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Ein Oscar für „Toy Story 3“

02.03.2011 | 18:19 Uhr
Ein Oscar für „Toy Story 3“
Colin Firth gewann den Ocar als bester Hauptdarsteller in „The King’s Speech“.

Der Oscar ist der berühmteste Filmpreis der Welt. Er ist in der Nacht zum Montag in Los Angeles in den USA vergeben worden. Viele Schauspieler, Regisseure und Drehbuchautoren waren zur großen Feier gereist, um bei der Vergabe der Oscars dabei zu sein.

Der Film „The King’s Speech“ (übersetzt: Die Rede des Königs) bekam gleich vier der goldenen Statuen. Ausgezeichnet wurde er als „bester Film“. Außerdem gab es den Preis für Tom Hooper als besten Regisseur und für Colin Firth als besten männlichen Hauptdarsteller. Weil das Drehbuch als besonders gut eingeschätzt wurde, gab es noch einen Oscar oben drauf. Im Drehbuch steht die Geschichte des Films. Die Schauspieler lesen dort, was sie sagen müssen.

In dem Film „The King’s Speech“ geht es um König George VI. (ausgesprochen: den Sechsten). Weil er stottert, hat er große Probleme. Für ihn ist es schwierig, vor vielen Menschen oder gar im Radio zu sprechen. Ein Experte kümmert sich darum, dass er seine Auftritte schafft. Der Film läuft in Deutschland zurzeit in den Kinos. Schauspielerin Natalie Portman bekam einen Oscar, weil sie in dem Film „Black Swan“ so gut eine Ballerina spielt.

Auch zwei Animationsfilme wurden ausgezeichnet: der Spielfilm „Toy Story 3“ (übersetzt: Spielzeuggeschichte 3) und der Kurzfilm „The Lost Thing“ (übersetzt: Das verlorene Ding). In „Toy Story 3“, dem dritten Teil der „Toy Story“-Reihe, geht es um die lebendigen Spielzeuge des Jungen Andy, der inzwischen erwachsen geworden ist. Er sortiert sein altes Spielzeug aus, das anschließend auf dem Müll landet. Damit sind die Spielsachen aber nicht einverstanden. Ihnen gelingt die Flucht in einen Kindergarten, wo es ihnen aber auch nicht besser ergeht.

In „The Lost Thing“ entdeckt ein Junge am Strand ein merkwürdiges Ding aus rotem Metall. Es hat Tentakeln als Füße und zwei Scherenhände mit Glöckchen. Der Junge sucht vergeblich den Besitzer des ungewöhnlichen Objekts. An den Computeranimationen des nur 16 Minuten langen Films haben vier Menschen dreieinhalb Jahre lang gearbeitet.

DerWesten

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