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Karneval

Im Tiger war’s am wärmsten

15.02.2010 | 19:32 Uhr
Im Tiger war’s am wärmsten

Zu den Rosenmontagszügen kamen viele Kinder in Tierkostümen. Guter Schutz gegen die Kälte

Mehrere Millionen Menschen haben gestern in Köln, Düsseldorf, Bonn und Mainz bei den Rosenmontagszügen gefeiert. Vor allem die Kinder freuten sich kostümiert und geschminkt über die Massen von Süßigkeiten, die von den bunten Wagen geworfen wurden. Allein in Köln waren es 300 Tonnen Süßigkeiten, darunter über 700 000 Schokoladentafeln und mehr als 220 000 Pralinenschachteln. Geworfen wurden aber auch ganz viele  Blumensträußchen und Stoffpuppen.

Der Rosenmontagszug in Düsseldorf hatte das Motto  „Jeck - we can!“. Der Spruch sollte an den Satz „Yes, we can!“ (Ja, wir können es!) von Barack Obama erinnern. Er hatte ihn oft gesagt, als er Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden wollte.

In Essen hatten sich die Karnevalisten einen Spruch passend zur Kulturhauptstadt 2010 ausgedacht. Das Motto des Rosenmontagszuges lautete: „Jeder weiß hier anne Ruhr, Karneval ist auch Kultur“.

Ein Pferd hat eine 31-jährige Frau bei einem Karnevalsumzug in der Stadt Brühl am Kopf verletzt. Das Pferd hatte genau in dem Moment ausgetreten, als sich die Frau hinter dem Tier nach Süßigkeiten bückte. Sie kam mit einer Gehirnerschütterung und einer Prellung am Kopf in ein Krankenhaus.

Wegen der Kälte hatten viele Menschen diesmal Ganzkörperkostüme angezogen, vor allem Tierkostüme - zum Beispiel Löwen, Tiger oder Eisbären. Viele Menschen wärmten sich mit Glühwein, den es sonst nur auf Weihnachtsmärkten zu kaufen gibt. Am heutigen Veilchendienstag gibt es in Nordrhein-Westfalen auch noch einige Karnevalsumzüge, etwa in Mönchengladbach und Attendorn.

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