Katholische Bischöfe raten, auf Friedensgruß zu verzichten
11.11.2009 | 16:38 Uhr 2009-11-11T16:38:00+0100Schweinegrippe hat Auswirkungen auf Liturgie. Von Mundkommunion wird abgeraten
Wegen der sich rasant ausbreitenden Schweinegrippe plant die katholische Kirche drastische Einschränkungen für die Gottesdienste. Nach NRZ-Informationen empfiehlt die Deutsche Bischofskonferenz den Gläubigen, während der Liturgie vorerst auf den Friedensgruß zu verzichten, der mit einem Händeschütteln verbunden ist. Um die H1N1-Ansteckungsgefahr für die Kirchgänger zu verringern, wird in den 12 000 Pfarreien auch von der Möglichkeit der Mundkommunion abgeraten. Außerdem empfehlen die deutschen Bischöfe insbesondere den Gläubigen, die die Heilige Kommunion verteilen, sich vor dem Gottesdienst sorgfältig die Hände zu waschen. Zuvor hatten bereits andere katholische Kirchen, etwa in Portugal oder Mexiko, ähnliche Maßnahmen ergriffen.
Bei der rheinischen Landeskirche sind derzeit keine gesonderten Vorsichtsmaßnahmen wegen der Schweinegrippe in Planung. Empfohlen werde allerdings die Praxis, die Oblate in den Wein zu tauchen, so Landeskirchen-Sprecher Jens Peter Iven. Einzelne Gemeinden an Rhein und Ruhr sind jedoch dazu übergegangen, Einzelkelche von der Größe eines Weinprobierglases auszugeben.
21:33
Der Zwang zum Händeschütteln war noch nie gut, zumindest nicht vor dem Empfang der Hostie. Am Ende des Gottesdienstes könnte ich es eher akzeptieren, allerdings nur in gesunden Zeiten. Es hat lange gedauert, bis die Bischöfe sich zu dieser Empfehlung durchgerungen haben. Wurde höchste Zeit.
16:57
Dann sollte man das doch ganz sein lassen.
Kennt man den den Sinn dieses Rituals nicht mehr?
Ist doch eh nur Hokus Pokus
22:04
Einzelne Gemeinden an Rhein und Ruhr sind jedoch dazu übergegangen, Einzelkelche von der Größe eines Weinprobierglases auszugeben.
Die Frage meiner Frau: Wer spült?
Das will ich auch wissen.