Räikkönen macht Pause
18.11.2009 | 18:38 Uhr 2009-11-18T18:38:00+0100Der finnische Rennfahrer, der 2007 Weltmeister wurde, fährt 2010 nicht mehr in der Formel 1
Wenn im kommenden Jahr die Formel 1-Flitzer starten, wird Kimi Räikkönen nicht dabei sein. Der Rennfahrer aus Finnland will eine Pause einlegen. Er zieht sich vorerst aus der Formel 1 zurück.
Kimi Räikkönen ist ein guter Rennfahrer. Im Jahr 2007 war keiner besser als er. Damals wurde er Weltmeister. 2008 und 2009 gelang ihm das aber nicht. Stattdessen holten sich die Briten Lewis Hamilton und Jenson Button die Krone.
Kimi Räikkönen fuhr die letzten Jahre für Ferrari. Eigentlich sollte sein Vertrag noch bis zum Jahr 2010 gehen. Doch Ferrari und Kimi Räikkönen haben vereinbart, dass er im kommenden Jahr nicht mehr fahren wird. Ferrari war nicht mehr zufrieden mit dem Finnen.
Der Spanier Fernando Alonso übernimmt nun sein Cockpit. Kimi Räikkönen hatte Interesse, beim Rennstall McLaren unterzukommen. Doch das klappt nun nicht. Räikkönen wollte mehr Geld haben, als McLaren zahlen wollte. Sie konnten sich nicht einigen. Deswegen hat Kimi Räikkönen vor, in der nächsten Saison nicht an den Start zu gehen. Er wird eine Pause einlegen. Vor Kurzem hatte er gesagt: „Ich bleibe nur in der Formel 1, wenn ich die Chance habe, um den Titel zu fahren.” Das heißt, er wollte nur in einem sehr erfolgreichen Team weiterfahren.
Vielleicht kehrt er im Jahr 2011 in die Formel 1 zurück. Vielleicht aber auch nicht. „Es gibt keinen Grund. Ich habe ja alles erreicht”, findet der 30-Jährige. Weil er bei Ferrari Platz für Fernando Alonso gemacht hat, hat er ungefähr 20 Millionen Euro bekommen. Das nennt man: eine Abfindung.
Falls Räikkönen 2011 zurückkehrt, könnte er im Red Bull-Team an der Seite von Vize-Weltmeister Sebastian Vettel fahren. Der Vertrag des Australiers Mark Webber läuft dann aus. Räikkönens Manager Steve Robertson sagt: „Kimi lebt und atmet das Rennfahrerdasein. Ein Jahr Pause ist kein Problem.”
AM ENDE NUR AUF PLATZ SECHS
Kimi Räikkönen wurde 2007 Weltmeister im Ferrari. Damit war er Nachfolger von Rekordweltmeister Michael Schumacher. Danach war er aber nicht mehr so erfolgreich. In der abgelaufenen Saison kam er in seinem Ferrari nicht über Platz sechs hinaus. Wenn er nächstes Jahr nicht in der Formel 1 fährt, könnte Räikkönen als Rallye-Fahrer Geld verdienen. Schon im vergangenen Sommer hatte er bei einer Rallye in seiner finnischen Heimat mitgemacht.
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