Kinder haben viele Rechte
26.10.2008 | 17:41 Uhr 2008-10-26T17:41:00+0100Die Bethanien Kinderdörfer wollen mit selbst aufgenommenen Liedern zeigen, wie sich die Jüngsten besser durchsetzen können.
Vielen Kindern auf der Welt geht es schlechter als Kindern in Deutschland. Sie können nicht zur Schule gehen, weil sie auf dem Feld arbeiten müssen. Oder sie leben auf der Straße. Oder sie werden als Kindersoldaten in den Krieg geschickt. Mit einer CD und einem Buch wollen die Bethanien Kinderdörfer darauf aufmerksam machen, dass Kinder so nicht behandelt werden dürfen. „Kinder haben Rechte”, singen die Kinder. Es gibt drei Bethanien Kinderdörfer in Deutschland, zwei davon liegen in Nordrhein-Westfalen. In den Dörfern leben Kinder, die nicht mehr zu Hause in ihrer Familie wohnen können, zum Beispiel weil sie von ihren Eltern geschlagen wurden.
Kinder sind nicht so stark wie Erwachsene. Deshalb schaffen sie es oft nicht, ihre Rechte durchzusetzen. Darunter leiden auch viele Kinder in Deutschland. Doch was für Rechte haben Kinder eigentlich? Zum Beispiel das Recht auf ein Zuhause. Das heißt, dass Kinder einen Ort haben, wo sie sich wohl fühlen, wo sie Hilfe und saubere Kleidung bekommen und gut schlafen können. Wichtig ist auch das Recht auf gewaltfreie Erziehung: Eltern dürfen ihre Kinder nicht schlagen. Bei uns steht das sogar im Gesetz. Außerdem sollten Kinder genug zu essen haben und in die Schule gehen dürfen. Viele Monate lang haben 50 Kinder aus den Bethanien Kinderdörfern begeistert an ihrem Projekt gearbeitet und Lieder aufgenommen. Prominente Menschen haben sie dabei unterstützt. Dabei sind zum Beispiel Bundeskanzlerin Angela Merkel, Familienministerin Ursula von der Leyen und Boxer Henry Maske. Auch die Fernsehmoderatoren Jörg Pilawa, Ralph Cas-pers und Shary Reeves („Wissen macht Ah!”) machen sich für Kinderrechte stark.
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