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Fernsehen

Die Sesamstraße feiert Geburtstag

09.11.2009 | 18:30 Uhr

Vor 40 Jahren liefen im amerikanischen Fernsehen die ersten Folgen mit Ernie und Bert. Da können Kinder auch was lernen

Ernie, Bert, Kermit und Grobi – Kinder auf der ganzen Welt kennen die berühmten Puppen der „Sesamstraße”. Heute vor 40 Jahren kam die „Sesamstraße” das erste Mal im Fernsehen. Das war in dem Land USA. Dort nennen die Kinder die „Sesamstraße” nicht „Sesamstraße”. Für sie ist es die „Sesame Street” (sprich: Ssessemie Striet). Fernsehleute wollten Kindern mit der „Sesame Street” etwas Gutes bieten. Deswegen dachten sie sich die Sendung 1969 aus. Damals gab es zwar viele Zeichentrickfilme für Kinder, doch die Fernsehleute fanden die nicht gut. Darum machten sie die Folgen mit Ernie, Bert und den anderen Puppen.

Die Fernsehleute wollten, dass die Kinder durch Fernsehen etwas lernen konnten. Das waren nicht nur Zahlen oder Buchstaben. In der „Sesame Street” ging es auch darum, andere so anzunehmen, wie sie sind.

Heute läuft die „Sesamstraße” in mehr als 140 Ländern. In Deutschland gibt es sie seit dem 8. Januar 1973. Neu war damals, dass eine Kindersendung mehrmals die Woche kommt. Außerdem wurde sie zweimal am Tag gezeigt. Die deutsche „Sesamstraße” hat heute nicht mehr viel mit den ersten amerikanischen Folgen gemeinsam. Vieles wurde geändert. Außerdem gibt es bei uns Puppen, die amerikanische Kinder nicht kennen: zum Beispiel Samson, Rumpel oder Finchen.

Bei uns ist die „Sesamstraße” sonntags um 7.15 Uhr in der ARD zu sehen, dienstags bis freitags um 6.55 Uhr beim NDR und montags bis samstags um um 8 Uhr im Kika.

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