Hündin Sophie überlebte auf einsamer Insel
06.04.2009 | 18:46 Uhr 2009-04-06T18:46:00+0200Das Tier war vor Australien ins Meer gefallen.
Eine Hündin aus Australien hat vier Monate auf einer einsamen Insel überlebt. Ihr Name ist Sophie Tucker. Ihre Besitzer hatten im November eine Segeltour gemacht und die Hündin mitgenommen. Durch ein Unglück fiel Sophie dabei ins Wasser. Ihre Besitzer versuchten sie noch zu retten, doch sie schafften es nicht. Verzweifelt fuhren sie weiter. Sie waren sich sicher, dass ihre Hündin nun im Meer ertrinken würde.
Doch Sophie, eine Hündin der Rasse Australian Cattle Dog, schwamm um ihr Leben. Sie paddelte rund acht Kilometer bis zu einer Insel. Es war die St.-Bees-Insel vor dem australischen Bundesstaat Queensland. Dort rettete sich Sophie ans Ufer. Auf der Insel schloss sie sich wild lebenden Ziegen an.
Zu Hause lebte Sophie sehr behütet, doch nun musste sie sich an ein Leben in der Wildnis gewöhnen. Ihre Besitzerin Jane Griffith erzählt, dass Wildhüter das Tier Monate später auf der St.-Bees-Insel entdeckten. Sie brachten Sophie mit einem Boot zurück aufs Festland. Anschließend starteten sie einen Aufruf, damit sich mögliche Besitzer meldeten. Sophies Frauchen hörte davon und war überglücklich darüber, dass ihr Liebling doch nicht elendig im Meer ertrunken war.
Den Moment des Wiedersehens schildert sie so: „Wir haben sie bei ihrem Namen gerufen, da fing sie an zu jaulen und im Käfig herumzutoben. Sie sprang herum wie eine Verrückte.”
Jane Griffith wünscht sich, dass der Hund reden könnte, um von seinen ganzen Erlebnissen zu berichten. Sie kann sich nämlich kaum vorstellen, wie ihre Hündin die vier Monate in der Wildnis durchgestanden hat. Die Wildhüter erzählten, sie hätten die Knochen von Ziegen gefunden, die Sophie Tucker wohl gerissen habe. „Zuvor war sie wie ein Haushund”, sagt Griffith.
0mitdiskutieren