Geliebte Kfz-Steuer
15.11.2009 | 19:07 Uhr 2009-11-15T19:07:00+0100Warum wir das niederländische Modell nicht übernehmen werden
Keine Frage, der niederländische Plan für eine Kilometergebühr hat eine Menge für sich. Mögen Vielfahrer auch die Faust in der Tasche ballen, diese Gebühr ist gerecht. Klimaschutz und Stauvermeidung, das sind die Erfordnisse der Zeit, ihnen trägt der Gesetzesplan Rechnung. Zudem ist er einfach und einleuchtend – so einfach und erleuchtend, dass wir Deutschen jetzt wahrscheinlich erst recht an der Kfz-Steuer festhalten. Sie ist aufwändig zu erheben und mit all' ihren Klassifizierungen herrlich bürokratisch. Typisch deutsch, eben.
Freilich, die Km-Gebühr hat auch ihren Haken. Ausgerechnet aus den einst so freiheitlichen Niederlanden kommt der Vorstoß, dass Vater Staat über jeden gefahrenen Kilometer seiner Bürger Bescheid wissen soll. Und der GPS-Sender am Auto offenbart dabei noch vieles mehr an Überwachungsmöglichkeiten. . . Also: So ein Gesetz bei uns bitte nicht.
Was aber wäre, wenn man schlicht die Kfz- auf die Mineralölsteuer draufschlägt? Auch das erzieht zum umweltbewussten Gebrauch des Autos, zum weniger Fahren. Ist aber wahrscheinlich zu einfach.
23:56
Wahnsinn!
Damit die Fahrleistung individuell ermittelt werden kann, müsste jedes Auto mit einem GPS-Sender ausgestattet werden.
Durch das zur Abrechnung benötigte GPS System kann dann der Bürger nahtlos für alle Zwecke direkt überwacht werden.
Empfänger könnten direkt bei BND und BKA sowie Großbanken und Versicherungen, auch Krankenkassen sowie anderen Großkonzernen angebracht werden, damit eine sinnvolle Vermarktung aller Daten erfolgen kann.
Reine Spekulation:
Vermutlich schmieren obige Lobbyisten schon maßgebliche Politiker und Beamte und/oder versprechen ihnen Aufsichtsratsplätze!?!
Es soll dadurch auch weniger Staus, weniger Unfälle, weniger Klimagase geben? Aha! Naja,... ginge auf jeden Fall auch als anonymes Bauteil im Auto.
Welch ein Schwachsinn!
Man kann die gesamte Kfz-Steuer bei der Mineralölsteuer aufgeschlagen, als europaweite Regelung. Dabei wird der Gesamtverbrauch des jeweiligen Fahrzeugs berücksichtigt, was einer finanziell gerechten Belastung entspricht.
18:36
1. BAB-Maut (da zahlt auch der Transit)
2. City-Maut (für mehr Luftqualität)
3. Mineralölsteuer erhöhen
4. KFZ-Steuer für Garagenparker nicht erheben
5. verprügeln lassen, weil Autofahrer das alles nicht verstehen ;-)
14:29
@5
bei Ihrem Vorschlag zahlt dann der deutsche Autofahrer mit 50.000 km genausoviel KFZ Steuer wie der Fahrer mit 1000 km pro Jahr, aber genau das sollte ja geändert werden.
Man bräuchte doch lediglich das gesammte Aufkommen an KFZ Steuer durch die gesamte Literzahl an Kraftstoffen dividieren und dieses Ergebnis der Mineralölsteuer zurechnen.
Die Autofahrer als Gesamtheit hätten keinen höheren Aufwand, lediglich wer viel fährt, demzufolge viel Strasse benutzt (verbraucht) und viel Umwelt verbraucht, müsste mehr zahlen, wohingegen Wenigfahrer entlastet würden.
Auch die Fahrer von Sprifressern würden entsprechend dem Verbrauch an Umwelt zur Kasse gebeten. Es wäre viel gerechter und einfacher !
00:38
Einfacher ist es so:
Jeder KFZ-Steuerzahler bekommt mit der Rechnung vom Finanzamt ein Pickerl für die Scheibe, es berechtigt ein Jahr Deutschlands Strassen zu benutzen.
Alle anderen Autofahrer aus dem Ausland zahlen, wie in Österreich, Schweiz usw. an den Grenzen Deutschlands Mautgebühr. Für 3 Monate oder 1 Jahr.
Vorteil: Kostet dem Staat fast nichts und ist effektiv.
Könnten allerdings auch hochbezahlte Politikerinnen und Politike draufkommen.
23:20
Ein Aufschlagen der KFZ-Steuer auf den Kraftstoffpreis wäre eine so eindeutig überlegene Maßnahme zum Klimaschutz, daß bei der Qualität der deutschen Entscheidungsbefugten wohl nicht damit zu rechnen ist.
23:11
Dann kommt ein Ami und sagt GPS ist meins- kriegt ihr nicht mehr- dann wärs er Reinfall :-D
22:52
Ließe sich dieses System mit GPS-Jammer oder GPS-Faker überlisten?
22:18
@1
Ich denke mal, das die sich völlig falsch ausgedrückt haben.
Ich könnte mir vorstellen das jedes Auto mit einer Art BLACK-BOX ausgestattet wird.
Fest im Fahrzeug verankert und nicht zu öffnen.
Diese Blackbox empängt per GPS die Daten und sendet diese dann über das Mobilfunknetz an eine Zentrale.
Viel anders könnte das nicht gemeint sein ... oder?
21:36
Dem Autor des Artikels scheint nicht ganz klar zu sein, worum es sich bei GPS eigentlich handelt. Auf der Erde gibt es nur GPS-Empfänger, die Sender befinden sich auf Satelliten im Weltall. Also wird auch in Autos nur ein GPS-Empfänger eingebaut, und der sendet rein gar nichts aus, worüber man jemanden peilen könnte. Der Einbau eines GPS-Senders in einen frei beweglichen Gegenstand wäre auch technisch völlig sinnlos.