Steffi Nerius liebäugelt jetzt mit Basketball
06.10.2009 | 19:56 Uhr 2009-10-06T19:56:00+0200
Duisburg. Großer Andrang herrschte im Walsumer "Brauhaus Urfels" - ein Treffpunkt des Austausches und der guten Laune. Auch die Speerwerferin Steffi Nerius und die Fußballtrainer Norbert Meier und Jürgen Luginger war mit von der Partie.
Selbstverständlich stand Steffi Nerius im Scheinwerferlicht. Die sympathische Goldwerferin von Berlin, die erst vor ein paar Wochen den Weltmeister-Titel im Speerwerfen gewonnen hatte, war aus Leverkusen zur NRZ gereist - und sie plauderte mit Sportmoderator Uli Potofski gleichermaßen entspannt wie anregend über ihre Arbeit in der Behindertenabteilung von Bayer. Und sie verriet den vielen Gästen der 25. NRZ-Sportfete auch noch ein Geheimnis. Auf die Frage, welche Sportler sie, inmitten der versammelten Disziplinen, einmal näher kennen lernen möchte, antwortete sie: „Die Basketballer!” - Kein Problem, denn die Frauen von den New Basket Oberhausen waren gleich in der Nähe. Handy-Nummern wurden ausgetauscht, und Steffi Nerius versprach sofort, demnächst einen Abstecher nach Oberhausen zu machen.
Luginger und Meier sorgen für Gesprächsstoff
Natürlich war auch Manfred Manglitz wieder nach Duisburg gekommen. Aus seiner Wahlheimat Spanien. Und ehe der frühere Nationaltorhüter seine alten Fußball-Kollegen vom MSV Duisburg begrüßen konnte, wurde er auch schon von einem Autogrammjäger abgefangen, der zahlreiche Fotoalben mitgebracht hatte. „Er ist so selten in Deutschland, da musste ich die Gelegenheit einfach nutzen”, freute sich der Sammler.
Es war Jubiläumstag, bereits zum 25. Mal hatte die NRZ geladen, und diesmal waren so viele Spitzen- und Breitensportler wie noch nie gekommen. Über 300 Gäste füllten das gemütliche Walsumer Brauhaus Urfels bis in den letzten Winkel und machten den runden Geburtstag zu einer runden Sache. Es wurde geklönt und gefachsimpelt, bis spät in den Abend.
Für viel Gesprächsstoff sorgen zum Beispiel Jürgen Luginger und Norbert Meier. Der eine ist Trainer bei Rot-Weiss Oberhausen, der andere Coach bei Fortuna Düsseldorf. Sie standen auf der Bühne und schlugen sich, frohgelaunt nach einem starken Saisonstart, gegenseitig auf die Schulter. „Glückwunsch, Ihr macht tolle Arbeit”, versicherten sie sich mit Handschlag vor dem Mikrofon des Medienprofis Potofski, der souverän durch den Abend führte.
Auch bei Schalke läuft es sportlich gerade 1A, Sorgen bereiten allein die Finanzen - was Peter Peters und Josef Schnusenberg nicht davon abhalten konnte, auch in diesem Jahr wieder bei der NRZ vorbeizuschauen. Mit einem interessanten Detail übrigens. „Alles, was zuletzt über angebliche Schechter-Konten geschrieben wurde, ist schon deshalb falsch, weil wir keinen Kredit bei ihm aufgenommen haben”, erklärte Geschäftsführer Peters. „Schechter war lediglich Vermittler.”
Generationen im Austausch
Heutzutage geht es eben um Summen, an die die früheren Fußball-Stars nicht einmal zu denken wagten. Manglitz, „Pitter” Danzberg, Dietmar Linders oder auch „Pille” Gecks saßen neben dem aktuellen MSV-Manager Bruno Hübner und Kapitän Ivica Grlic. Zwei Generationen im Austausch und Gelegenheit für Träume: „Optimal wäre es gewesen, wenn unser Team von 1963 in dem Stadion von heute hätte spielen können”, meinte Günter Preuß, Kapitän jener Mannschaft, die mit dem Riegel von Trainer Rudi Gutendorf und den Toren von Helmut Rahn im Gründungsjahr der Bundesliga sensationell Vizemeister geworden war.
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