Großes Zoo-Abenteuer
09.01.2009 | 18:40 Uhr 2009-01-09T18:40:00+0100Die Hauptrolle in der neue Serie „Katrin und die Welt der Tiere” spielt eine zwölfjährige Berlinerin.
Zooserien im Fernsehen gucken sich immer ganz viele Leute an – weil man da die tollen Tiere sehen kann, aber auch, weil man dort viel über die Tierarten und ihr Leben erfährt. Nun startet auf dem Sender Super RTL am Sonntag eine etwas andere Zooserie. „Katrin und die Welt der Tiere” heißt sie. Erzählt wird darin die Geschichte von Katrin, die großes Glück hat. Ihr Onkel Andreas ist Tierpfleger im Zoo und Katrin darf ihn ganz oft besuchen.
Natürlich ist die Geschichte von Katrin erfunden. Aber die Serie ist für Kinder gemacht, und die sollen auch etwas lernen beim Fernsehen. Das sagen zumindest die Macher der Serie. Gedreht wurde diese in den Zoos von Eberswalde und Gettorf, im Serengeti-Park bei Hannover und im Museum für Naturkunde Berlin.
Die Hauptrolle der Katrin spielt die zwölfjährige Helene Luise Doppler. Das Mädchen kommt auch aus Berlin und ist eigentlich Schülerin. Aber sie schauspielert gerne. Deswegen hat sie schon seit zwei Jahren bei einem Berliner Kindertheater mitgemacht. Ihr haben die Dreharbeiten zu der Serie so gut gefallen, dass sie nun überlegt, ob sie lieber Musical-Darstellerin, Moderatorin oder doch Regisseurin werden soll. Vor allen Dingen aber hat sie ein neues Lieblingstier: Das Känguru. „Mit den Kängurus hat es am meisten Spaß gemacht zu drehen, weil die so klasse mitgemacht haben und ich sie streicheln und füttern konnte”, erzählt Helene.
Der Job als Schauspielerin macht Helene großen Spaß. Aufgeregt war sie nur am ersten Drehtag: „Man gewöhnt sich aber sehr schnell daran.” Mehr noch: Jetzt, wo die Dreharbeiten vorbei sind, vermisst Helene sie schon ganz doll.
Die Kängurus spielen auch in der ersten Folge eine große Rolle. Außerdem darf Katrin die Robben besuchen. In der zweiten Folge geht es dann um Elefanten und Waschbären. Sogar Koalas sind später noch zu sehen.
FOLGE UM FOLGE
Die erste Folge von „Katrin und die Welt der Tiere” ist ab morgen immer sonntags um 17.15 Uhr auf dem Sender Super RTL zu sehen. Insgesamt wurden zehn Folgen gedreht – „zunächst”, wie die Macher sagen. Wenn die Sendung erfolgreich ist, könnte es also auch noch mehr geben.
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Die Zucht in Gefangenschaft sorgt für einen Überschuss an Tieren. Babys sind nämlich Kassenmagneten und ziehen massenweise Besucher an, die zusätzlich zum Eintrittsgeld auch noch Geld in den Geschenkeshops und Snackbars der Zoos ausgeben.
Zoos können vielleicht größere und feudalere Anlagen bauen, aber es sind und bleiben doch Gefängnisse. Viele Verbesserungen sind eher kosmetischer Art und dienen eher den Besuchern als den Tieren. Die meisten Tiere in Gefangenschaft leiden unter Frustration und Langeweile. Anstatt Millionen darauf zu verschwenden, Unmengen an Tieren einzusperren, sollten wir uns für die Erhaltung und Wiedereinrichtung dessen einsetzen, was wir Menschen den Tieren genommen haben: ihren ursprünglichen Lebensraum.