucht, die Menschen vom Wildern abzuhalten. Der WWF bildet zum Beispiel Trupps aus, die in den Wäldern unterwegs sind, um Wilderer zu fassen. Auch versucht man zu erreichen, dass die Menschen in den Dörfern Arbeit finden. So müssen sie ihr Geld nicht mit dem Wildern verdienen.
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