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Multimediale Anlaufstellen für Ruhr2010-Besucher

30.11.2009 | 19:21 Uhr
Multimediale Anlaufstellen für Ruhr2010-Besucher

Essen. Auf Zeche Zollverein in Essen eröffnet am Freitag das erste von fünf Besucherzentren, mit dem die Metropole Ruhr die Besucher der Kulturhauptstadtprojekte in der Region begrüßen möchte. Die anderen Zentren allerdings werden nicht pünktlich zum 1. Januar fertig.

Sie sollen erste Anlaufstelle für Auswärtige sein: Im Kulturhauptstadt-jahr will die Region ihre Gäste in fünf Besucherzentren empfangen – das erste ist ab Freitag geöffnet und findet sich in der ehemaligen Kohlenwäsche auf Zeche Zollverein in Essen.

Das Besucherzentrum ist in der ehemaligen Kohlewäsche der Zeche Zollverein untergebracht. Die längste freistehende Rolltreppe Deutschlands bringt die Besucher hinein. (Foto: Arnold Rennemeyer/WAZ FotoPool)

Die anderen vier werden indes wohl nicht pünktlich fertig – „zumindest nicht, wenn man den 1. Januar als Deadline nimmt”, bestätigt Axel Biermann. Der Ruhr-Tourismus-Geschäftsführer sieht darin jedoch kein Problem: „Die Tourismussaison geht erst im März los”, erklärt Biermann. Nach Essen würden auch die Besucherzentren im Duisburger City Palais, am Centro, am Dortmunder „U” und im Bergbaumuseum Bochum in naher Zukunft „sukzessive öffnen”.

Zwölf Millionen Euro

Die Besucherzentren sind Teil des Info-Konzepts fürs Ruhrgebiet, das an 23 Standorten in 16 Städten installiert wird: „Uns ist es erstmals gelungen, die Region auf ein einheitliches Design einzuschwören”, freut sich Biermann. Heißt: In Xanten sehen die Infopunkte genauso aus wie in Unna – „das war nicht leicht!”

„Die kleinsten Einheiten”, erklärt er, „sind die Infopoints.” An interaktiven Touch-Screens können die Besucher Informationen abrufen – über die nähere Umgebung, die Metropole Ruhr oder das Kulturhauptstadtprogramm. Die „Info-Lounges”, etwa im Gasometer Oberhausen oder in der Xantener Tourist-Info, böten zusätzlich auch „Sitz- und Verweilmöglichkeiten”. Zwölf Millionen Euro Landes- und EU-Mittel sind in die Ausstattung geflossen, die über 2010 hinaus wirken soll. Die Laufzeit der Zentren und Infopunkte sei auf fünf bis 15 Jahre angesetzt, so Biermann.

Sarah Hubrich

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