Nur ganz modisch auf den Rasen
22.06.2008 | 18:24 Uhr 2008-06-22T18:24:00+0200
Die Nationalspieler ziehen bei der Europameisterschaft nur an, was „in” ist. Modeschöpfer denken sich einiges aus.
Übermorgen, beim Spiel der Deutschen gegen die Türkei, wird man es auch wieder sehen: Die EM-Fußballer gehen voll mit der Mode. Und sie sind ganz schön eitel. Die Zeiten der Riesen-Trikots, die um die Körper schlotterten, sind vorbei. Auch wilde Rautenmuster sind out. Viele tragen eine einheitliche Grundfarbe: Blau bei den Italienern, Weiß bei den Griechen, Orange bei den Niederländern, Rot bei den Türken. Dennoch haben die Modeschöpfer sich einige für die Sportler ausgedacht: goldene oder gerasterte Rückennummern zum Beispiel. Oder Mini-Pumas, die auf der Schulter und Brust sitzen. Oder eine kleine Landesflagge auf dem Schuh - wie bei Lukas Podolski die deutsche. Da nicht nur das Trikot sitzen muss, sondern auch die Frisur, sind Haarbänder für viele Profis wichtig. Kahlgeschorene Köpfe sieht man nicht mehr viele. Die meisten Spieler klatschen sich aber in der Kabine ordentlich Gel ins Haar, damit nichts flattert.
TATTOOS
Torsten Frings gilt als „Mr. Tattoo” im deutschen Team: Er hat richtig große Kunstwerke auf der Haut. Spaniens Stürmerstar Fernando Torres trägt seine Rückennummer „9” am Unterarm. Luca Toni hat auf dem Arm „Berlino. 09.07.06” tätowiert, das Datum des Finales der Weltmeisterschaft 2006.
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