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Olympia

Ein Freund aus bunten Steinen

16.02.2010 | 18:35 Uhr

Das Erkennungszeichen der Olympischen Spiele in Kanada stammt aus einer sehr alten Zeit. Es heißt „Ilanaaq“.

Zu den Olympischen Spielen gehört natürlich auch ein richtiges Erkennungszeichen. Meist ist dies ein kleines Tier oder eine Figur, die für den Austragungsort der Spiele steht. Bei den olympischen Spielen, die zum Beispiel im Jahr 1974 in Deutschland stattfanden, war das Maskottchen ein bunter Dackel namens Waldi.

Vor den Spielen darf jeder Mensch, der das will, einen Vorschlag an die Veranstalter der Olympischen Spiele schicken. Dann wird aus den oftmals tausenden Einsendungen der beste Vorschlag ausgewählt.

Dieses Mal ist das Symbol für die Spiele in Vancouver ein Steinmännchen mit dem Namen „Ilanaaq”. In der Sprache der Ureinwohner Kanadas heißt das „Freund”.

In  Kanada gibt es viele dieser Steinmänner, die in der freien Natur stehen. Sie können klein, aber auch sehr groß sein. Sie stammen aus einer Zeit, als die Menschen noch nicht schreiben konnten und sich anders verständigen mussten. Die Inuit, so heißen Kanadas Ureinwohner, nannten diese Steinmänner „Inukshuk”. Das heißt „gleich einem Menschen” und bedeutet,  dass ein Gegenstand etwas erklärt.

Wir kennen das heute noch: Bei uns zeigt uns eine Ampel, wann wir über die Straße gehen sollen. Die Steinfiguren dienten damals als Wegweiser.

Die Körperteile des Maskottchens „Ilanaaq“ bestehen aus fünf bunten Steinen. Jede Farbe steht für eine Eigenschaft Kanadas. Grün und blau stehen für die Wälder, Berge und Seen. Gold steht für die Sonne und rot für das Symbol Kanadas, das Ahornblatt.

Beim Steinmännchen stützt ein Stein den anderen. Sie sind also nur zusammen stark. Genauso wie die Mannschaften bei den Olympischen Spielen nur zusammen stark sind.

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