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Die Linke - unberechenbar

08.11.2009 | 16:21 Uhr

Unreif zum Regieren, aber gefährlich für Schwarz-Gelb

Mit ihrem Parteitag hat die NRW-Linke voll und ganz die Erwartungen der politischen Konkurrenz erfüllt. Das Urteil stand schon vorher fest: über „Spalter” und „Chaoten”, mit denen kein Staat zu machen sei, geschweige denn eine Regierung zu bilden. Doch im erbitterten Streit über die Linkspartei geht es weniger um Inhalte als um Prozente. Von ihrem Abschneiden bei der Landtagswahl hängt wesentlich ab, ob die Regierung Rüttgers weitermachen kann.

Da ist es fast schon egal, wieviel Programm-Kosmetik sich die Delegierten in Hamm verabreicht haben - die Linke wird nicht in die Verlegenheit kommen, ihren radikalen Politikwechsel durchsetzen zu müssen. In ihrer heutigen Verfassung taugt sie womöglich dazu, eine erneute schwarz-gelbe Mehrheit zu verhindern. Und vor allem deshalb wird sie von CDU und FDP dämonisiert. Aber sie ist zu unreif, um in NRW als Regierungskraft in Frage zu kommen.

Die Linke ist nur erfolgreich, wenn sie ihr Protestpotenzial abruft. Sie ist weniger eine Partei als ein Sammelbecken für Unzufriedene. Das macht sie so unberechenbar. NRZ

Theo Schumacher

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Kommentare
21.11.2009
15:09
Die Linke - unberechenbar
von vantast | #1

Gut, die Linke ist voller Chaoten und sie kann nicht regieren- aber kann die augenblickliche Koalition das, die uns ins Chaos ritt und auch unhaltbare Versprechen macht? Die Geisterfahrer dieser Regierung sollten die auf der Gegenfahrbahn freundlich grüßen, denn die sind keinen Deut schlechter. Nur sind sie etwas zerstrittener, weil sie viele gute Ideen für die Gesellschaft haben, während Schwarzgelb nur eine Idee verfolgt: Profit zu machen, egal, was es kostet....

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