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Sorge um die Arbeitsplätze

02.12.2007 | 18:04 Uhr

Der Post-Mindestlohn setzt Maßstäbe - die falschen.

Mancher mag auf eine leere Drohung hoffen. Doch leider ist es ernst zu nehmen, wenn private Postdienstleister nun erwägen, ihr Geschäft zu beenden. Wenn ein Unternehmen per Gesetz gezwungen wird, die Löhne um ein rundes Viertel zu erhöhen, gerät zwangsläufig die gesamte Kalkulation aus den Fugen. Folge: Ausgerechnet Niedrigqualifizierte, die es auf dem Arbeitsmarkt sehr schwer haben, bangen um ihre Jobs.Arbeit soll angemessen ent-lohnt werden - das ist unstrittig. Aber stolze 9,80 Euro pro Stunde für Ungelernte? Wie soll der Markt das hergeben? Dies ist weit mehr als selbst der DGB oder eine Wünsch-dir-was-Partei wie die Linke als allgemeinen Mindestlohn wollten. Was Post-Chef Zumwinkel hier zur Monopol-Absicherung durchdrückte, könnte eine Forderungs-Inflation auslösen - mit bösen Folgen für so manchen Arbeitsplatz.Im Nachhinein gesehen wäre ein allgemeiner Mindestlohn von knapp sieben Euro besser gewesen. Die CDU hat dies verhindert, ihre Kräfte aber maßlos überschätzt. Auf Kosten Dritter lässt sich nun leicht großzügig sein.

Frank Stenglein

Kommentare
03.12.2007
07:17
Sorge um die Arbeitsplätze
von schinderhannes | #1

So einen Unternehmerfreundlichen Mist sollte die NRZ nicht als Kommentar drucken, auch , wenn Sie an der Pin-Post beteiligt ist, wo bleibt hier die...
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2007-12-02 18:04
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