Land finanziert weiter Mittagessen an Schulen
16.05.2009 | 11:47 Uhr 2009-05-16T11:47:00+0200
Düsseldorf. Die Mittagsverpflegung an den Ganztagsschulen in NRW wird weiter vom Land bezuschusst. Mehr als 80.000 Kinder aus sozial schwachen Familien profitieren landesweit vom Fonds "Kein Kind ohne Mahlzeit". Das Land rechnet damit, dass die Zahl der Bedürftigen wegen der Krise noch steigen wird.
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Fürs Mittagessen an Ganztagsschulen wird es weiterhin Landesgeld geben. Das Finanzministerium hat nach NRZ-Informationen den Fonds „Kein Kind ohne Mahlzeit” fürs kommende Schuljahr freigegeben. Vom Zuschuss von einem Euro pro Mittag an 200 Schultagen im Jahr profitieren landesweit mehr als 80.000 Kinder aus sozial schwachen Familien. Oft gibt es eine Mitfinanzierung der Städte, so dass die Kinder für ihr Essen meist nicht mehr als einen Euro zahlen müssen.
Steigender Bedarf wegen Wirtschaftskrise
Das Land zahlt in einer ersten Rate im November rund 6,8 Millionen Euro aus, im März werden fürs zweite – längere – Schulhalbjahr 9,6 Millionen überwiesen. So bekommt beispielsweise die Stadt Essen 534 000 Euro „Essensgeld” für 2947 arme Kinder, ähnlich wie Düsseldorf. In Oberhausen bekommen 2000 Kinder Essensgeld, in Duisburg 1472, in Wesel, Dinslaken, Moers je etwa 370, in Kleve 136, in Emmerich 67. Xanten und Kalkar beanspruchen kein Essensgeld.
Über die Fortsetzung des Projektes fürs Schuljahr 2010/11 muss die Landesregierung noch entscheiden. Wegen der Wirtschaftskrise wird mit einer steigenden Fallzahl gerechnet.
03:11
Wieso ist die Schulmampfe in den Kommunen immer so teuer?
Ein Herr Sarrazin hat doch vorgerechnet, mit welchen bescheidenen Geldmitteln ein schmackhaftes und ausgewogenes Essen für Hartz-IV-Empfänger angeblich möglich ist
Wenn dann die Kommunen noch in Masse kochen darf doch der Kostenanteil für die Schulessen beträchtlich sinken. Oder ist da irgendwo ein Rechenfehler?
23:34
@22 Wenn er zuvor in der Schule aufgepasst und etwas Ordentliches gelernt hat ist das heute auch noch so.
20:18
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09:42
@22: RICHTIG! Und jeder Handwerker konnte sich ein Haus bauen und musste nicht für 5 Euro + Fahrgeld+ Essensgeld bei Leihfirmen arbeiten.
01:00
@21
Da hat der Vater zumindest noch ein ordentliches Gehalt nach Hause gebracht, womit man eine ganze Familie ernähren konnte !
00:51
Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr. Mit ein wenig Einschränkung der Eltern wird es doch möglich sein, die Kinder ordentlich zu ernähren auch ohne Kindergeld. Wie haben das Generationen Eltern vorher geschafft?
22:55
@Nr.2 ImmerNett
Essengeld kann nicht vom Kindergeld einbehalten werde, weil Kindergeld von den ARGEn einbehalten wird.
Ein Scheinheiliges PACK, die Spender.
Nicht, dass ich die Beträge und das Spenden nicht für NÖTIG halte.
Aber was soll das ?
1 Euro vom Land, 1 Euro von der Stadt und 1 Euro vom Kind
macht 3 Euro pro Essen.
UND?
In Hartz4 sind der Anteil für Nahrungsmittel INCLUSIVE Tabak 4,37 Euro pro Tag.
Die anderen Menschen und Kinder müssen dann wohl Frühstuck Abendessen von 1,37 bestreiten, was ?
22:46
Oh, Gott! Was steht denn hier alles ??? Hier geht es um unsere KINDER. Und die entscheiden nun mal nicht, wofür ihre Eltern das vorhandene oder nicht vorhandene Geld ausgeben. Sie wollen einfach nur etwas ESSEN. Vor diesem Hintergrund ist unser Steuergeld doch wohl an der richtigen Stelle ausgegeben, oder etwa nicht?
21:27
Kann sie beruhigen, hat er nicht. Und weil er immer fleißig war, geht es ihm heute entsprechend.
21:21
Leider hat Herr ImmerNett vergessen wo er herkommt !